http://www.finanznachrichten.de/...ichten-2007-05/artikel-8313256.asp
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......was in china im moment abgeht, hatten wir ansatzweise hinter uns - nemax.
aber für die chinesen kommt es knüppeldick bei einer korrektur.
am 20.05.07 lief auf ard im weltspiegel ein sehr aufschlußreicher beitrag darüber, nur zu empfehlen:
http://daserste.ndr.de/weltspiegel/2007/t_cid-3854416_.html
China: Bauern im Börsenrausch
Bauern, Rentner, Hausfrauen - selbst buddhistische Mönche: Sie alle wollen Aktien. Allein im April wurden fast fünf Millionen Wertpapier-Depots in Shenzhen und Shanghai eröffnet. Der Leitindex der chinesischen Börse stieg bereits in diesem Jahr um 50 Prozent. Experten halten das für überzogen, "eine spekulative Blase", warnen sie. Wenn die platzt, hat das gravierende Auswirkungen für die gesamte Welt-wirtschaft. Doch die Chinesen schlagen alle Warnungen in den Wind und pumpen immer mehr Geld in den Aktienmarkt. Manchen gilt die Börse als Ersatz für das Spielcasino, denn Glücksspiele sind in im Land verboten. Jeden morgen der Blick auf den Laptop. Die rüstige Rentnerin Tang Ju Mei will wissen, wie ihre Aktien stehen. Ganz zeitgemäß online verfolgt sie die Entwicklung der Kurse; Hündchen Niu Niu auf dem Bett immer an ihrer Seite. Umgerechnet mehrere Tausend Euro hat sie investiert. Rentnerin Tang Ju Mei: "In vier Jahren habe ich auch mal verloren, aber insgesamt habe ich weit mehr gewonnen. Ich habe meinen Einsatz aufs Ganze gesehen etwa verdoppelt. Ich kenne welche, die haben sogar mehr gemacht." Chinas Wirtschaft boomt, da wollen auch kleine Leute verdienen Ein paar Kilometer weiter - der Fuhrpark von Börsenspekulanten. Kapitalismus à la China. Jeden Morgen Punkt neun Uhr kommen sie hier her. Hunderte Kleinkapitalisten. Ein Ladenlokal für den Aktienhandel im Pekinger Westen. Die Anzeigenwände und Monitore direkt verbunden mit den beiden Börsen Chinas in Shanghai und Shenzhen. 150 bis 200 solcher Außenstellen für Aktionäre und Spekulanten gibt es allein in Peking. "Ich bin überhaupt erst zum zweiten Mal hier. Ich will nicht draußen vor bleiben. Viele Freunde und Kollegen erzählten mir, dass sie Aktien haben und damit gutes Geld verdienen. Das will ich jetzt auch", meint einer der Besucher. China im Spekulationsfieber. Hausfrauen, Angestellte, die schnell mal vom Arbeitsplatz abhauen, und deshalb eigentlich nicht gefilmt werden wollen, Rentner, die Zeit haben. Schätzungsweise 30 Millionen Chinesen haben in Aktien investiert. Allein in dieser Außenstelle werden täglich etwa 40 neue Depots eröffnet. Chinas Wirtschaft boomt, da wollen auch kleine Leute das große Rad drehen. Panik bei den Banken Wang Zhong Qing, Manager der Außenstelle für Aktienhandel, dazu: "Der chinesische Börsenindex ist in diesem Jahr bereits um über 50 Prozent gestiegen. Im vorigen Jahr waren es 130 Prozent. Jetzt stürzen sich viel in den Aktienmarkt und investieren blind, machen sich Illusionen. Wenn es kippt, drohen ihnen riesige Verluste." Rentnerin Tang kann darüber nur lachen, schlägt alle Warnungen in den Wind. Plausch mit einem Nachbarn, der was von Aktien versteht und mit dem sie sich immer wieder fachmännisch berät. Was kaufen, was verkaufen, welche Aktien halten. Und Rentnerin Tang Ju Mei hat gemacht, was Millionen Chinesen derzeit tun. Das große Plündern der Konten: "Ich habe alle meine Ersparnisse fürs Alter von der Bank abgehoben und an die Börse gebracht. Die Zinsen bei der Bank sind mir zu niedrig. An der Börse kann ich mehr bekommen. Ich passe schon auf. Wenn es runter geht, steige ich aus." Panik bei den Banken. Die haben massenhaft faule Kredite und brauchen die Spareinlagen für ihre Liquidität. Die Chinesen, bisher Weltmeister im Sparen, ziehen jetzt aber für Aktienkäufe Milliarden von den Konten ab. Da droht mancher Bank eine Schieflage. In der Redaktion von Chinas führendem Wirtschaftsmagazin Caijing vergleicht man die Börsen derzeit mit einem großen Casino. Chinesen sind leidenschaftliche Zocker. Glücksspiel aber ist in China verboten. Aktienspekulationen so sehen es die Experten, fungiere für viele als Ersatz. Der