Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 985  986  988  989  ...

Der USA Bären-Thread


Thema
abonnieren
Beiträge: 156.480
Zugriffe: 26.925.636 / Heute: 1.053
S&P 500 7.520,22 -0,36% Perf. seit Threadbeginn:   +415,44%
 
wawidu:

Spannende Zeiten

2
11.07.08 23:21
Ein doppeltes Intraday-Reversal, wie es sich heute bei den US-Indizes gezeigt hat, zeugt von massiven Problemen. Hier ein bezeichnender 15-Minuten-Chart. War da nicht vor kurzem noch nicht die Marke von 75 im Spiel?
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 174456
Antworten
wawidu:

Das Schlimme an der ganzen Sache

12
11.07.08 23:47
ist m.E. die Tatsache, dass weder die US-Administration noch die Fed oder sonst jemand mit irgendwelchen "Augenwischereien" die globalen Big Players täuschen kann. Und diese sind nicht mehr die US-Banken, sondern große Hedgefunds, die auf Baisse spekulieren. In der Börsensprache werden diese als "Big Dragons" bezeichnet. Nach meinen Informationen sollen die "Goldmänner" stark in einen solchen Fund investiert haben. Am Ende dürfte dann eine Reihe von Übernahmen von Konkurrenten "zum Schnäppchenpreis" stehen. Sowas nennt man wohl "Konzentration".
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 174458
Antworten
wawidu:

Nur so können die Amis

10
12.07.08 00:02
die aktuellen Entwicklungen der Aktienmärkte ertragen:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 174460
Antworten
Kicky:

Failure Is Not an Option for Freddie and Fannie

5
12.07.08 00:18
sagt Barrons heute
Though technically insolvent, the GSEs will be bailed out to save the mortgage market, not shareholders.
THE GOVERNMENT OWNS FANNIE MAE AND FREDDIE MAC, only shareholders don't know it yet. That's one wag's assessment of the fate of the government sponsored enterprises that provide the lion's share of mortgages of American homebuyers, and it may not be far from the truth.

The Wall Street Journal reports federal officials are putting heavy pressure on Fannie (ticker: FNM) and Freddie (FRE) to raise significant capital to support their crucial role in the mortgage market. The New York Times, meanwhile, reports that the Bush administration is mulling a plan for the government to take over the GSEs if their problems worsen.
In either case, common equity holders' stakes would be diluted or perhaps wiped out as the public functions of the GSEs are given primary importance. It's not for nothing that Freddie stock has lost 45% of its value just this week while Fannie's shares have been marked down 30%.

Adding fuel to this funeral pyre was the assertion by William Poole, the former president of the Federal Reserve Bank of St. Louis, that Fannie and Freddie were "insolvent," according to Bloomberg News. That is, if their mortgage assets were marked to the current depressed market values, their liabilities would substantially exceed those assets. Freddie's net worth was negative $5.2 billion at the end of the first quarter, he said. Fannie's net worth may be negative as of the end of the second quarter, he added."Congress ought to recognize that these firms are insolvent, that it is allowing these firms to continue to exist as bastions of privilege, financed by the taxpayer," Poole asserted in a Bloomberg interview.

While that may be financially true were Fannie's and Freddie's assets to be liquidated tomorrow, the political reality -- for better or worse -- is that the Treasury and the Fed will do whatever it takes for the GSEs to continue to function. That means maintaining their access to borrowing, not necessarily protecting equity holders' stakes. For those who doubt that, review the Bear Stearns rescue, in which shareholders got a small fraction of what their stock had fetched just days before the crisis reached its crescendo in mid-March......
..Be that as it may, with the housing market in freefall, the government can't afford to let the GSEs fail. Not only do they own or guarantee about half of the $12 trillion in U.S. mortgages, Fannie and Freddie securities have become major holdings for foreign central banks that, like the rest of the market, have come to expect the federal government to stand behind those securities.The impact of a failure of Fannie and Freddie, though technically insolvent, is beyond imagining, far greater than the bankruptcy of a Bear Stearns. For that reason alone, such an eventuality is unthinkable....

online.barrons.com/article/...html?mod=barrons_most_viewed_day
Antworten
wawidu:

Ein bemerkenswerter Artikel

 
12.07.08 00:24
www.gold-eagle.com/editorials_08/dorsch071008.html
Antworten
malsomalso:

wawidu

5
12.07.08 00:38
Zwischendurch mal wieder HERZLICHEN DANK für die kontinuierliche Versorgung mit erhellenden Charts inklusive erläuternden Darlegungen.

ROCK ON!
Antworten
metropolis:

Dozoern - Zentralfriedhof

10
12.07.08 06:57
Der Gentleman genießt und schweigt. Er hat es ja vorhergesehen und ist wenig überrascht.

Wenn man dagegen das Gegacker der aufgeregten Hühner vom Bärengebrüll-Thread liest ist das doch deutlich angenehmer, oder nicht? Noch schlimmer ist nur noch das Geheule der Longies dort, wie grausam doch die Börse sei. Ich versuche ihnen ja ab und an mal mitzuteilen, dass traden GEGEN den Trend auch für Daytrader grundsätzlich wenig lukrativ sei, aber mein Rat ist da nicht erwünscht sondern wird als Häme mißverstanden. Was soll's.

