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Meldung des Tages: Warum diese NASDAQ-Aktie jetzt im Januar eine außergewöhnliche Einstiegschance bietet

PTT Woche 31, 02.08.07


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Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
Countrywide Finan. kein aktueller Kurs verfügbar
 
J.B.:

PTT Woche 31, 02.08.07

14
02.08.07 00:50

Guten Morgen, Traders

PTT Woche 31, 02.08.07 3468556

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PTT Woche 31, 02.08.07 3468556

Donnerstag,  02.08.2007 Woche 31 
 
 • 09:00 -EU EZB Ratssitzung
 • 10:30 -GB BoE Ratssitzung
 • 11:00 - !EU Erzeugerpreise Industrie Juni
 • 12:00 - !US Monster Beschäftigungsindex Juli
 • 13:00  !!!GB BoE Sitzungsergebnis
 • 14:30 - !US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
 • 16:00 - !US Industrieaufträge Juni
 • 16:30 - !US EIA Erdgasbericht (Woche)
 • 17:00 -US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
 • 18:00 -US Ladenkettenumsatz Juli
 • 22:30 -US Wochenausweis Geldmenge

 

TAGESVORSCHAU: Termine am 2. August 2007

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Donnerstag, den 2. August 2007:
TERMINE MIT ZEITANGABE
07:00 CH: Credit Suisse Q2-Zahlen
07:00 F: Societe Generale Q2-Zahlen
07:00 F: Lafarge Q2-Zahlen
07:00 D: Heidelberger Druck Q1-Zahlen (Telefon-Pk 10.00 h)
07:00 D: Fresenius AG Q2-Zahlen (Telefon-Pk 14.00 h)
07:00 D: Fresenius Medical Care Q2-Zahlen (Telefon-Pk 15.30 h)
07:00 D: Pfleiderer Q2-Zahlen (Telefon-Pk 10.30 h)
07:30 D: Wacker Chemie Q2-Zahlen
07:30 D: Aixtron Q2-Zahlen
07:30 F: France Telecom Q2-Zahlen
07:30 D: GEA Group Q2-Zahlen
08:00 D: Leoni Halbjahreszahlen
08:00 E: Iberia Q2-Zahlen
08:00 F: NYSE Euronext Q2-Zahlen
08:00 GB: Unilever Q2-Zahlen
08:00 F: Total Q2-Zahlen
08:45 FIN: Aker Kvaerner Q2-Zahlen
11:00 FIN: Nokia Q2-Zahlen
11:00 D: IFA Auftakt-Pk, Berlin


TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE
D: Balda Q2-Zahlen
D: Gildemeister Q2-Zahlen
D: Epigenomics Q2-Zahlen
F: EDF Q2 Umsatz
GB: Barclays Q2-Zahlen
GB: Invensys Q2-Zahlen
GB: Rio Tinto Q2-Zahlen
GB: Tesco Q2-Zahlen
J: Toyota Motor Q1-Zahlen

Vor Börseneröffnung Europa (00:00 - 09:00 h)
CH: Clariant Halbjahreszahlen
D: Adva Optical Q2-Zahlen
F: Total Fina Elf Q2-Zahlen

Während Börsenzeiten Europa (09:00-17:30 h)
D: Rofin-Sinar Q2-Zahlen
I: Assicurazioni Generali Q2-Zahlen
USA: Eastman Kodak Q2-Zahlen
USA: International Paper Q2-Zahlen
USA: Viacom Q2-Zahlen

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ./bw

Quelle: dpa-AFX

 

 

Pivots 

Dax 

Dow

Nasdaq100

S&P500 

 

Dividenden 

Unter dem folgenden Link könnt Ihr sehen, wer Heute EX-Dividende gehandelt wird:http://www.earnings.com/...end.asp?date=20070802&client=cb 

US Quartalsergebnisse 

Wenn Ihr wissen wollt, wer Heute Quartalzahlen veröffentlicht, dann orientiert Euch bitte an diesem Link: http://www.earnings.com/earning.asp?date=20070802&client=cb

Dax-Gewichtung

Wer wissen möchte, wie die Gewichtung der einzelnen Dax-Werte momentan aussieht, sollte nachstehenden Link verwenden: http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/...=Kennzahlen+DAX

 

Ich wünsche Euch Allen, einen erfolgreichen Tag und hoffentlich sehr gute Trade`s!!

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

PS: Liebe User, um Mißverständnissen vorzubeugen: http://www.ariva.de/Die_10_Gebote_fuer_Ariva_User_t296849

 

Quelle: dpa-AFX 

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J.B.:

Das Kapital

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02.08.07 01:09

Das Kapital: Nicht nur Chancen bei der Deutschen Bank

Die Zahlen der Deutschen Bank im ersten Halbjahr sind so vorzüglich, dass man sich fragt, was die Anleger eigentlich fürchten. Weitere Themen in diesem Kapital: BMW und Kreditunruhen.


Die Bank geht offensichtlich die richtigen Wetten ein, scheint tendenziell Marktanteile zu gewinnen und erwirtschaftet so viele Mittel, dass auch nach den riesigen Ausschüttungen noch Geld für organisches Wachstum und gezielte Übernahmen übrig bleibt. Selbst wenn man einen Rückgang der Vorsteuerrendite auf das aktive Eigenkapital von 38 auf 25 Prozent, eine Steuerquote von 40 Prozent und ein Aktienbeta von 1,5 unterstellt, müsste man schon mit einer generellen Aktienrisikoprämie von mehr als fünf Prozent kalkulieren, damit der Titel bewertungsmäßig langsam seinen Glanz verliert. Aber was wäre der Dax unter einer solchen Annahme wert? Mit sehr, nein, extrem viel Wohlwollen gerechnet 6000 Zähler.



Die Skepsis der Anleger muss also enorm sein, und man kann sie verstehen. Nach IFRS hat die Bank eine Bilanzsumme von 1938 Mrd. Euro bei einem bilanziellen Eigenkapital von 37 Mrd. Euro inklusive Goodwill. Dabei umfasst die Aktivseite der Bilanz zwölf Zeilen, die Summe der Verbindlichkeiten auf der Passivseite elf Zeilen. Kurzum: Für Normalsterbliche ist es schlicht unmöglich, die Risiken einzuschätzen, die die Deutsche Bank PTT Woche 31, 02.08.07 3468561 eingeht.

