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GLOBAL-Newsletter

 
21.01.02 20:04
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   G L O B A L   M A R K E T S - N e w s l e t t e r

        2. Jahrgang - Ausgabe 104 (21.01.2002)

Erscheinungsweise: E-Mail, woechentlich zwischen Montag 16
Uhr und Dienstag 14 Uhr (keine Gewaehr), Abonnenten: 36.513
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I N H A L T

MARKTUMFELD & BOERSENENTWICKLUNG

 1. EDITORIAL / * Aktienservice Premium-Report 2002 *
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
 3. KONJUNKTURDATEN * MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK
 4. Spot-Branchenanalyse: PC- und HALBLEITERSEKTOR

MOMENTANALYSEN & TRADINGANREGUNGEN

 5. (CHINA) Asiainfo sehr aussichtsreich - "Strong Buy"
 6. (US) RED HAT-UPDATE / wird Red Hat von AOL uebernommen?
 7. (US) CISCO / China wird Ciscos neuer Wachstumstreiber
 8. (US) IMCLONE Systems / chancenreich nach Bodenbildung?

TERMINE & STATISTIK & HINWEISE

 9. US-KONJUNKTUR-TERMINE / Markterwartungen & Letzter
10. US-UNTERNEHMENS-TERMINE / Ergebnisse und Erwartungen
11. US-RATING-Veraenderungen / Upgrades and Downgrades

12. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
13. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Aktienservice Premium-Report 2002
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 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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 Index          18.01.  % Vorwoche  12-M.hoch  % AT-Hoch   % 2002

 DJIA           9.771    -2,12 %    11.350     -16,8 %    - 2,5 %
 NASDAQ         1.930    -4,53 %     2.892     -61,3 %    - 1,9 %
 DAX 30         5.122    -1,79 %     6.795     -37,3 %    - 0,7 %
 NEMAX ALL      1.120    -6,32 %     3.133     -86,8 %    + 2,1 %
 EUROSTOXX 50   3.639    -1,74 %     4.823     -34,0 %    - 4,6 %

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 3. KONJUNKTUR * MARKTBERICHT * BOERSENAUSBLICK
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 Die US-Maerkte konsolidierten bzw. korrigierten in den letzten
 beiden Boersenwochen. Die letzte Boersenwoche begann bereits we-
 nig konstruktiv, da der US-Notenbank-Chef Alan Greenspan auf ei-
 ner Rede sagte, dass er zwar erste Anzeichen fuer ein Ende der
 Rezession in den USA sehe, es aber noch verfrueht sei, von einem
 tatsaechlichen Einsetzen einer Erholung zu sprechen. Greenspan
 deutete ferner die Moeglichkeit an, dass es sich bei den jueng-
 sten Entspannungsanzeichen auf konjunktureller Ebene nur um eine
 temporaere Entwicklung handeln koennte. Vor diesem Hintergrund
 begann die vergangene Boersenwoche bereits verlustreich.

 Anschliessend praesentierte INTEL, der weltweit groesste Mikro-
 prozessor-Hersteller, am Dienstag nachboerslich einen recht zu-
 rueckhaltenden Ausblick. Die Ankuendigung des Unternehmens, die
 Investitionen 2002 zu reduzieren, belastete den gesamten High-
 Tech-Sektor, insbesondere aber den Halbleiter-Zulieferer-Bereich,
 da die INTEL-Bestellungen im weltweiten Chip-Zulieferer-Segment
 rund 20% ausmachen. Dies beschleunigte den Abwaertsdruck der
 Maerkte am Mittwoch deutlich - der DAX unterschritt somit die
 5.000-Punktemarke. Am Donnerstag konnten die Aktienmaerkte wieder
 einen Teil ihrer Vortagesverluste wettmachen, da die US-Unterneh-
 menszahlen vom Mittwoch Abend nebst Ausblicken von  bspw. APPLE,
 AMD oder COMPAQ und YAHOO konstruktiv ausfielen und ueber den Er-
 wartungen lagen. Im Ausblick der aufgefuehrten Unternehmen hiess
 es im Grundtenor, dass sich die Nachfrage im Technologiesektor im
 1. Halbjahr 2002 verbessern sollte. Am Freitag verschlechterte
 sich das Marktsentiment wieder deutlich, da IBM am Vorabend nach-
 boerslich neben einem deutlichen Umsatzeinbruch im PC-Bereich ei-
 nen recht zurueckhaltenden Ausblick praesentierte, auch ueber-
 raschte MICROSOFT mit spuerbaren Belastungen aus Rechtskosten in
 Verbindung mit dem Kartellrechtsprozess, so dass die US-Maerkte
 am Freitag wieder deutlich negativ tendierten.

 Tatsache ist, dass der Markt nach seinem ungebremsten Anstieg im
 Anschluss der Tiefststaende nach dem 11. September schlichtweg
 einer nachhaltigen Konsolidierung bedarf. So ist es aeusserst un-
 wahrscheinlich, dass sich die juengste Erholungsbewegung nach den
 Septembertiefststaenden weiter fortsetzt, ohne zumindest eine
 Zwischenbodenbildung zu vollziehen. Nach erfolgtem Abschluss der
 Konsolidierungs- bzw. Korrekturphase werden die Maerkte unserer
 Ueberzeugung nach weiter nach oben laufen.

 Die Marktentwicklung der naechsten Tage wird sich weiterhin mass-
 geblich nach dem weiteren Verlauf der US-Berichtssaison richten.
 Wir rechnen mit einem durchschnittlichen Gewinnrueckgang von 21%
 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dies entspricht dem staerk-
 sten durchschnittlichen Gewinnrueckgang seit mehr als 10 Jahren.
 Dennoch sollten die schlechten Zahlen weitgehend eingepreist
 sein, die Erwartungen wurden soweit zurueckgenommen, dass wir
 kaum noch Verfehlungspotential sehen. Vielmehr konzentrieren sich
 Investoren auf den Ausblick der Unternehmen fuer 2002.
 
 Keinesfalls wird sich die Wirtschaft schnell, wie von vielen
 Marktteilnehmern erhofft, erholen, sondern der Uebergang zu einem
 neuen Positiv-Zyklus wird sich langsam aber kontinuierlich voll-
 ziehen. Die Meinung des US-Finanzministers O'Neill, dass die US-
 Wirtschaft zum Jahresende wieder Wachstumsraten von ueber 3,5%
 aufweist, teilen wir daher nicht. Eine derart schnelle Konjunk-
 turerholung wird durch das noch recht hohe Arbeitslosenniveau
 vereitelt.

 Gleichwohl halten wir es fuer ueberaus wahrscheinlich, dass das
 in den USA sehr niedrige Zinsniveau (Realzins unter 0), in Ver-
 bindung mit dem deutlich gesunkenen Energiepreisniveau und dem
 Abbau der extremen Lagerueberbestaende in der Industrie, im Lau-
 fe des zweiten Halbjahrs 2002 zu einer merklichen weltweiten
 Wirtschaftserholung, ausgehend von den USA, fuehren wird. Korrek-
 turphasen sollten strategische Investoren daher zum selektiven
 Positionsaufbau nutzen.