Wir hier im Thread jedenfalls können froher Dinge ins Wochenende gehen, denn nun ist so gut wie sicher, dass noch ein finaler Ausverkauf kommen wird. Oder wie AL im Bärengebrüll-Thread schrieb: "Der Markt muss sich auskotzen, was Bernie heute verhindert hat." Aufgeschoben ist nicht ausgehoben!  
Antworten
Kicky:

Pensionskassen der SBB: 50 Mrd. Verlust

9
12.07.08 09:27
Das Vermögen der Pensionskassen der SBB, der Post und der Publica schrumpfte im ersten halben Jahr um bis zu 5 Prozent. Vielen Kassen droht eine Unterdeckung.
Von Yves Demuth Und Yves Carpy  
www.sonntagonline.ch/pages/index.cfm?dom=151&rub=100212524&arub
Die UBS-Krise trifft uns alle: «Schadenfreude ist völlig falsch», sagt Staatssekretär Jean-Daniel Gerber. «Die UBS hat eine derartige Bedeutung für die Schweizer Wirtschaft und die Schweizer Pensionskassen, dass grosse Schwierigkeiten für die UBS auch grosseSchwierigkeiten für die gesamte Volkswirtschaft bedeuten.»

Nur schon die gewichtige UBS-Aktie riss den Schweizer Börsenindex in die Tiefe. Dazu kommt: Die Bankenkrise hinterlässt immer deutlichere Bremsspuren in der Weltwirtschaft und drückt auch die Aktien anderer Schweizer Industriekonzerne. Dies führte seit Ausbruch der Kreditkrise vor einem Jahr zum Verlust von 50 Milliarden Franken bei den Pensionskassen.

Die Pensionskassen-Indizes der Privatbank Pictet weisen für Juni die schlechtesten Performance-Resultate seit August 1998 aus. Selbst beim Börsencrash im September 2001 war die Performance besser. Zwischen Juli 2007 und diesem Juni erlitten die Indizes einen Verlust von zwischen 5,9 (bei einem Aktienanteil von 25 Prozent) und 16,6 Prozent (Aktienanteil von 60 Prozent).

... Damit wurden die Reserven vernichtet, die sich viele Pensionskassen in den letzten Boomjahren schaffen konnten.Das hat Folgen: Der Bundesrat beruft sich auf die Pictet-Indizes, wenn er über eine Anpassung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge berät.

Die grössten Pensionskassen der SBB, der Post und die Publica bestätigen die schlechten Ergebnisse. Rudolf Stampfli, Geschäftsführer der SBB-Pensionskasse, schätzt die Verluste seiner Kasse im ersten Halbjahr auf gegen 5 Prozent bei einem Aktienanteil von rund 23 Prozent. Damit fällt ihr Deckungsgrad wieder unter die kritische 90-Prozent-Schwelle.........

«Ein Arbeitgeber muss sich der Risiken bewusst sein, wenn er zu einer Sammelstiftung wechselt, die einen grossen Aktienanteil hält», sagt Josef Zopp, Partner der Beratungsfirma WH&P. Und ein Arbeitnehmer sollte beim Jobwechsel die Pensionskassenlösung des neuen Arbeitgebers beachten.

Laut Zopp bringt bereits ein Prozent mehr Zins über ein Arbeitsleben bei einem versicherten Gehalt von 80 000 Franken rund 150 000 Franken mehr an Alterskapital und erhöht die Rente um 10 000 Franken pro Jahr – lebenslänglich. Das heisst: Monat für Monat wird ein Rentner eine 833 Franken höhere Rente erhalten.

Die Chancen für eine rasche Erholung an den Finanzmärkten stehen schlecht. «Die Erreichung des Mindestzinssatzes von 2,75 Prozent dürfte für viele Pensionskassen mittlerweile aus-ser Reichweite liegen», sagt Reto Tschäppeler von State Street. Damit sinkt auch die Aussicht der Versicherten, in den Genuss einer höheren Altersrendite zu kommen.

Im Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) wird eine Senkung des Mindestzinssatzes geprüft. «Nach der Formel der BVG-Kommission würde der Abschlag momentan rund einen halben Prozentpunkt auf 2,25 Prozent ausmachen», sagt Joseph Steiger vom BSV....

Spätestens Anfang Dezember wird der Bundesrat darüber entscheiden. Ein Viertelprozent weniger Zins macht nach obiger Rechnung mindestens 200 Franken weniger Monatsrente aus.
Antworten
metropolis:

Es ist soweit: Die erste Bankpleite in USA!

10
12.07.08 09:28

Der USA Bären-Thread 4496667

SPIEGEL ONLINE  

12. Juli 2008, 08:33 Uhr

REKORDPLEITE

Bankenaufsicht schließt kalifornische Hypothekenbank

Größter Banken-Crash in den USA seit 1984: Die US-Aufsichtsbehörde hat die kalifornische Hypothekenbank IndyMac in Folge der Kreditkrise geschlossen. Experten rechnen mit einem Schaden in Höhe von bis zu acht Milliarden Dollar.

Los Angeles - John Reich, Leiter der US-Behörde für die Sparkassenaufsicht, erklärte am Freitag: "Dieses Institut ist heute einer Liquiditätskrise zum Opfer gefallen." Sämtliche Bankgeschäfte wurden mit sofortiger Wirkung an die staatliche Bundeseinlagensicherung (FDIC) übertragen. Die FDIC richtete eine Telefon-Hotline für Kundenanfragen ein. Über die Einlagensicherung werden Guthaben bis zu 100.000 Dollar je Person abgedeckt. Die FDIC rechnet mit einer Belastung von vier bis acht Milliarden Dollar.