Damit steht sie nicht allein. Doch teilt sie mit Rivalen wie Merrill oder Goldman, die ebenfalls mit einem laufenden KGV von rund 8 notieren, auch das Los, dass sich die Zeiten vermutlich dem Ende zuneigen, in denen quasi alle Bankgeschäfte gleichzeitig florieren. Im Gegenteil: Bei anhaltender Unruhe an den Kreditmärkten könnte das gesamte Kapitalmarkt-, Beratungs- und Kreditgeschäft schnell ausdörren. Und selbst wenn die Deutsche die Risiken großteils an ihre Kunden weitergereicht hat: Im Ernstfall, wenn diese also in eine Schieflage geraten, ist das ein schwacher Trost. Wer eine generelle Vermögenspreis- und Kreditblase wähnt, wird sich von der Bewertung der Deutschen daher kaum beeindrucken lassen. Wer indessen meint, dass schon nichts anbrennen wird, ist mit der Aktie gut bedient.





BMW

Wenn ein Quartalsbericht die Überschrift "BMW Group liegt im zweiten Quartal im Plan" trägt, verheißt das wenig Gutes. Ebenso wenig, wie wenn ein Broker daraufhin seine Kaufempfehlung mit der Zeile "Eine langfristige Sicht einnehmen" betitelt.



An der Börse schwächelt die Aktie schon länger, obwohl der Großteil der Analysten ihr treu die Fahne hält. Um ganze 48 Prozent hinkt die Gesamtrendite der Aktie dem europäischen Sektor hinterher. Und die Q2-Ergebnisse scheinen dem Markt recht zu geben: Während Volkswagen und Daimler nicht nur mit den Ergebnissen überraschten, sondern zusätzlich ihre Prognosen hochnahmen, lagen BMWs Zahlen unter den Erwartungen - die Prognose wurde jedoch vorerst beibehalten.

An den Autos liegt es nicht, davon verkaufte BMW PTT Woche 31, 02.08.07 3468561 sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings, und hier fangen die Probleme an, kommt der Volumenzuwachs von den kleineren Modellen. Der 5er stagniert, vom 7er wurden 20 Prozent weniger als im Vorjahresquartal verkauft. Wenig Trost, dass sich von den fahrenden Gefriertruhen namens Rolls-Royce eine mehr als im Vorjahr verkaufte.





Es liegt weiterhin am Gewinnwachstum, das sich einfach nicht einstellen will. Zu den bereits bekannten Problemen mit dem schwachen Dollar und den hohen Rohstoffkosten muss BMW jetzt auch seiner Investitionsoffensive Tribut zollen, in Form steigender Abschreibungsquoten - von 6,2 im ersten Halbjahr 2006 auf jetzt 6,6 Prozent. Darüber hinaus klagt BMW über steigende Aufwendungen, um beim Thema CO2 am Ball zu bleiben. Dies zeigt sich etwa bei den um 40 Prozent nach oben geschnellten FuE-Aufwendungen.

Bei allen Meriten des grundsätzlich bedachten BMW-Managements, die Aktie wird wohl vor September, wenn eine überarbeitete Strategie präsentiert werden soll, weiter kämpfen.


Kreditunruhen


So dominierend sind die Sorgen wegen Risiken auf dem Ramschhypothekenmarkt und bei fremdfinanzierten Übernahmen, dass der Markt für Kredite niedriger Bonität diesen Sommer praktisch geschlossen ist. Aber spielt das für börsennotierte Großkonzerne eine Rolle? Laut UBS entsprechen die Nettoschulden der führenden 1150 globalen börsennotierten Firmen gerade einmal ihrem Ebitda.

Trotz allem gibt es Hinweise, dass auch Schuldtitel hoher Bonität gelitten haben. Die Risikoaufschläge zu Regierungsanleihen bleiben zwar niedrig und beeinträchtigen das Tagesgeschäft kaum. Tatsächlich könnte für hoch bewertete Firmen die eigentliche Folge der Kreditmarktturbulenzen aber darin bestehen, dass das Nachahmen von Bilanztechniken der Private-Equity-Branche durch Megaausschüttungen und fremdfinanzierte Übernahmen von Rivalen in Verruf geraten ist.

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

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J.B.:

US-Autobauer verlieren in der Heimat

 
02.08.07 01:12

US-Autobauer verlieren in der Heimat

Gerade auf dem hart umgekämpften amerikanischen Automarkt mussten die US-Herstellter im vergangenen Monat deutlich zurückstecken. Profitieren konnten davon nur einige wenige Produzenten, darunter finden sich allerdings auch deutsche Fabrikate.



HB FRANKFURT. Die großen US-Autohersteller haben im Juli in ihrem Heimatmarkt massive Absatzrückgänge verzeichnet. Ford, dessen Verkaufzahl binnen Jahresfrist wie auch bei General Motors um rund 19 Prozent einbrach, kündigte am Mittwoch eine Überprüfung der Branchenprognose an. Zuletzt erwartete der Konzern im weltweit wichtigsten Automarkt einen Absatz von 16,8 Millionen Fahrzeugen im Gesamtjahr.

Volkswagen und Daimler-Chrysler verkauften ebenfalls deutlich weniger Autos als ein Jahr zuvor, während BMW, Porsche und Audi zulegten. Deutlich gegen den Branchentrend gewann vor allem die BMW-Gruppe mit einem Plus von 20 Prozent auf 28.364 Autos.

Der Absatz der Marke VW ging um 13 Prozent auf 19.653 Fahrzeuge zurück. DaimlerChrysler verzeichnete einen Rückgang von insgesamt neun Prozent und litt dabei besonders unter Absatzschwierigkeiten seiner deutschen Marke: Während die Mercedes-Benz-Gruppe ein Minus von 14 Prozent auf 18.586 Wagen verbuchte, kam die vor dem Verkauf an den Investor Cerberus stehende Tochter Chrysler mit einem Absatzrückgang von acht Prozent auf 137.728 Fahrzeuge vergleichsweise glimpflich davon.


Der Sportwagenhersteller Porsche verkaufte im Juli auf dem gesamten nordamerikanischen Markt 3414 Fahrzeuge, das waren zwei Prozent mehr als vor Jahresfrist. Bei Audi legte der Absatz in den USA ebenfalls rund zwei Prozent zu - die Ingolstädter brachten 7127 Autos an den Mann.