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 4. Spot-Branchenanalyse: PC- und HALBLEITERSEKTOR
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 Die Geschaeftszahlen des vierten Quartals der Unternehmen aus der
 PC- und der Halbleiterbranche fielen bislang recht heterogen aus.
 Waehrend bspw. die Ergebnisse von APPLE, AMD oder COMPAQ recht
 konstruktiv ausfielen und auch die INTEL-Zahlen des vierten Quar-
 tals ueber den Erwartungen lagen, musste bspw. IBM im PC-Bereich
 deutliche Einbussen hinnehmen, ohne jedoch Marktanteile zu ver-
 lieren. So fiel der Nettoumsatz des Computerunternehmens im vier-
 ten Quartal um elf Prozent. Grund war die deutlich gesunkene
 Nachfrage nach PCs.

 Insgesamt zeigten sich viele Analysten jedoch erfreut ueber die
 PC-Nachfragesteigerungen im vierten Quartal. Wir raten jedoch da-
 zu, dies nicht ueberzubewerten, da die Nachfragesteigerung ledig-
 lich auf saisonale Effekte zurueckzufuehren ist. Auch DELL kuen-
 digte uebers Wochenende an, im vierten Quartal sowohl Umsatz als
 auch Ergebnis zu uebertreffen.

 Im laufenden ersten Quartal wird die Nachfrage jedoch wieder ab-
 nehmen und auch im Halbleiterbereich sinken die Spotpreise be-
 reits wieder deutlich. Im Hinblick auf den saisonalen Effekt ent-
 spricht dies jedoch der gewoehnlichen Jahreszyklik. Im 1. Halb-
 jahr 2002 sehen wir eine ruecklaeufige Nachfrage, im 2. Halbjahr
 wird sich die Nachfrage im Rahmen der zu diesem Zeitpunkt zu er-
 wartenden Konjunkturerholung wieder nachhaltig steigern.

 Der weltgroesste PC-Direktvermarkter DELL hat im vierten Quartal
 sowie im Gesamtjahr 2001 einen Marktanteil erreicht, der jeweils
 die Marktanteile von COMPAQ und HEWLETT PACKARD zusammen ueber-
 trifft. Der gestiegene Gewinn von DELL bedeutet aber auch, dass
 die Investitionen massgeblich zurueckgefahren wurden. So inves-
 tiert DELL derzeit noch lediglich 2% des Gewinns, was auch wie-
 derum Gefahren aufwirft.

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 5. (CHINA) Asiainfo sehr aussichtsreich - "Strong Buy"
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 Die chinesischen Technologie- und Internetunternehmen gerieten
 ab Maerz 2000 im Rahmen der weltweiten Konjunkturkrise, die ins-
 besondere auch die Dot.coms und Technologiewerte erfasste, stark
 unter Druck. Nunmehr, knapp 1,5 Jahre spaeter, wird jedoch er-
 sichtlich, dass die Kursrueckgaenge gerade bei den chinesischen
 Techs weitgehend ungerechtfertigt waren, da Chinas Konjunktur
 weiterhin boomt. Dies reflektieren auch die Zahlen der chinesi-
 schen Technologieunternehmen:

 So gab das Netzwerk- und Softwareunternehmen Asiainfo Ende Okto-
 ber positive Zahlen fuer das dritte Quartal bekannt. Asiainfo
 konnte den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr von 415.000 auf 3,5
 Mio US-Dollar steigern. Der Gewinn pro Aktie lag nach 1 Cent im
 Vorjahreszeitraum bei 8 Cents fuer das dritte Quartal 2001. Der
 Umsatz konnte um 51 Prozent auf 20,1 Mio US-Dollar gesteigert
 werden. Auch fuer das Gesamtjahr ist von einem hoeheren Gewinn
 auszugehen. Wir rechnen etwa mit 26-27 Cents pro Aktie. Der Um-
 satz koennte bis auf 71 Mio US-Dollar steigen.

 Hierbei wird ersichtlich, dass das Unternehmen sich von dem
 weltweiten Abschwung in der Telekomindustrie kaum belastet zeigt,
 da der Kernmarkt, der chinesische Netzwerk- und IT-Markt, weiter-
 hin konstante Wachstumsraten aufweist. Das fuehrende chinesische
 Internet-Unternehmen und Content-Anbieter AsiaInfo Holdings bie-
 tet jedoch nicht nur Inhalte und Content-Management Produkte an,
 sondern vertreibt auch Online-Abrechnungssoftware. Mit den renta-
 bel wachsenden Sparten Software Business und System Integration,
 die seit Beginn des Jahres forciert wurden, erschliesst sich
 AsiaInfo zusaetzliche Maerkte und verbessert die Ausgangsposition
 auf dem erfolgreichen IT-Markt.

 Die Bewertung bewegt sich fuer ein derart schnell und profitabel
 wachsendes, sowie hervorragend positioniertes Unternehmen auf ei-
 nem ueberraschend moderaten Niveau. So ist Asiainfo Holdings mit
 einem 03e-KGV (02e:47) von 30 bei Gewinnwachstumsraten von ueber
 40% attraktiv bewertet. Beim Umsatz rechnen wir in 2003 mit 354
 Mio USD nach 260 Mio USD in 2001. Die Produktpalette des Unter-
 nehmens, die bspw. Software fuer Internet-Zahlungsverkehr, E-
 Mail-Loesungen, Netzwerkmanagement, Internet-Infrastrukturloe-
 sungen, Serviceleistungen im Netzwerkbetrieb, ist diversifiziert
 und adressiert die wachstumsstaerksten Maerkte Chinas.

 Im Hinblick auf die attraktive Bewertung des Unternehmens in ei-
 nem prosperierenden, konjunkturautarken Markt lautet unser Rating
 auf "Strong Buy". Bei der Chartanalyse wird ersichtlich, dass im
 Bereich von 20 USD ein leicht aufwaerts gerichteter, signifikan-
 ter Widerstand besteht, der bereits seit knapp 15 Monaten Bestand
 hat. Unsere "Strong Buy"-Empfehlung bezieht sich fuer tradingori-
 entierte Anleger daher auf die Plazierung eines Stop-Buy's bei
 20,50 USD. Neue Impulse koennten von der Hauptversammlung des Un-
 ternehmens ausgehen, die am 23. April in Peking stattfinden wird,
 wir Erwartung eine Fortsetzung des positiven Newsflows.

ASIA INFO HOLDINGS, WKN-DE 935314, NASDAQ: ASIA

 Marktkapitalisierung:  770 Mio USD
 Umsatzmultiple 03e:    2,2
 EPS 03e:               0,60
 KGV 03e:               30

 NASDAQ-Kurs 18.01:     18,40 USD
 52-Wochen-Hoch:        24,25 USD
 52-Wochen-Tief:         8,43 USD

 Kursziel 12 Monate.    28,00 USD
 empfohlenes Stop-Loss: 15,00 USD
 Unser Anlage-Urteil:   "Strong Buy"

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Der Tanker faehrt im Auftrag der BP in einem Zeitchartervertrag
mit marktgerechter Charter. Trotz konservativer Kalkulation mit
hohen Zinssaetzen, vorsichtigem Waehrungsansatz und niedriger
Charter, betraegt die Anfangsausschuettung bereits 9 Prozent ab
2003. Dies eroeffnet Perspektiven, die selten zu finden sind.