 

 REUTERS

Kunden vor einer IndyMac-Filiale (in Burbank, Kalifornien): Drastischer Vertrauensverlust

Der Zusammenbruch von IndyMac ist der größte Banken-Crash in den USA seit dem Kollaps der Continental Illinois National Bank vor 24 Jahren.

 

Ende März verfügte IndyMac über Einlagen von 19,06 Milliarden Dollar. Das Institut ist wie viele andere in den Sog der Immobilienkrise geraten, nachdem im Spätsommer 2007 viele Kreditverträge für Häuser nicht mehr bedient werden konnten.

Die Krise bei IndyMac spitzte sich zu, als der demokratische Senator Charles Schumer am 26. Juni vor einem drohenden Kollaps des Instituts warnte und die Aufsichtsbehörden aufforderte, etwas zu unternehmen. Innerhalb von elf Tagen nach der Veröffentlichung von Schumers Brief hoben IndyMac-Kunden mehr als 1,3 Milliarden Dollar ab, was die Kassen der Bank weiter ausgedünnt hat.

Am vergangenen Montag teilte IndyMac dann mit, dass es keine neuen Kreditanträge mehr annehme und 3800 der 7200 Arbeitsplätze abbauen werde. Vorstandschef Michael Perry erklärte, mit Hilfe dieser drastischen Maßnahmen solle IndyMac sicher durch die Krise geführt werden. Doch die Kunden machten nicht mit: Sie zogen ihre Einlagen ab und durchkreuzten damit die Strategie der IndyMac-Spitze und veranlassten die Bankenaufsicht zum Handeln.

Aufsichtsbehörden-Chef Reich bemängelte, Senator Schumer habe durch seinen offenen Brief zu der Panik der Kunden beigetragen. Schumer konterte, die Aufsichtsbehörde hätte die "zweifelhaften Kreditvergabepraktiken" der Bank nicht so lange hinnehmen dürfen.

Bereits nach Kursstürzen der beiden größten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sagte die Regierung in Washington den Finanzinstituten Unterstützung zu. Der US-Senat beschloss eine Gesetzesvorlage mit Garantien für Immobilienkredite im Wert von rund 300 Milliarden Dollar. Eine abschließende Einigung auf gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung der Kreditkrise ist jedoch nicht absehbar - das Weiße Haus ließ mitteilen, dass die Vorlage auf die Interessen der Banken zugeschnitten sei und den verschuldeten Hausbesitzern nicht helfe, das Repräsentantenhaus verfolgt eigene Gesetzespläne.

Der Einbruch der Aktien von Fannie Mae und Freddie Mac waren am Freitag an der New Yorker Börse zeitweise um mehr als 50 Prozent eingebrochen, erholten sich aber im Börsenverlauf spürbar. Bei diesen beiden Immobilienfinanzierern werden rund 40 Prozent aller privaten Immobilienkredite in den USA verwaltet. Seit Anfang des Jahres haben Freddie-Mac-Aktie bereits 87 Prozent an Wert verloren, Fannie-Mae-Papiere büßten um bis zu 80 Prozent ein.

kaz/AP/AFP

Antworten
Malko07:

Kalifornische Hypothekenbank dicht

7
12.07.08 09:32
REKORDPLEITE
Bankenaufsicht macht kalifornische Hypothekenbank dicht

Neues Opfer der Kreditkrise: Die US-Bankenaufsicht hat die kalifornische Hypothekenbank IndyMac geschlossen. Experten rechnen mit einem Schaden in Höhe von bis zu acht Milliarden Dollar. Es ist der größte Banken-Crash in den USA seit 1984.

Los Angeles - John Reich, Leiter der US-Behörde für die Sparkassenaufsicht, erklärte am Freitag: "Dieses Institut ist heute einer Liquiditätskrise zum Opfer gefallen." Sämtliche Bankgeschäfte wurden mit sofortiger Wirkung an die staatliche Bundeseinlagensicherung (FDIC) übertragen. Die FDIC richtete eine Telefon-Hotline für Kundenanfragen ein. Über die Einlagensicherung werden Guthaben bis zu 100.000 Dollar je Person abgedeckt. Die FDIC rechnet mit einer Belastung von vier bis acht Milliarden Dollar.

Der Zusammenbruch von IndyMac ist der größte Banken-Crash in den USA seit dem Kollaps der Continental Illinois National Bank vor 24 Jahren.

Ende März verfügte IndyMac über Einlagen von 19,06 Milliarden Dollar. Das Institut ist wie viele andere in den Sog der Immobilienkrise geraten, nachdem im Spätsommer 2007 viele Kreditverträge für Häuser nicht mehr bedient werden konnten.

Die Krise bei IndyMac spitzte sich zu, als der demokratische Senator Charles Schumer am 26. Juni vor einem drohenden Kollaps des Instituts warnte und die Aufsichtsbehörden aufforderte, etwas zu unternehmen. Innerhalb von elf Tagen nach der Veröffentlichung von Schumers Brief hoben IndyMac-Kunden mehr als 1,3 Milliarden Dollar ab, was die Kassen der Bank weiter ausgedünnt hat.