Mit Verkaufsschwierigkeiten hatte auch der zuletzt erfolgsverwöhnte japanische Hersteller Toyota zu kämpfen. Der weltgrößte Autobauer setzte mit 224 058 Fahrzeugen sieben Prozent weniger ab als vor Jahresfrist. Beim US-Branchenprimus GM brach der Absatz auf 320 935 ein, bei der Nummer zwei Ford sank er auf 195 245 Autos.

Zu den Rückgängen trug die Tatsache bei, dass der Juli 2007 einen Verkaufstag weniger hatte als der Vorjahresmonat. In einigen Statistiken werden die Zahlen um diesen Effekt bereinigt.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Servus, J.B.

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J.B.:

Banken bewahren Märkte vor Crash

 
02.08.07 01:14

Banken bewahren Märkte vor Crash

Die Krise der IKB Deutsche Industriebank ist weit dramatischer als bislang angenommen. Neben der staatlichen Förderbank KfW, die 38 Prozent an der IKB hält, machen auch Privatbanken bei einer Stützungsaktion für das Mittelstandsinstitut mit.


Die IKB PTT Woche 31, 02.08.07 3468566 hatte sich mit schlecht abgesicherten US-Immobilienkrediten ("Subprime") verspekuliert. Nach FTD-Informationen beteiligen sich Deutsche Bank PTT Woche 31, 02.08.07 3468566 , Commerzbank PTT Woche 31, 02.08.07 3468566 und weitere private Institute mit 15 Prozent an einer 3,5 Mrd. Euro hohen Risikoabschirmung für drohende Verluste der IKB-Fonds Rhineland Funding und Rhine Bridge. Weitere 15 Prozent sollen Sparkassen und Landesbanken, Genossenschafts- sowie Förderbanken stemmen. Den Rest trage die KfW, die zudem mit 8,1 Mrd. Euro für die IKB bürgt.





Dass sich alle drei Säulen des Bankensystems - private, öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Institute - an der Rettung der IKB beteiligen, verdeutlicht die Brisanz der Krise. Initiiert wurde die Hilfsaktion von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), der auch Verwaltungsratschef der KfW ist. Er hatte die Spitzen der Kreditwirtschaft - darunter Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann - am Sonntag per Telefonkonferenz auf die Rettung der IKB eingeschworen.

In der Sitzung habe Jochen Sanio, Chef der Finanzaufsicht BaFin, sogar vor der größten Bankenkrise seit 1931 gewarnt, hieß es von Teilnehmern. Eine Pleite wäre die größte einer deutschen Bank seit dem Kollaps der Herstatt-Bank 1974 gewesen. Es gehe bei der Stützungsaktion "um die Stabilität des deutschen Finanzmarkts", so der Bundesverband deutscher Banken.


Weber versucht zu beruhigen


Bundesbankpräsident Axel Weber versuchte am Mittwoch, die Sorgen zu dämpfen: "Mögliche Wertverluste in den Portfolios können verkraftet werden. Eventuelle Risiken wären damit abgeschirmt."

Die letzte große Branchenpleite war 2001 der Zusammenbruch der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden nach fehlgeschlagenen Zinsspekulationen. Heute gehört das Institut dem US-Finanzinvestor Lone Star.





Inzwischen prüft die EU-Kommission, ob die Stützungsaktion für die IKB eine Staatsbeihilfe ist - die Brüssel nur in bestimmten Fällen gestattet. Aus Regierungskreisen hieß es, durch die Beteiligung der Privatbanken handele es sich nicht um eine rein staatliche Beihilfe.

Dennoch gibt es Forderungen nach einer Trennung von KfW und IKB. "Eine Staatsbank muss sich auf ihre Aufgaben im Fördergeschäft beschränken und sich nicht ins Wettbewerbsgeschäft begeben", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Otto Bernhardt, der FTD.



Die Krise am Subprime-Markt spitzte sich am Mittwoch zu. Die US-Investmentbank Bear Stearns musste den dritten auf solche Kredite spezialisierten Hedge-Fonds schließen. Der Baufinanzierer American Home erhält keine Kredite mehr und steht vor der Pleite. Das Institut, dessen Aktie am Mittwoch um rund 90 Prozent einbrach, gehört zu den großen US-Hypothekenanbietern, hat aber vor allem Kunden mit höherer Bonität.

Weltweit brachen wegen der Krise die Aktienmärkte ein, da die Anleger in weniger riskante Investments flüchteten. Der Deutsche Aktienindex PTT Woche 31, 02.08.07 3468566 verlor zeitweise 2,5 Prozent und schloss 1,5 Prozent im Minus.

Dass auch höherwertige Immobiliendarlehen inzwischen Probleme bereiten, belegt die massive Verunsicherung der Investoren. Die australische Bank Macquarie PTT Woche 31, 02.08.07 3468566 warnte am Mittwoch vor Verlusten von bis zu 25 Prozent bei ihren zwei Fonds - obwohl diese keine direkte Verbindung zum Subprime-Markt haben.

Bei der Deutschen Bank schlägt sich die Kreditkrise bisher indes noch nicht nieder. Ihr Nettogewinn stieg im zweiten Quartal um 31 Prozent auf 1,78 Mrd. Euro.




Von Tim Bartz, Elisabeth Atzler, Ute Göggelmann, Nina Luttmer, Mark Schrörs, (Frankfurt) und Birgit Marschall (Berlin)

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

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J.B.:

Marktunruhe bringt EZB in Dilemma

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02.08.07 01:16

Marktunruhe bringt EZB in Dilemma

Die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten und die Furcht vor einer Kreditkrise erschweren nach Ansicht von Volkswirten die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) über ihren weiteren Kurs. Über ein früheres Ende der Zinserhöhungen wird spekuliert.


"Die Entwicklung macht es noch schwerer, im EZB-Rat einen Konsens für weitere Zinserhöhungen zu bilden", sagte Klaus Baader, Europa-Chefvolkswirt bei Merrill Lynch, vor der heutigen EZB-Sitzung. "Die Divergenzen sind ohnehin so groß wie nie seit Ende 2005", so Ken Wattret von BNP Paribas angesichts unterschiedlicher Aussagen von Notenbankern zu Konjunktur und Inflation.