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 6. RED HAT-UPDATE / wird Red Hat von AOL uebernommen?
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 Ende Dezember empfahlen wir bei 7,00 USD RED HAT zum Kauf. Jetzt,
 knapp 3 Wochen spaeter, notiert die Aktie bei 8,4 USD, was einem
 Kursgewinn von rund 20% entspricht. Wir stehen der Aktie auch
 weiterhin positiv gegenueber. Vor dem Hintergrund der Spitzen-
 stellung im Linux-Markt sollte Red Hat insbesondere im Rahmen der
 kuerzlich geschlossenen Allianz mit IBM von den zunehmend positi-
 ven Penetrationschancen des Linux-Systems bei Grossunternehmen
 profitieren.

 Mit Sicht auf 24 Monate sehen wir ein Kursziel von 20 USD. Eine
 ausfuehrliche Fundamentalanalyse finden sie in der Global-Mar-
 kets-Ausgabe vom 26. Dezember 2001. Neuen Kursauftrieb koennte
 RED HAT von Medienberichten erhalten, wonach AOL Time Warner das
 Linux-Unternehmen uebernehmen will. Diese Spekulationen halten
 wir fuer weniger wahrscheinlich, sinnvoller erschiene uns hierbei
 eine Uebernahme durch IBM. Hinsichtlich des intensiven Engage-
 ments von IBM bei Linux halten wir diese Option langfristig fuer
 durchaus reell. Unser Rating lautet weiterhin auf "Long Term
 Buy".

RED HAT, WKN-DE 923989, NASDAQ: RHAT

 Marktkapitalisierung:   1,43 MRD USD

 NASDAQ-Kurs 18.01:       8,41 USD
 52-Wochen-Hoch:        10,12 USD
 52-Wochen-Tief:         2,40 USD

 Kursziel 24 Monate.    20,00 USD
 empfohlenes Stop-Loss:  6,60 USD
 Unser Anlage-Urteil:   "Long Term Buy"

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 7. CISCO / China wird Ciscos neuer Wachstumstreiber
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 Weiterhin empfehlen wir, bei CISCO Systems (CSCO) Positionen auf-
 zubauen. Insbesondere gilt dies bei temporaeren Kursruecksetzern.
 Waehrend wir CISCO bereits bei 50 USD im letzten Jahr zum Verkauf
 empfahlen, rieten wir im Anschluss an die Septembertiefststaende
 zu Beginn November 2001 bei 17,00 USD wieder zum Einstieg. Nach-
 dem die Aktie zum Jahreswechsel bis auf knapp 22 USD hochlief,
 korrigierte sie im Rahmen der allgemeinen Marktkonsolidierung
 wieder bis auf knapp 19,00 USD. Im Vergleich zu unserer Kaufem-
 pfehlung zu Anfang November 2001 verbleibt ein Kursgewinn von
 knapp 12%.

 Nunmehr bewegt sich die Aktie auf einem Kursniveau, das langfris-
 tig wieder Bewertungsspielraum zulaesst. Insgesamt wird sich das
 Jahr 2002 noch von der Konjunkturbaisse belastet zeigen, ab 2003
 erwarten wir bei CISCO jedoch wieder eine deutlich hoehere Ge-
 winndynamik. Von 1992 bis 2000 konnte Cisco den Gewinn verfuenf-
 unddreissigfachen und den Umsatz verhundertfachen. Diese Wachs-
 tumsraten werden sich auch nach Ueberwindung der aktuellen Wirt-
 schaftsrezession nicht mehr einstellen.

 Dennoch wird CISCO aus dem aktuellen Marktbereinigungsprozess ge-
 staerkt hervorgehen, gegenueber der Konkurrenz wie JDS und JUNI-
 PER konnte man den Marktanteil wieder ausbauen. Langfristig raeu-
 men wir dem mit Abstand fuehrenden Netzwerk-/Telekom und Inter-
 net-Infrastrukturunternehmen marktueberdurchschnittliche Wachs-
 tumsraten in Umsatz und Gewinn ein, insbesondere die starke
 Marktpositionierung in China duerfte hierzu beitragen.

 So ist China der groesste Telekommunikationsmarkt der Welt - auch
 hier ist CISCO Marktfuehrer - und kuerzlich hat China Telekom be-
 kanntgegeben, dass man sich tendenziell eher fuer die CISCO-Pro-
 dukte als fuer die Produkte von JUNIPER NETWORKS entscheiden wer-
 de. Das 03e-KGV von 37 halten wir vor diesem Hintergrund fuer ge-
 rechtfertigt. Unser Rating lautet weiterhin auf "Long Term Buy".

CISCO SYSTEMS, WKN-DE 878841, NASDAQ: CSCO

 Marktkapitalisierung:  40 MRD USD
 Umsatzmultiple 03e:    1,7
 EPS 03e:               0,51
 KGV 03e:               37

 NASDAQ-Kurs 18.01:      18,85 USD
 52-Wochen-Hoch:        44,00 USD
 52-Wochen-Tief:        11,04 USD

 Kursziel 12 Monate.    26,00 USD
 empfohlenes Stop-Loss: 16,00 USD
 Unser Anlage-Urteil:   "Long Term Buy"

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Die ZDF-Quiz-Sendung "Risiko" (Mo-Fr 16:15 Uhr mit dem Moderator
Kai Boecking) sucht nette Leute, die sich fuer Aktien und Boerse
begeistern und Spass daran haetten, an unserem Quiz teilzunehmen.

Entscheidend ist eine begeisterte Erzaehlweise, die Liebe zum
Thema und ein gutes Wissen.

Die Interessenten sollten nicht hauptberuflich mit dem Thema zu
tun haben.
Wenn der Interessent/die Interessentin bereits ein Buch zum Thema
veroeffentlicht hat, kommt er oder sie leider auch nicht in Frage.

Bitte melden Sie sich zwischen 10 und 18 Uhr unter
02204 - 9225 - 25.
Ich wuerde mich sehr ueber einen Rueckruf, ein Fax oder eine
E-Mail freuen. Herzlichen Dank!

Fuer weitere Auskuenfte stehe ich gerne zur Verfuegung!

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Pippelstein 1
51427 Bergisch Gladbach

Telefon:        0049-(0)2204-9225-25
Fax:            0049-(0)2204-9225-55
E-Mail:         suez@karo-team.de
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 8. IMCLONE Systems / chancenreich nach Bodenbildung?
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 Seit geraumer Zeit weisen wir daraufhin, dass Biotechinvestments
 in Einzelwerte hohen Risiken unterliegen und somit einer hohen
 Portfoliodiversifikation beduerfen. Bestes Beispiel hierfuer ist
 der juengste Kurssturz bei ImClone Systems (IMCL), einem bio-
 pharmazeutischen Medikamentenentwickler, bei dem sich die Zulas-
 sung eines Medikamentes in letzter Minute verzoegerte und nun
 zunehmend gaenzlich in Gefahr geraet: So wendete ImClone, auf
 Krebstherapeutika spezialisiert, Millionen USD fuer Forschung
 und Entwicklung auf, um ein Praeparat zur Marktreife zu fuehren.
 Gelingt dies nicht, koennen die Forschungskosten nicht mehr amor-
 tisiert werden.