Am vergangenen Montag teilte IndyMac dann mit, dass es keine neuen Kreditanträge mehr annehme und 3800 der 7200 Arbeitsplätze abbauen werde. Vorstandschef Michael Perry erklärte, mit Hilfe dieser drastischen Maßnahmen solle IndyMac sicher durch die Krise geführt werden. Doch die Kunden machten nicht mit: Sie zogen ihre Einlagen ab und durchkreuzten damit die Strategie der IndyMac-Spitze und veranlassten die Bankenaufsicht zum Handeln.
Aufsichtsbehörden-Chef Reich bemängelte, Senator Schumer habe durch seinen offenen Brief zu der Panik der Kunden beigetragen. Schumer konterte, die Aufsichtsbehörde hätte die "zweifelhaften Kreditvergabepraktiken" der Bank nicht so lange hinnehmen dürfen.

Bereits nach Kursstürzen der beiden größten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sagte die Regierung in Washington den Finanzinstituten Unterstützung zu. Der US-Senat beschloss eine Gesetzesvorlage mit Garantien für Immobilienkredite im Wert von rund 300 Milliarden Dollar. Eine abschließende Einigung auf gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung der Kreditkrise ist jedoch nicht absehbar - das Weiße Haus ließ mitteilen, dass die Vorlage auf die Interessen der Banken zugeschnitten sei und den verschuldeten Hausbesitzern nicht helfe, das Repräsentantenhaus verfolgt eigene Gesetzespläne.

Der Einbruch der Aktien von Fannie Mae und Freddie Mac waren am Freitag an der New Yorker Börse zeitweise um mehr als 50 Prozent eingebrochen, erholten sich aber im Börsenverlauf spürbar. Bei diesen beiden Immobilienfinanzierern werden rund 40 Prozent aller privaten Immobilienkredite in den USA verwaltet. Seit Anfang des Jahres haben Freddie-Mac-Aktie Chart zeigen bereits 87 Prozent an Wert verloren, Fannie-Mae-Papiere büßten um bis zu 80 Prozent ein.

kaz/AP/AFP www.spiegel.de
Antworten
Dreistein:

zu 24652

 
12.07.08 09:38
@Wawidu: Volltreffer!

Soooo toll ist die Performance der Bängster in den letzten Jahrzehnten ja nie gewesen.
Der wesentliche USP der Banken waren stets die Unsummmen verfügbarer Mittel, weswegen man an ihnen nicht vorbei kam.

Dieses Bild ändert sich durch das Aufkommmen der Hedgefonds / "Big Dragons" seit eingien Jahren nun substantiell. Da kommen noch harte Zeiten auf die Banken zu - hüben wie drüben.
Antworten
Kicky:

Finanzkrise trifft dänische Roskilde Bank hart

10
12.07.08 09:44
mat. Stockholm, 11. Juli

Einen Kurssturz um zunächst 57% gab es für die Aktie der dänischen Roskilde Bank nach Börseneröffnung am Freitagmorgen. Die Bank hatte für das 1. Halbjahr 2008 rote Zahlen angekündigt. An einer Pressekonferenz am Freitag gab die Direktion bekannt, die Bank sei nun ganz oder teilweise disponibel zum Verkauf. In der Nacht davor war in Krisensitzungen nach einer temporären Absicherung der defizitären Bank gesucht worden, die sich am Donnerstag gezwungen sah, die Nationalbank um Hilfe zu ersuchen. Zuvor waren Versuche einer zusätzlichen Kapitalaufstockung gescheitert.
 Die dänische Zentralbank hat laut der Finanzzeitung «Börsen» der Roskilde Bank die notwendige Liquiditätsgarantie unter der Bedingung gewährt, dass die Bank teilweise oder zur Gänze verkauft wird. Die Finanzspritze betrug laut der Agentur Ritzau 750 Mio. dKr. (163 Mio. Fr.), da die Bank zu Abschreibungen gezwungen gewesen war, die sich als wesentlich umfangreicher als erwartet erwiesen hatten. Bis dato ist der volle Umfang der Abschreibungen, die sich im Gefolge der globalen Finanzkrise einstellten, noch ungewiss.

Nachdem Moody's die Kreditwürdigkeit der Bank mit «C–» eingestuft hatte, versicherte einer der Bankdirektoren noch vor einer Woche, dass die Liquidität des Instituts gut sei und die Kritik von Moody's ungerechtfertigt. Dänische Wirtschaftsexperten äusserten nun auch die Befürchtung, dass noch andere Banken die Hilfe der Nationalbank in Anspruch nehmen müssten.....Die Roskilde Bank erzielte 2007 mit ihren 600 Angestellten einen Umsatz von 42 Mrd. dKr.

Vor zwei Jahren hatte die Bank ihre Kunden zum Aktienkauf für zirka 600 dKr. je Anteil animiert, wobei die neu erworbenen Wertpapiere voll belehnt werden konnten. Inzwischen ist deren Wert auf unter 100 dKr. gesunken, was die Verbraucherorganisationen zu bissigen Kommentaren veranlasste. Bankexperten meinen auch, dass damals eigentlich ein Eingreifen der staatlichen Finanzinspektion angebracht gewesen wäre, nachdem sich der Direktor des Finanzinstituts mittels der Neuemission um 100 Mio. dKr. an Optionen hatte bereichern können.
www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...art_1.782213.html
Antworten
Anti Lemming:

Indymac tot - kommt jetzt Lehman?

8
12.07.08 12:14
Die Indymac-Pleite deutete sich im Chart bereits letzte Woche an:

http://www.ariva.de/...ac_Bank_Corpse_t283343?pnr=4477975#jump4477975

Kommt jetzt Lehman?