Seit Ende 2005 hat die EZB ihren Leitzins von 2,0 auf 4,0 Prozent nach oben geschraubt - meist im Drei-, Ende 2006 im Zweimonatsrhythmus. Zuletzt hatte sie aber angedeutet, dass sie das Tempo drosseln könnte. Zusammen mit gegensätzlichen Aussagen einzelner Notenbanker zu den Inflationsrisiken hatten Beobachter dies als Signal gewertet, dass umstritten ist, wie viele weitere Zinsschritte nötig sind und wie schnell diese erfolgen sollten.

Nun erschweren die Marktturbulenzen die Lage für die EZB zusätzlich. Zahlungsausfälle am US-Hypothekenmarkt hatten jüngst weltweit Aktienkurse abstürzen lassen. Zudem hatten die Sorgen zugenommen, Banken könnten durch Kreditausfälle gezwungen werden, ihre Kreditvergabe massiv einzuschränken.



Lange waren die meisten Experten davon ausgegangen, dass die Probleme der faulen Hypothekenkredite auf Amerika beschränkt bleiben würden. Am Montag war allerdings bekannt geworden, dass sich die deutsche Mittelstandsbank IKB mit US-Hypothekenkrediten verspekuliert hatte. Nun wird unter Experten debattiert, ob auch andere europäische Institute durch ähnliche Geschäfte unter Druck geraten könnten - was die Kreditvergabe in Europa belasten würde.



Insgesamt gehen die EZB-Beobachter aber nach wie vor überwiegend davon aus, dass die EZB ihren Leitzins am 6. September auf 4,25 Prozent anhebt. Was den weiteren Kurs betrifft, schraubten indes zumindest die Marktteilnehmer ihre Erwartungen im Schnitt zuletzt zurück. Galt noch vor zwei Wochen ein Leitzins von 4,75 Prozent für Mitte 2008 als ausgemacht, gehen sie inzwischen nur noch von 4,5 Prozent aus. Viele Volkswirte erwarten aber weiter, dass die Notenbank den Erhöhungskurs erst bei 4,75 oder gar 5,0 Prozent stoppt.


Sitzung am Donnerstag


"Die EZB kann und wird die Entwicklungen an den Finanzmärkten nicht ignorieren", sagte Thorsten Polleit von der Wissenschaftlergruppe ECB Observer. Allerdings glaube er nicht, dass die bisherigen Kursverluste und Kreditverschärfungen bereits ausreichen, den Zinskurs der EZB massiv zu ändern. "Wie andere Notenbanken weltweit hat auch die EZB immer wieder die exzessive Risikobereitschaft an den Märkten kritisiert. Sie werden die aktuellen Ereignisse erst einmal als Rücknahme der Exzesse sehen", sagte David Milleker, Chefvolkswirt von Union Investment.

Allerdings räumten die Volkswirte ein, dass die EZB ihren Kurs ändern werde, wenn es zu einer echten Bankenkrise oder Kreditklemme käme - die Banken also der Wirtschaft tatsächlich den Kredithahn zudrehen würde. "Bei der Gefahr einer Systemkrise würde auch der öffentliche Druck auf die Notenbanken zunehmen, mit billigem Geld gegenzusteuern", sagte Polleit.





Hinweise auf die genaue Lageeinschätzung im EZB-Rat erhoffen sich so die Volkswirte von der Sitzung am Donnerstag. Traditionell findet diese im August nur als Telefonkonferenz statt; üblicherweise gibt es nur eine knappe Presseerklärung zur Zinsentscheidung. Da die EZB zuletzt aber eine Zinserhöhung im Folgemonat stets mit der Formulierung "große Wachsamkeit" signalisiert hatte, setzen nicht wenige darauf, dass sich die EZB doch ausführlicher äußert.

Sollte sich die EZB nicht erklären, würde das den Volkswirten zufolge als Signal gewertet, dass eine Zinserhöhung im September arg wackelt. "Das könnte auch den Eindruck erwecken, dass die EZB doch besorgter über die aktuellen Probleme ist, und erst recht für Unruhe am Markt sorgen. Für die EZB ist die Kommunikation diesmal wirklich heikel", sagte Julian Callow, Europa-Chefvolkswirt bei Barclays Capital.

Für ein Festhalten am Zinserhöhungskurs spricht nach Aussage der Volkswirte die weiter robuste Konjunktur, die sich auch in den am Mittwoch veröffentlichten Befragungen unter Einkaufsmanagern in der Industrie zeigte. Zwar gaben die entsprechenden Indikatoren des Instituts NTC Economics für alle wichtigen Euro-Länder im Juli leicht nach, sie lagen aber weiter sehr deutlich über der 50-Punkte-Marke, was auf eine Expansion des Wirtschaftszweigs hindeutet. Insgesamt fiel der Index für die Euro-Zone von 55,6 auf 54,9 Punkte. Für Deutschland fiel der Indikator von 57,3 auf 56,8 Punkte.


Von Mark Schrörs (Frankfurt) und André Kühnlenz (Berlin)

Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.

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J.B.:

US-Börsen drehen in die Gewinnzone

 
02.08.07 01:19

US-Börsen drehen in die Gewinnzone

Die amerikanischen Aktienmärkte haben am Mittwoch eine Berg- und Talfahrt erlebt. Während lange Zeit die Ängste über die Probleme an den Immobilienmärkten den Handel lähmten, griffen die Anleger in den letzten Stunden zu. Nach einem rasanten Endspurt schloss die Wall Street schließlich deutlich im Plus.



HB NEW YORK. Die US-Börsen haben am Mittwoch nach ständigen Schwankungen im Plus geschlossen. Einerseits suchten Anleger nach Schnäppchen zum Wiedereinstieg. Anderseits belasteten wachsende Sorgen über die Krise der US-Hypothekenbranche und Kreditprobleme den Markt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 1,1 Prozent auf 13 362 Punkte. Er pendelte zwischen 13 133 und 13 393 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,7 Prozent auf 1465 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,3 Prozent stärker bei 2553 Punkten.

"Der Markt muss jetzt einfach mal Stabilität finden", sagte Analyst Rick Meckler von LibertyView Capital Management. Risikoscheue Anleger nähmen die jüngsten Verluste zum Anlass, ihr Engagement zurückzufahren. Andere nutzten gefallene Kurse für günstige Zukäufe.