 Dieses Risiko besteht bei dem Blockbuster-Kandidaten Erbitux, ei-
 nem Krebstherapeutikum der Wachstumsfaktor-Inhibitoren-Gruppe -
 d.h. Erbitux blockiert das Wachstum bzw. Teilung der Krebszellen.
 Erbitux ist ein Antikoerper gegen den epidermalen Wachstumsfak-
 tor-Rezeptor (EGFR), der bei Patienten mit kolorektalem Karzinom,
 die auf eine Chemotherapie nicht ansprechen, geprueft wird. Die
 klinischen Studien verliefen sehr erfolgreich, so wiesen Dick-
 darmkrebspatienten bereits nach kurzer Verabreichungsdauer eine
 durchschnittliche Abnahme der Tumormasse um knapp 30%.

 Da aufgrund des Indikationsgebietes - durch Erbitux koennten vie-
 le akut gefaehrdete Menschenleben gerettet werden - erhielt der
 Medikamentenkandidat beim Zulassungsprocedere den Fast-Track-Sta-
 tus, d.h. er wird bevorzugt behandelt, so dass eine schnelle Ent-
 scheidung zu erwarten war. ImClone hat vor kurzem mit dem Vertrag
 mit Bristol Myers Squibb, einen der groessten Deals zwischen ei-
 nem Biotech-Unternehmen und einem pharmazeutischen Unternehmen
 abgeschlossen. Dieses Geschaeft im Wert von USD 1 MRD war ein
 Zeichen fuer das Vertrauen von BMS in das Praeparat Erbitux,

 Ungeachtet aller positiven Faktoren kam vor wenigen Wochen dann
 die Ernuechterung - der Zulassungsantrag wurde von der FDA zu-
 naechst zurueckgewiesen - ImClone erhielt Ende des Jahres ein
 Schreiben der FDA, in dem auf fehlende Daten im Zulassungsantrag
 hingewiesen wird. Dies wird zu einer Verzoegerung von mindestens
 sechs Monaten fuer die Zulassung von Erbitux fuehren. Infolgedes-
 sen ist der Aktienkurs seit Beginn Dezember um ueber 70% von 74
 USD auf nunmehr 21 USD gefallen.

 So weist die Zulassungs-Dokumentation eine entscheidende Luecke
 auf, die ImClone nun mittels Erbringung der fehlenden Daten
 schliessen muss. So ist Erbitux vorwiegend fuer Patienten konzi-
 piert, die auf andere Heilmittel nicht mehr anspringen. Kurio-
 serweise "vergass" das Unternehmen, just dies bei den Testperso-
 nen zu dokumentieren. So gilt die Wirksamkeit von Erbitux ohne
 die Beweisfuehrung, dass der Patient auf Alternativen nicht mehr
 anspricht, als nicht belegbar, da es in Kombination mit einem an-
 deren Praeperat verabreicht wird. Nun gibt es zwei Moeglichkei-
 ten:

 Entweder reicht die umfassendere Darlegung der Patientendaten
 aus, um diesen Punkt auszuraeumen, oder es werden weitere klini-
 sche Studien benoetigt. Im ersten Fall ist lediglich eine Zulas-
 sungsverzoegerung zu befuerchten, im zweiten Fall muessen erneut
 hohe Kosten zur Durchfuehrung weiterer Testreihen aufgewendet
 werden, deren Erfolg noch unklar ist.

 Wir gehen davon aus, dass neue Testserien erforderlich sind. Wir
 koennen uns nicht vorstellen, dass die fehlende Dokumentation
 eines der wichtigsten Punkte des Zulassungsantrages auf ein Ver-
 sehen oder auf buerokratische Unzulaenglichkeiten zurueckzufueh-
 ren ist. Unserer Befuerchtung nach hat das Unternehmen versucht,
 den Fast-Tracking-Status von Erbitux auszunutzen. Vor diesem
 Hintergrund befuerchten wir, dass sich die Zulassung von Erbi-
 tux, so sie denn ueberhaupt erfolgt, um mindestens 12 Monate
 verzoegern wird.

 Den juengsten Kursverfall von 74 USD auf 21 USD binnen 7 Wochen
 halten wir daher fuer gerechtfertigt. Wir sehen im Biotechbe-
 reich vielversprechende Alternativen. Anleger sollten sich nicht
 vom starken Kursverfall des Papiers zu einem Neueinstieg animie-
 ren lassen. Technische Erholungen stehen bei Biotechaktien weni-
 ger im Vordergrund, vielmehr sollte die weitere Argumentation
 der FED und des Unternehmen bezuegliche Erbitux verfolgt werden.
 In Anbetracht der Zulassungsverzoegerung, muessen saemtliche Fi-
 nanzplanungen fuer 2002 revidiert werden. Eine sinnvolle Finanz-
 prognose ist derzeit daher nicht zu erstellen. Nach dem starken
 Kursverfall von 70% halten wir Verkaeufe nicht mehr fuer sinn-
 voll, wir stufen wir das Papier auf "Hold",

IMCLONE SYSTEMS, WKN-DE 883074, NASDAQ: IMCL

 NASDAQ-Kurs 18.01:     21,15 USD
 52-Wochen-Hoch:        75,45 USD
 52-Wochen-Tief:        21,15 USD

 Unser Anlage-Urteil:   "Hold"

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 9. US-KONJUNKTUR-TERMINE & Markterwartungen, vorheriger Wert
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 Zeit ET   Konjunkturindikator   Markterwartung   vorheriger Wert

DIENSTAG, 22. Januar 2002

 10:00 am - Fuehrende Indikatoren                0,7%       0,5%
 02:00 pm - Treasuries                          24,0B      32,7B

DONNERSTAG, 24. Januar 2002

 08:30 am - wchtl. Erstantr. Arbeitslosenhilfe   400K       384K

FREITAG, 25. Januar 2002
 
 10:00 am - Absatz gebrauchter Haeuser          5,15M      5,21M

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10. US-UNTERNEHMENS-TERMINE / Ergebnisse und Erwartungen
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 Unternehmen               Kuerzel               EPS-Erwartung

MONTAG, 21. Januar 2002

 Canadian Pacific Railway    CP                  0.44
 Dover                       DOV                 0.16
 First State Bancorp         FSNM                0.42
 Fiserv                      FISV                0.27
 Steak n` Shake              SNS                 0.15
 Vulcan Materials            VMC                 0.49