Lehman fiel allein gestern wieder um 17 %.

Freddie und Fannie hingegen wurden gestern "lebendig bestattet" - aus Pietätsgründen ("too big to fail").
Der USA Bären-Thread 174485
Antworten
Anti Lemming:

Das Fed-Fenster ist für alle offen - ein SB-Shop

9
12.07.08 12:44
Auch "Aunt Mabel" - Tante Frieda - könnte am Fed-Fenster Geld bekommen, meint Rex Nutting von Marketwatch.

Wäre das nicht die Endlösung der Subprime-Krise? Die Fed haut alle raus. Die Schulden, die daraus erwachsen, könnten in die Firma "Fed Universal Credit Korp." - Tickersymbol FUCK - ausgelagert werden, die dann in China an der Börse gebracht wird.



MARKETWATCH FIRST TAKE
Fed can lend to just about anyone
Fannie, Freddie and even your Aunt Mabel could go to the discount window
By MarketWatch
Last update: 3:44 p.m. EDT July 11, 2008


WASHINGTON (MarketWatch) -- Shares of Fannie Mae and Freddie Mac bounced higher Friday afternoon on a report that the companies had been assured by Federal Reserve Chairman Ben Bernanke that they could borrow from the Fed if necessary. That was a nice statement of support from Bernanke on a day when Fannie and Freddie needed all the friends they could get.

However, what Bernanke said goes without saying.

Regarding the crisis facing Fannie Mae and Freddie Mac, the president says the nation's top economic officials are "working this issue very hard."

The fact is, even your Aunt Mabel could get an emergency loan from the Fed. Typically, the Fed has acted as a lender of last resort only for commercial banks. But the Fed has authority to lend to almost anyone, if the Fed Board of Governors agrees that conditions are dire enough.

Earlier this year, the Fed board voted to open up its discount window (where it makes cheap loans to banks) to the investment banks. The Fed even created a special entity to hold the especially toxic assets from the Bear Stearns fire sale.

Under Fed regulations, regional Fed banks can offer loans to any "individual, partnership, or corporation" under "unusual and exigent circumstances" but only "if, in the judgment of the Federal Reserve Bank, credit is not available from other sources and failure to obtain such credit would adversely affect the economy." [Das gilt im Prinzip ja auch für jeden Privatkonsumenten: Fiel der Konsum großflächig aus, würde dies "die Wirtschaft negativ belasten." Für mich ein klarer Startschuss für FUCK! - A.L.]

There's no indication that Fannie or Freddie have asked to borrow money from the Fed, or that the Fed board has voted to authorize any loans.

Bernanke's statement isn't an indication that Fannie or Freddie will be going to the discount window any time soon. It's really more like a letter from the fire department saying that of course they'd come if there were a fire.

Arsonists, take note. [= Brandstifter, obacht! - A.L.]
Antworten
metropolis:

Strategie für die nächste Woche

15
12.07.08 12:47
Am 24.6. fragte der SmartInvestor weil der BKX so extrem fiel: Riecht der Markt etwas und geht demnächst eine Bombe im Bankensektor hoch? Heute wissen wir: Ja, der Markt hat etwas gerochen, nämlich die vermutlich kurz bevorstehenden Pleiten der FMs und von LEH. Heute ging sogar eine kleinere US-Bank richtig insolvent, das erste Mal seit 1984.

Nun sollte man die Pleite dieser kleineren Bank nicht überbewerten und einen Crash am Montag heraufbeschwören, denn der Markt hat die 1000x schwerwiegenderen bevorstehenden (!) Pleiten der FMs noch beflissentlich ignoriert, da allgemein mit einem Bailout gerechnet wird. Das Beschönigen kann daher noch ein Weilchen so weitergehen ohne dass es zu einem Ausverkauf kommt. Doch gleicht die Veranstaltung dem Aufspiel zum Tanz auf der Titanic: In der ersten Klasse wird gefeiert, während unten bereits der Maschinenraum unter Wasser steht.

Ein Downmove kann auf zwei verschiedene Arten enden: Entweder gibt es ein reinigendes Gewitter in dem die Zittrigen rausgeschüttelt werden (SellOff). Oder die Bewegung läuft sich unspektakulär tot (Rounding Bottom). ME ist im aktuellen Move ein Ausverkauf unvermeidlich. Denn: Die Fundamentallage bleibt weiter grottig und verschlimmert sich von Tag zu Tag (Bankpleiten, Ölpreis, Iran, Konjunkturlage, Käuferstreik, intakter Abwärtstrend), was Fondsmanager und Aktienbesitzer unter Angst setzt. Trotzdem bleiben die Kurse relativ weit oben, aufgrund der Hoffnung auf die Berichtssaison. Eine schnelle Bewegung nach unten (ca. >2%) kann da zur Explosion führen, da dann alle aus der gleichen Tür gleichzeitig raus wollen. Man muss bedenken, dass in fast allen Fonds schon horrende Verluste angelaufen sind - der Stress muss immens sein.

Daraus ergibt sich folgende Strategie für die nächste Woche:

Die Shorts werden glattgestellt, sobald es zu einem deutlichen Abverkauf (mehr als 6% intraday im SP) kommt (Haltelinien siehe Chart). Der Abverkauf kann realistisch bis -10% intraday gehen, doch sollte man nicht zu gierig werden. Anschließend ist mit einem starken Rebound zu rechnen, weil der Markt schon seit Wochen überverkauft ist. Sobald die Depots der Zittrigen leer sind wird es also up gehen. Daher: Am Ende des Tages long gehen, allerdings mit kleinen Einsatz, da das ja gegen den Haupttrend ist.