Zuvor hatte die Investmentbank Bear Stearns einen weiteren Hedge-Fonds geschlossen, der in Hypotheken investierte. Die Bank begründete den Schritt damit, dass nervöse Anleger ihr Geld zurückziehen wollten. Wegen der Krise bei zweitklassigen Hypotheken waren bereits zwei andere Hedge-Fonds von Bear Stearns zusammengebrochen. Aktien der Investmentbank verloren nun 2,4 Prozent auf 118,30 Dollar und zogen die Titel von Konkurrenten wie Lehman Brothers ins Minus.

Auch Papiere der Immobilienbranche tendierten schwächer. Der Kurs des Wohnbauunternehmens Beazer Homes stürzte vorübergehend um mehr als 40 Prozent ab und notierte bei 11,48 Dollar immer noch rund 18 Prozent niedriger als der Schlusskurs vom Vortag. Grund waren Gerüchte über eine bevorstehende Bankrott-Erklärung. Auch das umgehende Dementi des Unternehmens konnte den Kursverfall nicht verhindern.

Zu den Gewinnern zählten die Papiere des Medienkonzerns Dow Jones, die um 1,3 Prozent auf 58,10 Dollar zulegten. Nach monatelangem Poker hatten die Eigentümer-Familie Bancroft dem Verkauf an die News Corporation des Milliardärs Rupert Murdoch zugestimmt. Der Kurs der Bio-Supermarktkette Whole Foods Market legte um 6,7 Prozent auf 39,52 Dollar zu. Das Unternehmen hatte einen geringer als erwartet ausgefallenen Gewinnrückgang gemeldet.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 2,42 Milliarden Aktien den Besitzer. 1421 Werte legten zu, 1911 gaben nach und 90 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,91 Milliarden Aktien 1240 im Plus, 1794 im Minus und 112 unverändert.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Servus, J.B.

"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

-Alexis Carrel-

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Shortkiller:

Moin JB. Komme gerade vom Angeln.

2
02.08.07 05:08
mit 2 Posen Teilverlust ausgestoppt. Gibt 'ne Beschwerde beim Emittenten, die Dinger sind einfach so gebrochen und mit samt Knicklicht grünleuchtend ins Jenseits geschwommen. Fische haben sich vermutlich weggelacht, im wahrsten Sinne ... ;-)

piggishness is traders heaviest enemy
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Anti Lemming:

Mit freundlichen Grüßen

 
02.08.07 06:07
an die Knock-out Fraktion. RIP.

PTT Woche 31, 02.08.07 112240
Antworten
daxbunny:

Asien spielt heute morgen noch nicht so recht mit

 
02.08.07 06:27



Gruß DB
Antworten
Trout:

Morgen,

2
02.08.07 06:40
ist endlich Freitag,der Urlaub steht vor der Tür,dass Wetter soll ab Samstag wieder besser werden.Herz was willst du mehr?
Ganz klar:Schadensersatz von der DB!(Nein,nicht von der Bahn)
Warum?
Nachdem mein Short gut gelaufen war,wollte ich ihn gegen 20.30 verkaufen.
Stand bei 2,10€.Nach 68 Versuchen ihn zu verkaufen,musste ich um 22.00 kapitulieren.
KEINE VERBINDUNG ZUM HANDELSSYSTHEM.
Jetziger Stand 0,88€.
Vom fetten Plus ins noch erträgliche Minus gerutscht.
Solche Verluste nagen an der Substanz.Schließlich hat man ja selber nichts verbockt,sondern wurde Opfer eines Handelssysthems,welches scheinbar zusammengebrochen war.
Hatte den Gewinn schon als extra Taschengeld für den Urlaub verbucht.
Wer hat gestern Abend die selben Erfahrungen gemacht,und wo,bzw mit welchem Erfog,kann man sich beschweren??
Die Hoffnung liegt jetzt bei schwachen Asiaten,um ein KO-gehen zu Handelsbeginn zu vermeiden.

Trout






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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
Anti Lemming:

Trout

3
02.08.07 06:46
Tut mir leid. Sowas war mit der Pump-Aktion in New York zum Handelsschluss aber offenbar auch beabsichtigt. Falls mal wieder mal so ein Problem bekommst wie bei der DB (die oft plattmacht), könntest Du als Hedge bei einer anderen Bank, z. B. Citibank (die nicht so oft platt macht), einen Call dagegen kaufen.

Diese vermeintlichen Systemausfälle bei den Emmis nerven mich schon seit Jahren. Die tun grad so, als bestünde ihre "EDV" noch aus röhrenbestückten Rechnerfossilen.
Antworten
Anti Lemming:

Der Spike gestern zum US-Marktschluss

 
02.08.07 06:53
Solche extrem scharfen Shortcover-Spikes wie gestern in USA sind typisch für Bärenmärkte. Wenn ein Bär nervös wird, dreht im elektronischen Handel gleich die ganze Meute durch. Hinzu kommen Bullen, die diesen Shortsqueeze aktiv spielen. In den Futures wurde der Spike heute morgen schon wieder zu einem Drittel weggeshortet.
Antworten
Trout:

Asien spielt für mich

 
02.08.07 07:00
Doch wer beachtet die Asiaten?
Bin zuversichtlich,nicht ausgeknockt zu werden.
Sollte das gestern einen bullische Bärenfalle gewesen sein?
Ich lass mich heute mal überraschen.
Selber glaube ich aber nicht daran,dass die Konsolidierung ausgestanden ist.
Möglich wäre auf jeden Fall ein Test der 6500.

Trout





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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
Anti Lemming:

Sharks Charts

3
02.08.07 07:00
Date:  08.01.07
Time: 10:03pm

A RollerCoaster Ride Leaves Things Mixed

Greetings Shark Investors:

It was a very emotional day for the market Wednesday as the major indices swung from negative to positive territory repeatedly throughout the trading session, and by the close, the charts for the averages looked a profile map for a mountain stage in the Tour De France. Before the opening bell, things were looking rather bleak for the bulls following more bad news for the credit market and a subsequent sell-off around the globe. After the closing bell on Tuesday, Bear Stearns announced that another one of its hedge funds that has exposure to mortgage investments is in trouble, and overnight, Macquarie Bank in Australia announced that two of its funds faced similar problems while IKB Deutsche Industriebank, a German lender, issued a profit warning as a result of exposure to the subprime debacle.