DIENSTAG, 22. Januar 2002

 Acxiom                      ACXM                0.13
 Advent Software             ADVS                0.32
 Affiliated Computer Serv.   ACS                 0.84
 Air Products & Chemicals    APD                 0.54
 Alliance Semiconductor      ALSC               -0.14
 Altera Corporation          ALTR                0.03
 Amazon.com                  AMZN               -0.07
 AMB Property                AMB                 0.70
 American Electric Power     AEP                 0.39
 AmeriServ Financial, Inc.   ASRV                0.03
 Ameritrade Holding          AMTD                0.01
 Applied Micro Circ. Corp.   AMCC               -0.04
 Ariba                       ARBA               -0.05
 Array BioPharma             ARRY               -0.05
 Artesyn Technologies        ATSN               -0.10
 AsiaInfo Holdings           ASIA                0.10
 AvantGo, Inc.               AVGO               -0.21
 Bank of America             BAC                 1.24
 BellSouth                   BLS                 0.60
 CheckFree                   CKFR               -0.02
 Commerce One                CMRC               -0.16
 Computer Associates Int.    CA                  0.60
 Compuware                   CPWR                0.11
 COR Therapeutics            CORR                0.10
 EarthLink, Inc.             ELNK               -0.11
 Emulex                      EMLX                0.09
 Entrust Technologies        ENTU               -0.05
 eSoft                       ESFT               -0.07
 FreeMarket Inc.             FMKT                0.06
 Frontier Financial          FTBK                0.08
 Gartner                     IT                  0.13
 Health Care Property        HCP                 0.83
 Health Mgmt Assoc., Inc.    HMA                 0.19
 Hutchinson Technology       HTCH                0.10
 International Paper         IP                  0.03
 Johnson & Johnson           JNJ                 0.39
 Kana Communications         KANA               -0.29
 Lafarge North America       LAF                 0.90
 LSI Industries              LYTS                0.26
 Lucent Technologies         LU                 -0.25
 Merck                       MRK                 0.81
 Microchip Technology        MCHP                0.17
 Millennium Pharmaceuticals  MLNM               -0.19
 Motorola                    MOT                -0.05
 National City               NCC                 0.58
 Novellus Systems            NVLS                0.11
 Openwave Systems            OPWV               -0.10
 Pinnacle Systems            PCLE               -0.09
 Proxim                      PROX               -0.04
 Schlumberger                SLB                 0.33
 Storage Technology          STK                 0.32
 Vignette                    VIGN               -0.05
 Vitesse Semiconductor       VTSS               -0.13
 Westcorp                    WES                 0.47
 WFS Financial               WFSI                0.40

MITTWOCH, 23. Januar 2002

 Activision                  ATVI                0.58
 Affiliated Managers Group   AMG                 0.92
 Akamai Technologies         AKAM               -0.39
 American Italian Pasta      PLB                 0.45
 Amgen                       AMGN                0.31
 Applied Biosystems          ABI                 0.24
 Aspen Technology            AZPN               -0.05
 Avanex                      AVNX               -0.11
 BARRA                       BARZ                0.46
 Blue Martini Software, Inc. BLUE               -0.11
 Boeing                      BA                  0.90
 Broadcom                    BRCM               -0.12
 Caterpillar                 CAT                 0.76
 Celera Genomics             CRA                -0.40
 Cirrus Logic                CRUS               -0.22
 Citrix Systems              CTXS                0.20
 Coca-Cola Enterprises       CCE                -0.02
 Corning                     GLW                -0.25
 Cummins Inc.                CUM                 0.07
 DuPont                      DD                  0.11  
 DuPont Photomasks           DPMI                0.00
 Dynegy                      DYN                 0.41
 Exxon Mobil Corporation     XOM                 0.40
 Halliburton                 HAL                 0.33
 Harmonic                    HLIT               -0.16
 Immunex                     IMNX                0.08
 Inhale Therapeutic          INHL               -0.37
 Internet Security Systems   ISSX                0.07
 KLA-Tencor                  KLAC                0.24
 LSI Logic                   LSI                -0.24
 Merrill Lynch               MER                 0.48
 Nationwide Health Prop, Inc.NHP                 0.51
 PACIFIC CONTINENTAL CORP    PCBK                0.27
 Pfizer                      PFE                 0.34
 QLogic                      QLGC                0.19
 Radian Group                RDN                 0.98
 RadiSys                     RSYS               -0.17
 Raytheon Co.                RTN                 0.41
 Reynolds&Reynolds           REY                 0.34
 Sepracor                    SEPR               -1.24
 Siebel Systems              SEBL                0.09
 Silicon Storage Tech.Inc.   SSTI                0.02
 STMicroelectronics          STM                 0.06
 Wachovia                    WB                  0.58
 WebMethods                  WEBM               -0.17
 Weyerhaeuser                WY                  0.02
 Xicor                       XICO               -0.04

DONNERSTAG, 27. Januar 2002

 724 Solutions               SVNX               -0.24
 Active Power, Inc.          ACPW               -0.19
 Alliant Techsystems         ATK                 0.93
 Alltel Corporation          AT                  0.74
 American Home Products      AHP                 0.62
 Art Technology Group        ARTG               -0.10
 Atmel                       ATML               -0.07
 Avant!                      AVNT                0.63
 Avnet                       AVT                -0.08
 Biogen                      BGEN                0.48
 BMC Software                BMC                 0.07
 Bristol-Myers Squibb        BMY                 0.59
 BroadVision                 BVSN               -0.05
 California Micro Devices    CAMD               -0.38
 Cooper Industries           CBE                 0.65
 Cypress Semiconductor       CY                 -0.11
 Dow Jones                   DJ                  0.30
 E-LOAN                      EELN                0.02
 E.Piphany                   EPNY               -0.17
 East West Bancorp           EWBC                0.39
 Eastman Kodak               EK                  0.11
 Eli Lilly                   LLY                 0.60
 EMC                         EMC                -0.08
 First Data                  FDC                 0.73
 Gateway                     GTW                 0.01
 Gentex                      GNTX                0.22
 i2 Technologies             ITWO               -0.10
 Informatica                 INFA               -0.03
 Integrated Circuit Systems  ICST                0.15
 ITT Industries              ITT                 0.85
 JDS Uniphase                JDSU               -0.02
 Kimberly Clark              KMB                 0.80
 Lexmark International, Inc  LXK                 0.44
 McDonald`s                  MCD                 0.34
 MedImmune                   MEDI                0.46
 Nokia                       NOK                 0.18
 Old National Bancorp        OLDB                0.42
 OpenTV                      OPTV               -0.04
 PeopleSoft                  PSFT                0.16
 Pepsi Bottling Group        PBG                 0.04
 Peregrine Systems           PRGN               -0.08
 Phillips Petroleum          P                   0.70
 PMC-Sierra                  PMCS               -0.16
 Power-One                   PWER               -0.08
 QIAGEN                      QGENF               0.07
 Qualcomm                    QCOM                0.23
 Quantum-DLT & Storage Group DSS                 0.01
 R.J. Reynolds Tobacco Hold  RJR                 0.92
 Reinsurance Group of Americ RGA                 0.53
 RenaissanceRe Holdings      RNR                 1.91
 RSA Security                RSAS                0.00
 Safeway                     SWY                 0.81
 Sanmina-SCI Corp.           SANM                0.04
 Sara Lee                    SLE                 0.39
 SBC Communications          SBC                 0.62
 Schering-Plough             SGP                 0.36
 Starbucks                   SBUX                0.15
 StorageNetworks             STOR               -0.25
 Tier Technologies           TIER                0.13
 Union Pacific               UNP                 0.96
 UnitedHealth Group          UNH                 0.73
 VeriSign                    VRSN                0.19
 VISX                        EYE                 0.07