Sollte es nächste Woche keinen Ausverkauf geben, muss man weiter mit Shorts im Depot abwarten. Die Richtugn stimmt, alles andere ergibt sich.

Viel Glück Leute!
Der USA Bären-Thread 174486
Antworten
Anti Lemming:

Warten auf neue Hiobsbotschaften

6
12.07.08 13:51
FTD
Börsenausblick
Warten auf neue Hiobsbotschaften
von Von Karsten Röbisch, Doris Grass (Frankfurt) und Ning Wang (New York)

Die Nervosität an den Märkten wird nach Meinung von Experten in der kommenden Woche anhalten. Der schlechte Mix aus hohem Ölpreis, steigender Inflation und neuen Hiobsbotschaften aus dem Finanzsektor dürfte den Aktienkursen erneut zusetzen.

Zudem wächst die Furcht, die Unternehmen könnten wegen des abflauenden Wirtschaftswachstums ihre Gewinnprognosen nicht halten. "Aus konjunktureller Sicht haben die Risiken deutlich zugenommen", sagt David Kohl, Stratege von Julius Bär. Das Hauptaugenmerk der Investoren richtet sich in der nächsten Woche auf die USA, wo eine Reihe von Unternehmen ihre Ergebnisse zum zweiten Quartal vorlegen werden.

Der Dax verlor am Freitag 2,41 Prozent und markierte mit 6153,30 Punkten ein neues Jahrestief. Über die gesamte Woche hinweg büßte der Index 1,9 Prozent ein und steht nun auf dem Stand, den er vor zehn Jahren erreicht hatte. Der Stoxx50 verlor am Freitag 2,74 Prozent und beendete die Woche mit einem Minus von 2,87 Prozent bei 2756,09 Punkten. Der S&P 500 verbuchte einen Wochenverlust von 1,85 Prozent und schloss bei 1239 Punkten. Der DowJones lag zum Ende der Handelswoche 188 Punkte (1,67 Prozent) unter dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag. Der Euro nahm seinen Höhenflug wieder auf und kletterte bis auf 1,5946 $.

Zum Wochenausklang belastete die ungewisse Zukunft der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac die US-Börse. Die Aktienkurse beider Banken rauschte zeitweise um bis zu 40 Prozent in den Keller und zog andere Finanzwerte mit nach unten. "Wir befinden uns inmitten eines Tsunamis im Finanzsektor. Dies ist ein Sturm, den die USA noch nicht erlebt haben", sagte Peter Kenny, Direktor von Knight Equity Markets. "Unter den Analysten herrscht die Angst vor weiteren Abschreibungen. Das gilt für jede Bank, die mit Hypothekenpapieren gehandelt hat" , sagte Jay Bryson, Ökonom von Wachovia.

Krise wird Dollar weiter schwächen

Die erneute Zuspitzung der Finanzkrise in den USA wird nach Überzeugung von Strategen den Dollar weiter schwächen und die Anleger in Staatsanleihen treiben.
Eugen Keller, Devisenstratege beim Bankhaus Metzler, glaubt, dass der Euro aus seiner seit längerem bestehenden Handelsspanne nach oben ausbrechen kann. Der Markt traue dem Euro wohl am ehesten die Funktion eines sicheren Hafens zu, sagte Keller. Zudem sprächen die Zinsaussichten für den Euro. "Ich erwarte nächste Woche neue Hochs. Dabei könnte der Euro die Marke von 1,60 $ attackieren."

Auch bei Anleihen sind Kurssteigerungen in Sicht. Karsten Linowsky, Bond-Experte der Credit Suisse, hält es für möglich, dass die Rendite, die sich gegenläufig zum Kurs entwickelt, wieder unter 4,30 Prozent oder sogar bis 4,20 Prozent fällt. Am Freitag rentierten zehnjährige Bundesanleihen mit 4,424 Prozent.

Für den Dax sieht Christian Apelt, Analyst der Helaba, nach dem Durchbrechen des alten Jahrestiefs eine charttechnisch wichtige Barriere geknackt. "Nun kann es auch bis 6000 Punkte nach unten gehen", sagt er. Auch der niedrigen Bewertung trauen die Experten nicht. "Wenn man auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis schaut, scheinen Aktien günstig bewertet. Das gilt jedoch nur für den Fall, dass die Konzerne ihre Gewinne wie erwartet steigern können", sagte Kohl. Er empfiehlt, in den kommenden Monate Aktien eher zu meiden.

Aufschluss über die Gewinnsituation gibt es in der nächste Woche vor allem aus den USA, wo zahlreiche Konzerne Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen, darunter Schwergewichte aus dem Technologiesektor wie Intel, Microsoft, Google und Ebay. Trotz der Konjunkturabkühlung sieht Wachovia-Ökonom Bryson für die Branche nur wenige Anzeichen einer Abschwächung. "Die Unternehmen, die viel exportieren, können die Schwäche auf dem Heimatmarkt auffangen. Sie profitieren zudem vom schwachen Dollar." [konkret: NUR vom schwachen Dollar, der bei US-Exporteuren die Bilanzen künstlich aufbläht, dennoch sanken gestern bei GE die Gewinne um 6 % - GE ist eine Art Leithirsch und gibt den generellen Gewinntrend meist gut wieder  - A.L.] Für alle Unternehmen im S&P 500 gehen Analysten jedoch davon aus, dass die Gewinne im zweiten Quartal um durchschnittlich 13 Prozent fallen.