Although the futures were pointing to a very ugly start to the trading session, the major indices spiked higher at the open, but were met immediately with some selling pressures, and spent the rest of the day reversing sharply off of peaks and troughs before shooting straight up in the final 30 minutes.

About the only thing that we can say with certainty is that the action was driven by a strong undercurrent of emotion, but beyond that, it would be pointless to draw any meaningful conclusions. Certainly, no one can argue that Wednesday’s trading session was a victory for the bears, but even though it would be tempting to view the melt-up into the close as proof that the worst is over, we need to respect the fact that the charts of many individual names as well as the major indices are still technically broken.

Meanwhile, the way in which various investors will deal with this volatile market greatly depends on their own personal styles and time-frames. Intraday traders love this volatility and they should be finding some good opportunities for some quick trades. However, position traders with time frames of several days or even weeks will find it very difficult to do much at all as the great majority of charts are in flux and are not offering good entry points. Finally, long-term, fundamentally inclined investors will likely find this a good time to move slowly and make some partial buys of their favorite names.

The bottom line here is that prudent investors will take the time to examine and clarify their own personal styles and time-frames, and that will make easier to with this very tough action.

Let’s go to the charts.

The Nasdaq moved higher today on increasing volume. We opened lower, and saw a very volatile morning of trading. After not being able to take out morning highs, we turned lower as the bulls could not gain any traction. During the final minutes of the day, we saw a furious bounce, and the index closed at highs. Overall technology names were mixed, with AAPL being the bright spot. We did very little today, and remain in capital protection mode.
 
The S&P 500 popped higher today on a pick-up in volume. Much like the Nasdaq, this index saw a very volatile session as well. The bulls attempted to put in a rally after the morning dip, but were unable to gain any type of momentum throughout the day until the final minutes into the close. The index put in a big rally from lows, but overall the action remains poor. We continue to move very slowly, and are in capital protection mode.

The Russell 2000 inched higher today. The index was able to begin to stabilize today after being in a complete free-fall recently. Despite the strong close for this index, the action has been downright brutal in Small Capville of late, and capital protection is a must until conditions improve. We did very little into the pop, and are remaining patient.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
PTT Woche 31, 02.08.07 112241
Antworten
DeadFred:

Brücke eingestürzt

 
02.08.07 07:03
Hi,

wieder eine grosse Brücke in Usa eingestürtzt. In San Franzisco habe ich mir einige Bauindex Aktien ins Depot gelegt, hatte jedoch keinen Einfluss ( nur mal so zur Info)

regards

Fred
Antworten
Anti Lemming:

Brückenfinanzierungen

2
02.08.07 07:08
Das passt ja prima zu den einstürzenden Brückenfinanzierungen bei den PE-Übernahmen ;-))

http://www.handelsblatt.com/news/...t.aspx?_p=200039&_t=ft&_b=1302834

(zweite Seite)

oder hier:

http://www.ariva.de/Private_Equity_geht_auf_dem_Zahnfleisch_t297038
Antworten
Anti Lemming:

Bild dazu als Metapher

3
02.08.07 07:10
"auf Amerikas solide Fundamente können sie bauen..."

PTT Woche 31, 02.08.07 112242
Antworten
Trout:

Schaut gar nicht gut aus

 
02.08.07 07:56
für meinen Short.Asien machts den Amis nach.
Bin mal gespannt,ob dass jetzt so weitergeht nach 8.00Uhr.

Trout



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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
Trout:

Witzig

 
02.08.07 08:05
keine Chance zu verkaufen.
Entweder Handelssysthem streikt,oder nach direkter Eingabe der Tan,war diese schon abgelaufen.Schneller wie eintippen geht doch nicht.
Schalte den PC ab .Kein Bock mehr

Trout





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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
all time high:

der heutige tag

 
02.08.07 08:19

halte mein pulver wieder trocken, für einen long bin ich zu feige , für einen short ist es mir noch etwas zu früh.
Kann mir gut vorstellen, dass der DAX ohne vorwarnung einen zwischensprint nach oben einlegt, der wieder einmal über jede logik hinausgehet.

Wichtig werden heute auch noch die nokia zahlen.

mfg
ath
Antworten
Platschquatsc.:

Es wird gemeingefährlich -

15
02.08.07 09:46
"Es wird gemeingefährlich - allerhöchste Vorsicht ist geboten!

von Ronald Gehrt

Nun verfolge ich schon seit 18 Jahren die Börsen Tag für Tag, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. In den vergangenen Tagen erlebe ich recht viele Dinge, die erfahrenen Anlegern die Haare zu Berge stehen lassen ... aber das!? Solche eine Börse möchte ich nicht haben. In diesen Tagen ist sie kein Bereich, um Geld zu verdienen. Nein, sie ist gefährlich ... gemeingefährlich.

Nun bin ich wirklich froh, auf mich selbst gehört (was nicht die Regel ist) und alle Derivate mit irgendwelchen Margins oder KO-Schwellen aus dem Depot verbannt zu haben. Aber was die letzten 20 Minuten des US-Handels in anderen Depots angerichtet haben, ob in den USA oder hierzulande, mag ich mir gar nicht ausmalen.

Bereits im Verlauf des Vormittags wurde es immer seltsamer. Erinnern wir uns: Die US-Börsen brachen in den letzten zwei Handelsstunden des Dienstags ein. Die asiatischen Börsen nahmen die Vorgabe auf und sackten sehr deutlich durch. In Frankreich und England und im Rest Europas fielen die Börsen dementsprechend deutlich. Doch während der Dax zunächst mit deutlichen Abschlägen eröffnete, stabilisierte er sich sofort, zog leicht an und „schlüpfte“ dann um 11:45 in 20 Minuten schnell mal 75 Punkte nach oben. Insgesamt zog der Index vom Tagestief bis kurz vor Eröffnung der Wall Street um schlappe 130 Punkte an – und setzte sich so auf einmal an die Performance-Spitze der europäischen Börsen, glänzte also mit den kleinsten Verlusten. Ausgerechnet der Dax? Seltsam ...