FREITAG, 25. Januar 2002

 Alaska Air Group            ALK                -2.21
 Ericsson LM                 ERICY              -0.03
 Knight-Ridder               KRI                 0.89
 Lockheed Martin             LMT                 0.48
 Marathon Oil Corp           MRO                 0.43
 Taiwan Semiconductor        TSM                 0.04
 Unilab                      ULAB                0.17
 United States Steel Corp.   X                  -0.91
 Washington Post             WPO                 3.34


Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit

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11. US-RATING-Veraenderungen / Upgrades & Downgrades
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 Die wichtigsten Ups & Downgrades der letzten Tage

UPGRADES

 Titel          Symbol Investmentbank      Rating neu   Rating alt

 Actuate        ACTU   Janney Mntgmy Scott Buy          Accumulate
 Advanced Micro AMD    UBS Warburg         Buy          Hold
 AH Belo        BLC    Merrill Lynch       NT Buy       NT Neutral
 American Medic AMMD   Banc of America Sec Strong Buy   Buy
 Andrx          ADRX   Buckingham Research Accumulate   Neutral
 Apple Computer AAPL   AG Edwards          Strong Buy   Buy
 Apple Computer AAPL   Salomon Smth Brny   Buy          Neutral
 Applied Films  AFCO   Wells Fargo Sec     Strong Buy   Mkt Perf.
 Artesyn Tech   ATSN   Stephens Inc        Mkt Outperf  Neutral
 Catalina Mktng POS    First Analysis Sec  Accumulate   Neutral
 Chronimed      CHMD   SWS Securities      Accumulate   Neutral
 City National  CYN    Legg Mason          Strong Buy   Buy
 Comerica       CMA    CIBC Wrld Mkts      Buy          Hold
 Comerica       CMA    CIBC Wrld Mkts      Buy          Hold
 Compaq         CPQ    Banc of America Sec Buy          Mkt Perf.
 Conexant       CNXT   Friedman Billings   Accumulate   Mkt Perf.
 Continent Air  CAL    Buckingham Research Strong Buy   Accumulate
 EDS            EDS    Lehman Brothers     Strong Buy   Buy
 Elan Corp      ELN    Salomon Smth Brny   Outperform   Neutral
 Extended Syst. XTND   JP Morgan           LT Buy       Mkt Perf.
 Household Intl HI     AG Edwards          Buy          Hold
 IBM            IBM    Lehman Brothers     Buy          Mkt Perf.
 Impath         IMPH   H.C. Wainwright     Strong Buy   Buy
 Intermagnetics IMGC   Wachovia Sec        Strong Buy   Buy
 J&JSnack Foods JJSF   Janney Mntgmy Scott Buy          Hold
 KeyCorp        KEY    CIBC Wrld Mkts      Buy          Hold
 KeyCorp        KEY    CIBC Wrld Mkts      Buy          Hold
 Linear Tech    LLTC   Deutsche Bc Alex Br Buy          Mkt Perf.
 Main Str. Bks  MSBK   SunTrust Rbsn Humph Buy          Outperf.
 Mettler-Toledo MTD    Robert W. Baird     Strong Buy   Mkt Outp.
 Minn Mining
 & Mfg          MMM    McDonald Invst      Buy          Hold
 MRO Software   MROI   Adams Harkness      Strong Buy   Buy
 Neoforma.com   NEOF   W.R. Hambrecht      Strong Buy   Buy
 NetScout Syst. NTCT   Janney Mntgmy Scott Buy          Accumulate
 Network Assoc  NETA   Pacific Crest       Buy          Mkt Perf.
 NMS Comms      NMSS   RBC Capital Mkts    Outperform   Sect.Perf.
 Nortel Netwks  NT     RBC Capital Mkts    Outperform   Sect.Perf.
 Nortel Netwks  NT     Wells Fargo Sec     Buy          Mkt Perf.
 North Fork Bc  NFB    Advest Inc          Buy          Neutral
 North Fork Bc  NFB    Friedman Billings   Buy          Accumulate
 Northwest Air  NWAC   Buckingham Research Strong Buy   Accumulate
 Nuance Comms   NUAN   Stephens Inc        Buy          Mkt Outp.
 Park Place Ent.PPE    Salomon Smth Brny   Outperform   Neutral
 Photon Dynam.  PHTN   DA Davidson         Buy          Neutral
 Powerwave Tech PWAV   Wachovia            Sec Buy      Mkt Perf.
 Redback Ntwrks RBAK   Frost Securities    Buy          Hold
 Retek          RETK   Raymond James       Strong Buy   Buy
 Robbins & Myrs RBN    Robert W. Baird     Mkt Outperf. Mkt Perf.
 Royal Group    RYG    Goldman Sachs       Recomm List  Mkt Outp.
 Salton         SFP    Wachovia Sec        Strong Buy   Buy
 Scientific-Atl.SFA    H.C. Wainwright     Buy          Accumulate
 Senior Housing SNH    UBS Warburg         Strong Buy   Buy
 Siebel Systems SEBL   Salomon Smth Brny   Buy          Outperform
 Sonic Automot. SAH    Raymond James       Strong Buy   Buy
 Spectrian Corp SPCT   H.C. Wainwright     Buy          Accumulate
 Spectrian Corp SPCT   Needham & Co        Buy          Hold
 Sports Author. TSA    Stephens Inc        Mkt Outperf. Neutral
 Symantec       SYMC   AG Edwards          Strong Buy   Hold
 Symantec       SYMC   First Analysis      Sec Accumul. Neutral
 Symantec       SYMC   Lehman Brothers     Buy          Mkt Perf.
 Symantec       SYMC   Pacific Crest       Buy          Mkt Perf.
 Symantec       SYMC   Raymond James       Strong Buy   Buy
 TeleTech Hld.  TTEC   First Analysis      Sec Accumul. Neutral
 TeleTech Hld.  TTEC   Morgan Stanley      Outperform   Neutral
 TJX Cos        TJX    UBS Warburg         Buy          Hold
 Total System   TSS    Jefferies & Co      Buy          Hold
 Transmeta      TMTA   Pacific Growth Equ. Buy          Mark. Perf
 TranSwitch     TXCC   Frost Securities    Strong Buy   Buy
 USA Education  SLM    Goldman Sachs       Recomm List  Mkt Outp.
 Vodafone PLC   VOD    Merrill Lynch       NT Str. Buy  NT Buy
 Yahoo!         YHOO   Pacific Crest       Buy          Mkt Perf.