Ein Belastungsfaktor ist nach wie vor der hohe Ölpreis. Am Freitag kletterte der Preis der Sorte West Texas Intermediate in London wieder um mehr als drei Dollar auf 136,96 $ je Barrel (159 Liter). [??? Wo bekommt die FTD ihre Zahlen her, gestern stieg WTI auf bis zu 147 Dollar - A.L.] Eugen Weinberg, Analyst der Commerzbank, hält nun einen baldigen Test der Marke von 150 $ für möglich. Angesichts der düsteren Prognose verschwinden die letzten Hoffnungen auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. "2008 wird als eines der schwierigsten Jahre für Aktien in die Geschichte eingehen", so Ad van Tiggelen, Stratege von ING Investment Management.

FTD.de, 11.07.2008
© 2008 Financial Times Deutschland
Quelle:
www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...te/384822.html?mode=print

Kurs-Blick auf die US-Bankenlandschaft:
www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...te/384822.html?mode=print
Antworten
Malko07:

Sicherlich werden Pleiten

10
12.07.08 14:02
von Banken aus der 2. Reihe keinen Crash auslösen. Banken aus der ersten Reihe werden nicht pleite gehen, es sei, es werden gesetzliche Grundlagen geschaffen die die Sekundär- und Tertiärauswirkungen beschränken. Derartige gesetzliche Veränderungen werden nicht im Geheimen beschlossen werden. Ich rechne in Bälde mit derartigen Gesetzen. Bis es soweit ist wird à la Bearn Stearns gebastelt und mit Verbalakrobatik versucht Zeit zu gewinnen.

Wie jetzt die gerade erst angelaufene Berichtsaison laufen wird und wie die konkreten Firmenergebnisse und die Ausblicke aufgenommen werden ist schwer zu beurteilen. Kleinere bis mittlere Korrekturen nach Norden können sie allerdings auslösen. Die Wirtschaftsdaten (nach offizieller Statistik) werden wahrscheinlich erst im 4. Quartal so richtig grottenschlecht werden. Bis dahin sind die Steuergeschänke endgültig verbraucht und sehr viele Firmenberichte werden vor Tränen triefen. Die volle Wahrheit kommt, wie geplant, erst nach den Wahlen auf den Tisch. Für Longs ist also noch keine Eile geboten.

Gegen den Iran wird es dieses Jahr keinen Schlag geben, auch nicht durch die Israelis und Franzosen. Momentan versucht man noch den Iran mit Einschüchterungen zu bewegen. Sollte das nicht klappen, wird McCain sehr früh in seiner Amtszeit einen derartigen Schlag absegnen müssen.
Antworten
wawidu:

@kicky - # 24658

10
12.07.08 14:22
Ähnliche Probleme haben auch die US-Pensionsfonds, nur in anderer Dimension. Nach dem Platzen der dotcom-Blase standen die Pensionsfonds, die stark in den Techs investiert gewesen waren und große Verluste generiert hatten, mit hohen Unterdeckungen (zwischen 10 und 30 %) da. Um diese wieder auszugleichen, setzten sie fortan hauptsächlich auf andere Pferde: Finanzwerte, Immobilien und structured products (ABS & Co.). Einige der größten Fonds stehen nun schlechter da als 2003. 110 von 123 Pension Funds gelten als - z.T. massiv - unterdeckt. Die größten "Defiziteure" sind die Funds unter folgenden Nummern in der Liste hinter nachstehendem Link:

4 - 6 - 8 - 11 - 14 - 18 - 31 - 32 - 33

www.pensionfundsonline.co.uk/pdfs/...-Global-Pension-Funds.pdf

Hier noch der Link zu einem sehr aufschlussreichen Artikel:

news.yahoo.com/s/prweb/20080707/bs_prweb/prweb1065064  
Antworten
wawidu:

@metro - # 24665 - "Ausverkauf"

8
12.07.08 16:58
Gut analysiert! Im größeren Bild sieht das dann so aus. Für nicht unmöglich halte ich allerdings auch eine erste Ausverkaufsphase bis zur 161,8 % Extension.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 174523
Antworten
Anti Lemming:

Drama, aber bislang kein "reinigendes Gewitter"

7
12.07.08 17:06
Despite Drama, Market Situation Remains the Same
By Rev Shark
Street.com Contributor
7/11/2008 4:23 PM EDT

The market was all over the place today, as questions swirled about the health of Fannie Mae (FNM) and Freddie Mac (FRE). There are obviously some major issues there, and that kept the pressure on, but attempts by various politicians and the Fed to ease concerns caused some wicked intraday swings. Even very short-term daytraders had to scramble to deal with the surprise swings we saw today as news crossed the wires.

If we step back and look past the drama over Fannie and Freddy, the market remains in the same dismal position it has been in for weeks now. We are bit more oversold, and the swings are getting more severe, which helps set the stage for some sort of bounce, but if you are looking for the market to suddenly return to health, you are likely to be quite disappointed.

Trying to catch the low in this market has been a painful exercise for a long time now
, but many will continue to do it so they can eventually thump their chests in victory while ignoring the losses they piled up in the process.