Wie von Geisterhand gezogen

Es waren reine Future-Geschäfte, die all diese Veränderungen bewirkten. Das war leicht an der Art, wie die Kurse teilweise 10, 20 Punkte binnen Sekunden sprangen, nachzuvollziehen. Wir waren beim Dax den ganzen Tag über in der Hand derjenigen großen Adressen, die mit dem Future spielten wie mit einer Playstation. Dabei war die Art und Weise, wie versucht wurde, die Kurse deutlich in eine Richtung zu manipulieren, keineswegs ein Hinweis auf normale Fonds oder den Eigenhandel der Banken. Den Taktstock schwangen, so meine ich, die allseits beliebten Hedge Funds. Immer mehr Geld, immer mehr Marktdominanz, immer mehr Futures ... und keinerlei Verantwortung oder fundamentale Grübeleien ... sondern Computersysteme.

Wie man immer öfter lesen kann, geht das auch mal leicht daneben. So daneben, dass das Geld derer, die diesen Adressen vertrauen, dann mal schnell weg ist. Das war bei den ersten Fonds dieser Art ein Risiko .. heute ist es das erst recht. Für diejenigen, die da herumjonglieren, macht das wenig aus. Wenn es heftig kommt, ist der Job weg. Meist aber nicht einmal das. Es geht schließlich auch bloß um GaL ... Geld anderer Leute.

Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie sich die Tage nach dem 11. September 2001 intraday abspielten. Es war heftig und volatil ... aber selbst wenn die Sprünge damals so extrem wie gestern gewesen sind – damals gab es zumindest einen Grund!

Gestern passierte eigentlich nichts – außer in den Kursen selbst. Der Dax Future wurde vom Tagestief um 7.413 zur Eröffnung erst mal gemütlich um 180 Zähler auf 7.600 hochgeprügelt, um dann aber, als es an Wall Street bergab ging und besonders bei S&P und Nasdaq 100 wichtige Linien unterschritten blieben, wieder um 130 Punkte nach unten gedrückt zu werden (ich lasse die „kleineren“ Swings von 50-100 Pünktchen zwischendrin mal weg) ... um dann, um 21:40 Uhr binnen weniger als 20 Minuten um 200 Punkte zu steigen!!

Kaufsignale aus dem Nichts

Das sind fast 3%. Die Wende? Alles rein? Charttechnische Kaufsignale? Ja, wie Sie im Chart des Dax Future sehen, ist dadurch anstatt eines bearishen Signals, das noch um 21:40 Uhr existiert hatte, ein sehr bullishes Signal geworden: Ein „bullish engulfing pattern“, das zugleich die wichtige Unterstützung vom Mai erneut verteidigt hat.

Aber, und ich gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder, da ich wie sonst auch niemand nicht hellsehen kann: Trauen Sie dem nicht! Es kann daraufhin heute früh endlos bergauf gehen. Solange hier die Futures-Zocker alles in der Hand haben, ist heute absolut alles möglich – 200 Punkte rauf, 200 Punkte runter ... wer weiß?

Denn dieses völlig entartete Chart-Szenario gestern hat, davon abgesehen, dass es Vermögen vernichtet haben dürfte, nichts, auf das man bauen kann. Ich will Ihnen mal darlegen, wie das kam:

Ein leichtes Ungleichgewicht und seine Folgen

Um 21:40 Uhr, also 20 Minuten vor Handelsende, laufen an den US-Börsen die Orders großer Adressen für die letzten Handelsminuten ein. Normalerweise kein großes Ereignis, der Handel läuft in der Regel normal weiter. Nur bei Ungleichgewichten zwischen Kauf- und Verkaufsorders wird dies für alle sichtbar angezeigt: „imblanance on close“.

In diesem Fall war es an Wall Street so, dass trotz Kursen nahe am Tagestief die Kauforders überwogen. Das muss nicht viel gewesen sein. Aber die völlige Unsicherheit, die Orientierungslosigkeit der Akteure, nachdem es auch an Wall Street gestern dauernd mit großen Sprüngen Auf und Ab ging, führte dazu, dass diejenigen, die Short waren, also auf fallende Kurse setzten, schnell ihre Positionen eindecken wollten.

Das dumme ist: Wer „eindecken“ will, muss den Future kaufen, also Long gehen, um seine Short-Position dadurch zu neutralisieren. Und da durch das Geschaukel zuvor alle paar Punkte Stop-Loss-Marken der Intraday-Trader lagen, wurden die dadurch auch noch ausgelöst und setzten so ein Kursinferno frei, welches, Sie sehen es im Intraday-Verlauf des Dow Jones (Quelle www.bigcharts.com) gerechnet ab 21:28 Uhr einen Kursanstieg von 250 Punkten auslöste, vom Level nahe am Tagestief über die bisherigen Tageshochs hinaus immer weiter und weiter ... weil überall Stoppmarken von Tradern lagen!

Da der Dax Future im nachbörslichen Handel relativ dünne Umsätze aufweist und zudem alle durch dieses permanente Geschaukel der Kurse in Größenordnungen, die in einer Stunde manchmal die Handelsspanne mehrerer Tage in ruhigen Zeiten überschritten, absolut durch den Wind waren, war hier die Wirkung noch viel extremer:

Der Dax Future lag 120 Sekunden vor Schluss bei 7.674,50 ... und damit knapp 200 Punkte höher als 18 Minuten zuvor!! Und er schloss dann 120 Sekunden später bei 7.622,5 und damit gut 50 Punkte tiefer. Zwei Minuten später! Stellen Sie sich das bitte vor!

Und dann bedenken Sie bitte eines: Was hat diese charttechnisch so nachhaltig wirkende Wende verursacht? Eine tiefgreifende Veränderung der Problemfaktoren, welche für den laufenden Rücksetzer verantwortlich war? Nein! Nur ein leichtes Übergewicht an Kauforders an Wall Street kurz vor Schluss und blanke Nerven der volatilitätsgebeutelten Trader und Zocker. Das ist der Punkt!

Jetzt erst recht: Raushalten!

Die Lage als solche ist unverändert. Auch, wenn wir hier auf einmal durch diese völlig irrsinnige Rallye charttechnisch viel besser da stehen (sehen Sie den S&P an – um 21:40 klar unter Juli 2006-Trendlinie, Februar-Hochs und 200 Tage-Durchschnitt, 20 Minuten später klar darüber): Überlegen Sie mal wo wir stünden, wäre das leichte Übergewicht der Orders zum Handelsende bei den Verkäufen gelegen!

