Aber es geht um noch mehr : Porsche hat mit seiner Strategie die "internationale Finanzfamilie" gereizt. Eigentlich sieht diese "Finanzfamilie" sich im Recht, einzig und alleine das Geld umzuleiten auf ihre Konten. Dabei geht es weniger um die Höhe der Verluste, die ihnen durch Porsche verabreicht wurde, sondern um das Prinzip. "Wo kommen wir denn hin, wenn jeder geich behandelt wird?"
Hintergrund :Norbert Blüm und Heiner Geißler vertreten seit langem die These, daß weniger als 100 "Reiche" die Presse-Meinung weltweit kontrollieren und daß etwa 360 Familien weltweit mehr als 60% des Weltvermögens kontrollieren. Diese "Familien", die politisch korrekt nicht benannt werden, kontrollieren mit Teilen ihrer Vermögen die Hedge Fonds - richtig, eben die, die von Porsche abgelattet wurden. Wie gesagt, um die Summe geht es dabei nicht, da auch die US Fed zu ihrem Einflußbereich gehört - eine Untersuchung der US Bankenaufsicht hierzu läuft gerade. Über die Fed kann diese Gruppe recht günstig zu 0 - 0,25% Geld der Fed leihen und zu höheren Zinsen der Regierung ausleihen oder - über die Swap Verträge den "angeschlossenen" Notenbanken zum Umtausch in andere Währungen überweisen ( Stichworte : Bretten Woods, 2.Weltkrieg, Waffenlieferung an GB, Morgentau, ...). Das "Problem Porsche" besteht nun darin, daß "Nachahmer", z.B. Rußland, China, Saudi Arabien, Schweiz,... nicht das Gefühl bekommen dürfen, das Recht gelte für alle gleich.