DOWNGRADES

 Titel          Symbol Investmentbank      Rating neu   Rating alt

 3DO Company    THDO   Jefferies & Co      Hold         Accumulate
 Aetna          AET    Salomon Smth Brny   Neutral      Outperform
 Allergan       AGN    Salomon Smth Brny   Outperform   Buy
 Alpha Ind      AHAA   Needham & Co        Hold         Buy
 Am Superconduc.AMSC   Merrill Lynch       NT Neutral   NT Buy
 AMR Corp       AMR    Goldman Sachs       Mkt Perform  Trad. Buy
 Andrew Corp    ANDW   H.C. Wainwright     Neutral      Accumulate
 AOL Time Warn. AOL    CIBC Wrld Mkts      Buy          Strong Buy
 Applied Indust.AIT    CIBC Wrld Mkts      Buy          Strong Buy
 Arena Pharma   ARNA   Friedman Billings   Mkt Perform  Buy
 Calpine        CPN    Salomon Smth Brny   Neutral      Outperform
 Celeritek      CLTK   CIBC Wrld Mkts      Hold         Buy
 Conceptus      CPTS   Salomon Smth Brny   Neutral      Buy
 Conoco Inc     COC    UBS Warburg         Hold         Buy
 Cubist Pharma  CBST   ABN AMRO            Hold         Buy
 Cubist Pharma  CBST   CSFB                Hold         Buy
 Cubist Pharma  CBST   JP Morgan           Mkt Perform  Buy
 Cubist Pharma  CBST   Pacific Growth Equ. Buy          Strong Buy
 Cubist Pharma  CBST   Robertson Stephens  Buy          Strong Buy
 DigitalThink   DTHK   CSFB                Buy          Strong Buy
 Dow Chemical   DOW    Bernstein           Mkt Perform  Outperform
 Duke Energy    DUK    ABN AMRO            Hold         Add
 Elan Corp      ELN    Deutsche Bc Alex.Br Mkt Perform  Buy
 Elan Corp      ELN    RBC Capital Mkts    Sector Perf. Outperform
 Elan Corp      ELN    SG Cowen            Buy          Strong Buy
 Elec For Imag. EFII   Merrill Lynch       NT Neutral   NT Buy
 Exult          EXLT   Robertson Stephens  Mkt Perform  Buy
 Greenpoint Fin GPT    Advest Inc          Buy          Strong Buy
 Hanover Comp.  HC     Goldman Sachs       Mkt Perform  Recom List
 Home Depot     HD     Jefferies & Co      Accumulate   Buy
 Jack Henry     JKHY   Barrington Research Hold         LT Buy
 LNR Property   LNR    Deutsche Bc Alex.Br Buy          Strong Buy
 Metris Cos     MXT    Merrill Lynch       NT Buy       NT Str.Buy
 Metris Cos     MXT    Robertson Stephens  Mkt Perform  Buy
 Microsoft      MSFT   Pacific Crest       Buy          Strong Buy
 NRG Energy     NRG    Salomon Smth Brny   Neutral      Outperform
 Numerical Tech NMTC   CSFB                Buy          Strong Buy
 Occidental Pet OXY    UBS Warburg         Buy          Strong Buy
 Plum Cr. Timb  PCL    Salomon Smth Brny   Outperform   Buy
 Public Service NM     PNM Jefferies & Co  Sell         Hold
 Read-Rite      RDRT   JP Morgan           LT Buy       Buy
 Redback Ntwrks RBAK   Kaufman Bros        Hold         Accumulate
 Redback Ntwrks RBAK   Morgan Stanley      Neutral      Outperform
 Redback Ntwrks RBAK   W.R. Hambrecht      Neutral      Buy
 SmartForce     SMTF   Jefferies & Co      Hold         Accumulate
 Sonus Networks SONS   JP Morgan           Mkt Perform  LT Buy
 Speechworks    SPWX   Stephens Inc        Neutral      Mkt Outp.
 Teradyne       TER    Merrill Lynch       NT Neutral   NT Buy
 USX-Marathon   MRO    Bear Stearns        Neutral      Attractive
 Virage         VRGE   CSFB                Hold         Buy
 Virage         VRGE   Robertson Stephens  Mkt          Perf. Buy
 Western Multip.WMUX   CIBC Wrld Mkts      Hold         Buy
 Xilinx         XLNX   Needham & Co        Under Perf.  Hold


* Abkuerzungen: Perf=Performer; Str=Strong; Mkt=Market;
               Agr=Aggressive; NT=NearTerm; LT=LongTerm;          
               Pos=Position; Spec=Speculative


Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Es werden nur die wichtigsten US-Rating hier abgebildet.

__________________________________________________

12. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________

 
 Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
 tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
 bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
 dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
 das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
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 tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
 Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
 mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
 Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgeme-
 ine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
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klecks1:

LONDON

 
21.01.02 20:07
Aktien London Schluss: Gut behauptet - defensive Titel gefragt
LONDON (dpa-AFX) - Die Londoner Börse ist am Montag gut behauptet aus dem Handel gegangen. Der FTSE 100-Index  stieg bis Sitzungsende um 0,23 Prozent auf 5.138,50 Punkte. Der Tageshöchstwert hatte bei 5.146,50 Zählern gelegen; das Tagestief markierte das Börsenbarometer bei 5.086,00 Punkten. Der technologielastige FTSE-techMARK-100-Index  sank um 0,24 Prozent auf 1.426,25 Punkte.

Die Investoren hätten sich vor allem mit defensiven Aktien eingedeckt, wie etwa Bergbau- oder Nahrungsmittel-Werte sagten Händler. Hintergrund für diese Strategie seien die zurückhaltenden Ausblicke von US-Technologie-Unternehmen in der vergangenen Woche, fügten sie hinzu. In Reaktion darauf würden die Anleger nun ihr Kapital aus dem Technologie-Sektor abziehen und in sicherere Anlagen umschichten. Ansonsten sei der Handel sehr ruhig verlaufen, da die US-Märkte wegen des Martin Luther King-Gedenktages geschlossen blieben, hieß es.

So konnten Papiere des Bergbau-Unternehmens BHP Billiton   3,68 Prozent auf 366,00 Pence zulegen. Im Nahrungsmittel-Bereich stiegen Diageo   um 1,73 Prozent auf 794,50 Pence und Allied Domecq   um 1,80 Prozent auf 395,00 Pence. Letztere waren zudem von der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein erneut mit "Buy" eingestuft worden.

Von der Zurückhaltung im Technologie-Segment profitierten auch Finanz-Titel, wie etwa Royal Bank of Scotland  mit einem Kursaufschlag von 1,76 Prozent auf 1.733 Pence und Lloyds TSB  , deren Aktien um 1,35 Prozent auf 724,50 Pence stiegen.

Im Blick hatten die Anleger auch die Aktien der Reederei P&O Princess  , die um 0,50 Prozent auf 398 Pence sanken. Die Gesellschaft hatte ein nachgebessertes Übernahmegebot vom US-Konkurrenten Carnival   abgelehnt und bekräftigt, mit Royal Caribbean Cruises ASA   zusammengehen zu wollen./FX/av/js

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klecks1:

Madrid

 
21.01.02 20:08
Aktien Madrid Schluss: Deutlich schwächer nach Nokia-Herabstufung
MADRID (dpa-AFX) - Die Börse in Madrid hat am Montag deutlich schwächer geschlossen. Der IBEX-35-Index  verlor 1,33 Prozent auf 7902,50 Punkte. Es waren vor allem Technologie-, Medien-, und Telekommunikationsaktien (TMT), die den Index nach der Herabstufung des finnischen Handyherstellers Nokia   durch Morgan Stanley ins Minus zogen. Es fehlten die Vorgaben aus den USA, wo die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen blieben.

Telefonica   verloren 1,70 Prozent auf 13,85 Euro, Moviles   verbilligten sich um 2,76 Prozent auf 7,75 Euro, nachdem es Berichte über einen möglichen Ausstieg aus dem Italien Ipse 2000 Konsortium gegeben hatte.

Aktien des Mineralölkonzerns Repsol YPF   gaben 2,55 Prozent auf 13,40 Euro nach, nachdem die Fortis Bank Repsol auf "Reduce" herunterstufte und das Kursziel bei 13,94 Euro je Aktie sah.