Next week we have the start of earnings season, and that is going to change the focus of this market quite a bit. While trouble in the banking system and high crude oil prices will remain key issues, we have the added complication of dealing with the issue of whether earnings expectations and guidance are too high or too low.

The market is obviously pretty pessimistic at this point, which may be helpful, but let's not forget that the trend is down and all the recent rally attempts have quickly sputtered out.

I hope you continue to hold very high levels of cash.
Antworten
wawidu:

Ein gefährliches Setting

4
12.07.08 17:12
zeigt der Chart der 30yr T-Bonds.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 174530
Antworten
DeadFred:

Ende des Bärenmarkts

3
12.07.08 17:12
Hi,

auch ich bin am Überlegen, ob ich in Amerika investiere. Konkret geht es um eine kleine Wohnung in Manhatten, mehr geht leider nicht. Andere gehen größer vor: Lufthansa und Co fallen in den US ein wie die Heuschrecken und kaufen zum Schnäppchenpreis. Und damit kommt viel Geld ins Land. Während die zittrigen gebannt auf die Schreckensseite der Börse schauen investieren andere nun in einen vom Ausland gesteuerten Aufschwung.

Und damit zu meinem Invest. Ich gehe von 3 einfachen Annahmen aus:
- weder New York, noch die Einwohner der USA werden verschwinden
- am Ende der Krise zieht es die Leute in die Grosstädte
- New York zieht das Geld weiter magisch an

Das Bankensystem wird aus meiner Sicht nicht aufhören zu existieren. Es wird am Ende nur weniger Banken geben. Da sage ich nur: Ist mir egal, ich mache gerne einen weiten Bogen um deren Geschäfte.

Meine globalen Bedenken sind: Armut,Hunger,Krieg

regards

Fred
 
Antworten
Anti Lemming:

Wir stehen noch recht hoch

12
12.07.08 17:17
Zu dieser Erkenntnis komme ich, wenn ich mir den SPX-Chart von Wawidu in # 24669 ansehe. Der aktuelle Stand entspricht dem von Sommer 2006. Da stand der SPX mit 1250 fast doppelt so hoch wie am Tief in 2003 (700).

Trotzdem haben Viele jetzt schon das Herz in der Hose.

Was soll eigentlich erst kommen, wenn der SPX, wie wawidu befürchtet, auf 1050 fällt oder gar das Tief von 2003 testet?

Unmöglich? Unrealistisch? Permabären-Geschwätz?

In Zeiten des Finanz-Tsunamis, der Amerikas Finanzindustrie wegfegt wie ein Kartenhaus, halte ich sogar noch eine deutliches Unterbieten der Tiefstände von 2003 für möglich - und dies weit schneller, als Bullen sich (alp-)träumen lassen.



Dead-Fred: Im Prinzip nicht uninteressant, aber vermutlich noch (viel) zu früh.
Antworten
Maxgreeen:

#24668

7
12.07.08 17:25
das Geld ist nicht weg, die Amis sollten ihre vermögenden Multimillionäre und Milliardäre über Steuern anzapfen. In den letzten 2 Jahren wurden an der Wall-Street zu Weihnachten für die oberen Bänkerkreise insgesamt ca. 70 Mrd Dollar Jahresprovisionen ausgezahlt.  

#24672 - wer schon jetzt in Amerika investiert wird noch viel Geld verlieren und er wird dann wenn sich die Lage weiter verschärft wieder aussteigen (und das ist genau der Zeitpunkt wo die Amis wieder zurückkaufen und es wieder bergauf geht). Die Richtung des Geldes kennt nur eine Richtung (Richtung Amerika)
Antworten
Malko07:

Geduld, Geduld und nochmals

14
12.07.08 18:07
Geduld. Auch der Weg in den Süden ist ein Weg und deshalb wird Zeit benötigt. Auch die Finanzsysteme brauchen noch viel Zeit um sich zu fangen. Würde es die nächsten 3 Wochen wirklich zu einem Ausverkauf von zusätzlichen -15% kommen, was wäre dann anschließend los. Die Welt und damit die fundamentale Lage hätte sich überhaupt nicht geändert. Die Gesamtsituation wäre immer noch für keinen überblickbar. Die Weltwirtschaft würde weiter abnehmen.

Wie wird der Markt reagieren, wenn wieder eine Großbank dabei ist über die Wupper zu gehen und sie wird mit vereinten Kräften der Fed und der Administration so beerdigt, dass es keine weiteren negativen Folgen im Finanzsystem gibt (Modell BS)? Wird die Kursentwicklung dann Rücksicht auf die Charttechnik nehmen? Nein, alle Gazetten werden die Krise wieder mal für beendet erklären und es wird für eine begrenzte Zeit wieder nach Norden gehen.

Auch vom Rohstoffsektor könnten Gefahren drohen. Eine starke Korrektur mit Ölpreisen um 120 $/Fass (auch das wäre noch fürchterlich teuer) würden die Kurse nach Norden treiben. Auch Ergebnismeldungen können die Verwirrung stärken.

Ich behaupte nicht, dass ein großer Ausverkauf demnächst ausgeschlossen sei. Ich finde nur die Sicht nur auf die Charttechnik zu reduzieren etwas einfach. Es wir sicherlich noch etliche Überraschungen geben.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 985  986  988  989  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.848 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 21.05.26 16:10
469 156.479 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 12.05.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--