Ist so etwas die Basis, jetzt einzusteigen und ernsthaft erwarten zu dürfen, dass wir nun eine solide, vernünftige Aufwärtsbewegung nach einer ordentlichen Marktbereinigung sehen? Sie müssen selbst entscheiden, ich kann Ihnen nur meine Meinung wiedergeben. Aber diese Meinung lautet: Um Himmels willen nein! Mag sein, es geht heute rauf. Aber nach dem gestrigen Tag gibt es nicht den Hauch der Sicherheit, dass heute nicht dasselbe nach unten passiert. Oder noch mal nach oben und morgen doppelt so viel nach unten! Das schaukelt sich jetzt immer extremer auf! Es ist alles möglich – in jeder Größenordnung. Und das ist gefährlich!

Im Augenblick bleibt mit als Rat nur zu erneuern, was ich letzte Woche bereits dringend riet: Bleiben Sie diesem Markt fern! Warten Sie, bis die Future-Zocker aufhören, mit dem Geld anderer Leute Unheil zu verbreiten. Egal, wohin die Kurse kurzfristig laufen, ich bin der Ansicht, das einzige, was sie verpassen könnten, wären völlige Verunsicherung und Wut darüber, wie leicht Millionen von Anlegern weltweit zu Spielbällen von wenigen werden können!"

Quelle: Daily-Observer
Antworten
all time high:

@ platsch

 
02.08.07 10:16

leider kann ich dir für diesen artikel nur einmal grün geben, denn besser kann man es nicht ausdrücken.

mfg
ath

PS. eigentlich könnte der artikel auch von mir sein, nur dass ich nicht nur tag für tag, nein auch nachts die kurse verfolge.

Wie schön das leben doch früher war, ohne börse :-((
Antworten
Anti Lemming:

Platsch - # 22

5
02.08.07 10:52
Ich bin ja mehr ein Freund rationaler Erklärungen; das was Gehrt in # 22 schreibt, ist mir zu emotional und zu ängstlich. Daher hier ein paar Thesen, wie es zu dem plötzlichen Anstieg gestern abend in USA kam.

1. Short-Cover-Spike: Es gab extrem viele Shorts. Deckt sich der erst eine, folgen die nächsten auf dem Fuße. Solche scharfen Short-Cover-Spikes sind TYPISCH für Bärenmärkte.

2. Regeln und wann sie ungültig werden: Viele Trader handeln nach Mustern (wie ja auch ein Chart ein Muster darstellt). Das Muster der letzten Handelstage war stets gleich: ein scharfer ABVERKAUF in den letzten Handelsminuten. Folglich gingen Zocker, in einer Erwartung der Wiederholung dieses Musters, vorauseilend short. Steigt es dann, werden sie alle auf dem falschen Fuß erwischt. "Was nicht (weiter) fallen will, muss steigen" (A. Kostolany).

3. Die 200-Tagelinie im SP-500: Sie verläuft zurzeit bei etwa 1450. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es die Bullen hinnehmen, dass eine derart wichtige Unterstützung gleich im ersten Anlauf geknackt wird. Das wäre sonst ein Freibrief an die Bären; die Indizes würden gleichsam "zum Abschuss" freigegeben.

4. Margin Calls und das "PPT": Sehr viele Leute in USA haben ihre Aktien mit Geld aus Depotbeleihungen gekauft. Das Volumen dieser Lombardkredite ist auf einem ATH - und sogar noch deutlich höher als im März 2000. Wenn die Indizes fallen, bekommen diese Leute Margin Calls: Sie erhalten Emails ihrer Broker mit Bitten um Nachschüsse. Kommen die Nachschüsse nicht, weil kein Geld da ist, liquidiert der Broker meist drei Tage später die Depots und verkauft zwangsweise so viele Aktien, bis die "Margin requirements" nach RegT wieder hergestellt sind. Diese RegT-Liquidationen kommen immer zwischen 21:50 und 22:00 h (MEZ). Je tiefer die Indizes fallen, desto größer wird das Volumen dieser Zwangsverkäufe - die Abwärtsspirale unterfüttert sich selbst. Die Bären haben in den letzten Sessions (ganz deutlich Freitag) extra auf die Tube gedrückt, um den Margin-Ausverkauf zu schüren. Im Interesse Amerikas ist ein solcher Absturz aber sicherlich nicht, zumal ja durch die Housing- und Kredit-Krise schon genug Schieflagen bestehen. Jetzt noch den Aktienmarkt abstürzen zu lassen wäre tödlich. Folglich kommt - in dieser schweren Stunde - aus dem Nichts das PPT (Plunge Protection Team) und schaltet die Future-Pumpe an, bis den Bären Hören und Sehen vergeht und eine Short-Cover-Panik ausbricht. Diese Pump-Aktion ist daher gar nicht mal primär gegen die Bären gerichtet, sondern sie dient dem Schutz der überschuldeten Depots vor Margin-Liquidierungen.

5. Solche Short-Cover-Spikes sind meist kurzlebig. Für sie ist es nicht nur typisch, dass sie sehr schnell und sehr weit nach oben schießen; ebenso typisch ist, dass sie danach ebenso schnell und weit wieder fallen. Dennoch sind sie nicht sinnlos: Sie verunsichern Short-Seller, was dann auch weiterhin psychologisch die Märkte stützt (selbst wenn keine PPT-Aktionen mehr kommen). Das nutze z. B. auch die EZB, als sie im November 2000 Euro-Stützungskäufe tätigte, um ein weiteres Absacken des Euros geen den Dollar (EUR/USD stand bei 0,83) zu verhindern.
Antworten
Platschquatsc.:

uuuuiiii so viele Sternchen

2
02.08.07 11:51
na da sag ich doch mal Danke.Da scheint der R.Gehrt ja bei vielen den Nerv
getroffen zu haben.
@Anti egal was nun der Hauptgrund gestern war, ich denke die Mischung machts Shortcovering,Angst, Vola, Fallen stellen usw.
Im Moment ist Positrading (kaufen und liegen lassen)fast schon tödlich bei den Schwankungen egal ob nun Long oder Short und vermutlich ist genau das der
Zweck niemand soll sich sicher fühlen und keiner soll den optimalen Einstieg haben wenns dann in eine Richtung weiter rennt.
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