Jim Rogers sieht eine Periode der Zwangsliquidationen wie sie in den letzten 150 Jahren nur 8-9 mal vorgekommen sei. Eigentlich handels es sich um eine Phase, in der man gut verdienen könne, wenn man werthaltige Investitionen tätige. Diese seien aber derzeit schwer zu finden. Er sieht eine einzigartige Chance im Rohstoffbereich. Hier sieht er eine gigantische Knappheit in der Zukunft und damit steigende Preise. Rogers kaufte Agrarprodukte, weil er davon ausgeht, dass es gerade in diesem Bereich demnächst eng wird. Die Lagerbestände für Nahrungsmittel seien weltweit auf dem niedrigsten Stand seit 1950. Ausserdem steigt er weiter in chinesische Aktien ein. Mit auf der Kaufliste steht zum ersten Mal auch Taiwan, weil sich die Beziehungen zwischen China und Taiwan in Richtung Frieden entwickeln. Rogers hat seine Shortpositionen am US-Aktienmarkt geschlossen und baut nun eine Leerverkaufsposition auf langlaufende US-Anleihen auf – die seiner Meinung nach letzte große Bubble in den USA.
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"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke