Vielleicht kann uns ja Herr Bilanz mitteilen was für Ganoven aus
Zürich da gelistet sind.
Zeitpunkt: 20.04.07 11:06
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Vielleicht kann uns ja Herr Bilanz mitteilen was für Ganoven aus
Zürich da gelistet sind.
Im Entry Standard droht ein neuer Skandal: Wie die ZDF-Sendung "Frontal 21" aufdeckte, soll der schweizerische Telekommunikations-Dienstleister fragwürdige Erfolgsmeldungen verbreitet haben. So gab am 9. Oktober 2006 Amitelo mehrere Aufträge aus Kolumbien bekannt. Auf Nachfrage von Frontal 21 erklärte eine ehemalige Amitelo-Managerin, dass "keine Verträge geschlossen worden" seien. Bei Amitelo hieß es lediglich, "dass man das Angebot an Telekommunikationsdienstleistungen in Kolumbien weiter ausbauen werde".
Kanadische Firma klagt
Auch die am 16. Februar 2006 vermeldete Übernahme der kanadischen Billing System Solutions soll angeblich fingiert sein. Frontal 21 liegen Dokumente vor, wonach die kanadische Firma Amitelo wegen falscher Pressemeldung und Täuschung der Aktionäre 45 Millionen Euro Schadenersatz verlangt. Amitelo bestätigte zwar den Rechtsstreit mit der kanadischen Firma, eine Klage wollen die Schweizer jedoch nie erhalten haben.
Wo sind die Mitarbeiter?
Ein Reporterteam von Frontal 21 besuchte die Konzernzentrale von Amitelo in Zürich, fand aber ein seit sechs Monaten unbesetztes Büro. Auch in der spanischen Enklave Ceuta an der Grenze zu Marokko endete die Suche nach Mitarbeitern in der operativen Zentrale und im Technikzentrum ergebnislos. Lediglich im spanischen Malaga trafen die Reporter zwei Amitelo-Mitarbeiter an, die aber keine Telefonanlage verkauften - wegen derzeitiger Probleme mit der Technik.
BaFin ermittelt
Inzwischen ist Amitelo ins Visier der Börsenaufsicht geraten. Die BaFin bestätigte gegenüber Frontal 21, wegen des Verdachts der Marktmanipulation mit Amitelo-Aktien zu ermitteln. Als Grund wurden auffällige Handelsumsätze genannt.
Aktie bricht ein
Die ZDF-Reportage belastete am Mittwoch den Kurs von Amitelo. Die Aktie stürzte um 75 Prozent ab und war nur noch 28 Cent wert. Vor zwei Monaten hatte das Papier noch bei 1,42 Euro gelegen.
Damals hatte noch das Bankhaus Lampe die Aktie zum "Kauf" empfohlen. Inzwischen freilich gibt die Bank keine Anlageempfehlung mehr zu diesem Wert, erfuhr Frontal 21.
Positives Jahresergebnis
Amitelo hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr den Umsatz auf 74,2 Millionen Euro verdreifacht und operativ einen Gewinn (Ebit) von 7,1 Millionen Euro erzielt. Dabei übertrafen die Schweizer ihre eigenen Prognosen
dann wird auch dem Naivsten klar, dass deren Geschäft vielleicht irgendwann in der Zukunft stattfinden soll.
about us
Die AMITELO AG ist ein schweizerisches Unternehmen, das zum Zweck der Übernahmen und Beteiligungen im Telekommunikationssektor gegründet wurde. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Internettelefonie und Telekommunikations-
technologien für den Einsatz in Nischen- und unterversorgten Märkten im In- und Ausland. Zur Verwirklichung der Ziele der Gruppe plant die AMITELO AG die Erlöse aus dem Cash-Flow und der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der bestehenden Geschäftsbereiche zu verwenden und strategische Akquisitionen gemäß dem Geschäftsplan zu tätigen.
Die AMITELO AG hat in Frage kommende Unternehmen und Regionen einer strategischen Prüfung unterzogen, um die Chancen für ein Modell einer integrierten Telekommunikationsgruppe auszuloten. Dabei wurden Expansionsmöglichkeiten für die bestehenden Geschäftsbereiche der AMITELO AG in Form von strategischen Akquisitionen in den Bereichen Voice over Internet Protocol (VoIP), Breitband- und Drahtlostechnologie sowie Global Solutions erkannt
und das in Deutschland in Frankfurt!
Die Aktie ist im regulatorischen Schmalspursegment der Deutschen Börse, dem Entry Standard gelistet.
Warum schreitet die deutsche Börse nicht ein, wenn es sich wie im Eingangsposting um eine Ganovenfirma aus der Schweiz handelt?
Der Titel ist in der Schweiz nicht glistet.
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