Aktienmarkt im Überschwang - Die Risiken steigen So wie Hu Shu Li, Chefredakteurin Caijing: "Der Aktienmarkt ist ein einem irrationalen Überschwang. So schnell wird die Überhitzung nicht abkühlen. Die Risiken steigen. Und damit die Gefahr, dass das ganze System durch dieses rasante Wachstum in eine Falle rennt, Opfer der eigenen Erfolge wird." Ortswechsel. Ein Goldreif unter der Lupe. Bei einem Pfandleiher in Peking. Vor 15 Jahren gab es in der chinesischen Hauptstadt gerade mal vier Pfandleihen. Jetzt sind es über 100 und es werden immer neue aufgemacht. Inzwischen werden hier sogar ganze Häuser versetzt. Das Geschäft brummt, sagt der Chef, auch weil die Geschäfte an der Börse so verrückt laufen. Was haben die Pfandleiher mit der Börse zu tun? "Immer mehr Leute machen bei uns teure Sachen zu Geld, etwa Diamanten, Goldbarren, Schmuck. Natürlich fragen wir nicht, wofür sie das Geld brauchen, das sie bei uns leihen. Aber aus indirekten Kanälen wissen wir, dass viele mit dem geliehenen Geld an der Börse spekulieren", erzählt Pfandleiher Wang De Qiang. Entsetzen bei den Experten Caijing -Chefredakteurin Hu Shu Li: "Wenn dieser Aktien-Hype dermaßen verrückt bleibt, kann es schlimm für die chinesische Wirtschaft werden. Die ständig größere Blase kann platzen. Und dann muss ein sehr hoher Preis bezahlt werden. Wir müssen eine langsame Abkühlung hinbekommen Nur dann ist diese Gefahr noch zu bannen." Abkühlung - in unserem Lokal für Aktienhandel - wenigstens einmal am Tag zur Mittagszeit. Drei Kartenspieler und ein paar Unentwegte bleiben zurück. Auch die anderen werden wiederkommen. Manche Sitze bleiben reserviert. Nach dem Essen wird weiterspekuliert.
Wenn ich mir zwei Kellerleichen aus meinen Depot anschauen dann wird es zwar nicht am Montag knallen aber die Chancen das in China irgendwann die Luft abgelassen wird wachsen von Tag zu Tag!
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oder
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Für mich bedeute dies das meine Fehlspekulation aus dem Jahr 2001 kurz vor dem verkauf stehen!
bis auch solche Aktien explodieren! Plus 160% sind da nicht ungewöhnliches bei solch ausgebomten AKTIEN.
| CULTURECOM HOLD (Frankfurt) | ![]() |
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http://www.finanznachrichten.de/...ichten-2007-05/artikel-8325467.asp 29.05.2007 18:45 |
Übertreibungen in den Indizes |
von Jochen Steffens So geht es einem, wenn man schon „zu“ lange an den Börsen ist und eine der größten Übertreibungen seit vielen Jahrzehnten (die 2000er Rally) live miterlebt hat. Da warnt man und was passiert? Es steigt weiter. Gut, dass ich nie gesagt habe, Sie sollen alles verkaufen, sondern lediglich nach und nach Gewinne mitnehmen aber insgesamt investiert bleiben. Und, wenn Sie mich schon länger lesen wissen Sie schließlich, dass ich oft dazu neige, etwas zu früh mit meinen Prognosen zu sein. Das kann ich nicht leugnen. Okay, wenn das überhaupt ein Fehler sein soll – die meistenanderen sind schließlich viel zu spät. Nur leider in diesem Falle nicht! Stimmung zu bearish!Denn es nervt mich natürlich, zu sehen, dass im Moment auch so viele andere warnen, ich also Mainstream bin. Ich hasse es, Mainstream zu sein – das ist selten gesund. Aber auch diesen Analysten sitzen offenbar die Erfahrungen aus dem Jahr 2000 in den Knochen. Diese Erinnerung ist uns allen eingebrannt mit dem schmerzenden Feuer unanständig hoher Verluste. Also warnen viele zu früh, und offenbar gehöre ich dazu. Zurecht fragen sich dann wiederum andere Analysten, wie es denn bei einer so schlechten Stimmung zu einem größeren Einbruch kommen solle? Nun ja, das würde ich ehrlich gesagt auch gerne wissen. Wenn ich mir zum Beispiel das aktuelle Blogger-Sentiment in den USA ansehe:
Quelle: www.tickersense.com Sitzungsprotokoll der Fed als Auslöser?Nein, hier ist die Stimmung eigentlich viel zu bearish für einen starken Einbruch. Aus den USA hört man zudem etwas von einer aktuell extrem großen Shortpositionierung der Anleger. Wenn es da zu einer Short-Squeeze kommen sollte, gute Nacht Marie! Dann sehen wir noch ein paar 3-5 % Gewinntage bei den Amis. Und eigentlich sind solche Tage in Reihe ein sicheres Zeichen für das Ende eines Trends... Obwohl es muss nicht immer ein Kontraindikator sein, nichts ist an den Börsen „immer“ so! Vielleicht wird das Fed-Sitzungsprotokoll, das Mittwoch veröffentlicht wird, den Markt verunsichern. Das muss abgewartet werden. Wenn nicht, dann glaube ich kaum, dass angesichts dieser bearishen Stimmung in den USA die Märkte tief fallen können. Urlaub tut notIch werde auf jeden Fall nächste Woche in Urlaub fahren. Ich glaube, ich habe einen guten Zeitpunkt erwischt: „Sell in May and go away“, einmal wirklich umgesetzt. Wissen Sie, es interessiert mich nicht ansatzweise, ob der Dax in meinem Urlaub nun noch 5% oder 10 % weiter ansteigt, von mir aus auch 15 %. Ich sehe im Moment keine akzeptablen Chance/Risikoverhältnisse mehr – also lasse ich die Finger aus dem Markt - ganz einfach. Man muss manchmal auch einfach wissen, wann man sich an die Seitenlinie stellt. Ich habe meine Gewinne in diesem ersten Halbjahr gemacht und werde wieder einsteigen, wenn es knallt. Okay, ein paar kleine Positionen sind immer noch im Depot. Diese bleiben auch dort. Das sind die Positionen für die Psyche: Damit man sich freut, wenn es weiter und extrem nach oben geht und nicht als einziger keine Gewinne macht. Mir tun im Moment nur die neuen Leser des Target-Traders etwas leid: Sie sehen, dass ich eine Gewinnposition nach der anderen verkaufe, letzte Woche wieder eine 260 % Gewinnposition und dann empfehle ich kaum Neupositionen. Das ist natürlich hart. Die erste Shortposition ist wenigstens schon leicht im Plus aber gefährdet ins Minus zu laufen. Die richtigen Neupositionierungen und die wirklich guten Chancen kommen natürlich erst in die Konsolidierung hinein – je nachdem, wie sie abläuft. Aber wer dann nicht dabei ist, verpasst natürlich so einiges. Steil und steilerIch will Ihnen einmal an den neuesten Charts zeigen, womit wir es zu tun haben, warum ich mich an die Seitenlinie stelle: Zunächst der Dow Jones:
Sie sehen, dass der letzte Anstieg für einen Index schon sehr steil verläuft. Natürlich kann es nach der kleinen aktuellen Konsolidierung nun noch zu einem weiteren, eventuell noch steileren Anstieg kommen. Meistens enden solche Kursverläufe eben auf diese Art und Weise: Eine kleine Konsolidierung, dann noch ein steiler Spike und dann war es das. Eins ist auf jeden Fall sicher: Der Kursverlauf zeigt deutliche Übertreibungsanzeichen und insoweit waren meine Prognosen, dass wir 2007 in diese Übertreibungsphasen eintreten richtig. Ich mag es grundsätzlich nicht, wenn, welche Charts auch immer, derart steil verlaufen. Eben weil sie, sobald sie in diesen extremen Modus übergehen, nicht mehr vernünftig zu analysieren sind. Sehe ich so einen Chart, dann lasse ich die Finger davon. Denn jederzeit kann es dann zu einem „massiven“ Einbruch kommen, der alle Stopps in einem Rutsch auslöst. Nämlich dann, wenn all die Bullen versuchen, ihre Gewinne zu sichern – dann wollen alle durch ein Nadelöhr. Dax strebt gegen sein AllzeithochOder schauen Sie sich den Dax an. Auch hier erkennt man die massive Beschleunigung, nachdem der alten Aufwärtstrend verlassen wurde:
Sie sehen fast, wie stark das Allzeithoch bei 8136 Punkten die Kurse anzieht. Auch das war so prognostiziert – Sie erinnern sich. Aber jeder, der sich auch nur ein wenig mit Charttechnik beschäftigt, weiß, dass es sehr gefährlich ist, wenn sich Kurse derart steil an einen solch wichtigen Widerstand annähern. Eben weil sich durch diese Dynamik die Kräfte der Bullen verausgaben. Und keiner kann Ihnen im Moment sagen, ob der Kurs vorher abdreht (was langfristig gesehen etwas bullisher wäre) oder ob er die Marke genau testet und dann abdreht (was langfristig gesehen etwas bearisher wäre). Also, noch ist alles möglich! Wie ich immer sagte: „Gegen so einen Trend short zu spekulieren, ist Unsinn!“ Gewinne weiter mitnehmen und ein paar Positionen im Markt lassen, eventuell diese mit einer kleine Hedge-Position absichern - eine Position, die langfristig genug angelegt ist. Das ist alles was man meines Erachtens zurzeit machen kann. Viele Grüße Ihr Jochen Steffens |