Führende Banktitel wie BBVA   verloren 2,01 Prozent auf 12,70 Euro. Banco Santander Central Hispano (BSCH)   gaben 0,13 Euro auf 8,95 Euro nach. BSCH will am Dienstag seine Jahreszahlen veröffentlichen. Analysten rechnen mit einem Nettogewinn zwischen 2,461 und 2,614 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,258 Mrd. Euro). Der erwartete Anstieg von 16 Prozent könnte wegen der Argentinien-Finanzkrise jedoch auf rund 10 Prozent zusammenschmelzen, hieß es.

Ausgewählte Bau-Titel schwächelten ebenfalls. Dragados   verloren 0,12 auf 15,20 Euro, Acciona   gaben 0,44 auf 39,45 Euro nach und FCC   um 0,11 auf 23,79 Euro./FX/al/js

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klecks1:

Nokia

 
21.01.02 20:09
Nokia: Zweifel an den Zahlen nehmen zu
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(©BörseGo - www.boerse-go.de)

Nun hat auch Morgan Stanley Zweifel an den Quartalszahlen Nokia`s, die am Donnerstag erwartet werden. Die Investmentbank stuft Nokia`s Aktien von Neutral auf Underperform ab und reduziert das Kursziel drastisch auf 15 Euro. Am Freitag wird dann der Konkurrent Ericsson seine Zahlen bekanntgeben.

Nokia wird einen Gewinn im vierten Quartal ausweisen, der vermutlich zwar innerhalb der Schätzungen der Analysten liegen, im Vergleich zum Vorjahr allerdings 22 Prozent niedriger ausfallen wird (BoerseGo berichtete). Der kurzfristige Ausblick bleibt weiterhin stark eingetrübt, da sich das Umfeld im Sektor nicht signifikant geändert hat.

Nokia, der einzige große Wireless Ausrüster im Sektor, der profitabel arbeitet, wird voraussichtlich einen Gewinn in Höhe von 1.38 Milliarden Euro oder 20 cents ausweisen.

Motorola und Ericsson, die beiden Hauptkonkurrenten von Nokia, sind beide durch das schwache Marktumfeld in die roten Zahlen gerutscht. Nokia wird seine Earnings am 24. Januar veröffentlichen. Zwei Tage davor wird Motorola und einen Tag danach Ericsson die Quartalsbilanzen präsentieren.

Nokia hat im vergangenen Monat seine Gewinnprognosen zwischen 18-20 Euro cents bekräftigt, im Vorjahr wurden 25 cents Gewinn pro Anteilsschein gemeldet.

Analysten werden auf die Stellungnahme der Finanzplanung von Nokia zum ersten und zweiten Quartal des neuen Geschäftsjahres achten. Man erwartet, dass diese beiden Quartale eine schwache Performance vorweisen werden, da die weltweite Wirtschaft noch schwach ist, und da die Nachfrage nach Handy's, besonders aber nach Handy's in der hohen Preiskathegorie, weiterhin gering bleiben soll.

"Unsere Erwartungen sind nicht gut für das erste Quartal (...) Nokia könnte eine geringe Umsatzwarnung ausgeben," so Michael Schroder, Analyst bei dem finnischen Brokerage Opstock.

"Wir sind weiterhin besorgt durch den globalen Handy Markt im ersten Halbjahr 2002 und durch das Produktportfolio von Nokia im ersten Quartal," so Merrill Lynch in einer Stellungnahme.


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klecks1:

USA

 
21.01.02 20:13
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Neueste Meldung von dpa-AFX Montag, 21.01.2002, 19:28
Riesige Kapitalströme haben sich von der Realwirtschaft abgekoppelt
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die riesigen Kapitalströme, die sich täglich über den Erdball wälzen, haben sich längst von der Realwirtschaft abgekoppelt. Allein im Jahr 2000 flossen rund 4000 Milliarden Dollar über den Globus. Damit habe sich der jährliche Kapitalfluss seit 1975 etwa verdreißigfacht, schreibt die Deutsche Bundesbank in ihrem Januar-Bericht.

Dagegen hat sich im gleichen Zeitraum der Welthandel nur vervierfacht (plus 320 Prozent). Das zusammengefasste Bruttoinlandsprodukt (BIP) aller Länder ist in 25 Jahren sogar nur um 140 Prozent gestiegen, betonen die Bundesbank-Volkswirte. Vor allem sind im grenzüberschreitenden Kapitalverkehr die Wertpapieranlagen - hauptsächlich in Aktien - sowie die Direktinvestitionen "kräftig gewachsen".

AUSWIRKUNGEN DER GLOBALISIERUNG

Die Bundesbank sieht darin die Auswirkungen des weltweiten Globalisierungsprozesses. Angesichts leicht zugänglicher und kostengünstiger Finanzmarktdaten über elektronische Systeme bezögen Anleger ausländische Finanzprodukte nun stärker in ihre Entscheidungen ein. Das gilt umso mehr, da die Vermögensanlagen häufig über Banken, Versicherungen oder Fondsgesellschaften erfolgten.

Darüber hinaus sind auch die großen Unternehmen durch die Welle von Fusionen und Übernahmen Ende der 90er Jahre weltweit enger verflochten. Nach einem zitierten UN-Bericht beliefen sich die Direktinvestitionen 2000 auf fast 1300 Milliarden Dollar. In einem weltumspannenden Netz wickeln etwa 60.000 transnationale Konzerne mit mehr als 800.000 Auslandsniederlassungen bereits zwei Drittel des Welthandels ab.

DURCH EURO IST WECHSELKURSRISIKO ENTFALLEN

Den deutschen Kapitalverkehr hat vor allem die Europäische Währungsunion (EWU) erheblich verändert. Eine zentrale Ursache sieht die Bundesbank darin, dass mit Einführung des Euro das Wechselkursrisiko vollständig entfallen ist. In den vergangenen drei Jahren - seit Schaffung der Eurozone - haben inländische Banken, Unternehmen, Privatpersonen sowie staatliche Stellen rund 450 Milliarden Euro (882 Mrd. DM) dort investiert. "Damit entfielen von Januar 1999 bis September 2001 etwa 47 Prozent der deutschen Kapitalanlagen im Ausland auf die EWU-Länder."

In den siebziger und achtziger Jahren flossen dagegen nur 26 beziehungsweise 36 Prozent der deutschen Kapitalanlagen im Ausland in diese Partnerländer. Ausschlaggebend dafür, dass nahezu die Hälfte der deutschen Auslandsanlagen in andere EWU-Länder fließt, ist nach Darstellung der Notenbank die Entwicklung im Wertpapierverkehr.

"Seit Beginn der Währungsunion haben deutsche Anleger bei ihren Wertpapierkäufen im Ausland per saldo zwei von drei Euro in den Partnerländern investiert." Allerdings spielt dabei auch der Finanzplatz Luxemburg eine wichtige Rolle. Bei Investmentzertifikaten liegt der EWU-Anteil bei 94 Prozent, da die wichtigsten ausländischen Fondsgesellschaften in Luxemburg und Irland angesiedelt sind./pa/DP/sh





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