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China und Wasser


Beiträge: 15
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Gruppe: Wasser-Invest
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käsch:

China und Wasser

2
12.02.08 19:43
Wasser ist ein wichtiges Thema. Und wie derzeit bei vielen Themen, sollen sie in China von besonderer Wichtigkeit sein. Also nochmal auf klardeutsch; der Thread behandelt das Thema "China und Wasser"
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käsch:

So stellt sich

 
12.02.08 20:11
bereits am Anfang die Frage, wer bekommt die besten Stücken vom kuchen ab, inländische oder ausländische unternehmen. welche variante bevorzugt man; multis oder micro-caps.
ich bin da ja eher konservativ.
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käsch:

zwei multis in china

 
12.02.08 20:15
„Diese zwei sind nicht die einzigen, die mit der Lösung des chinesischen Wasserproblems beschäftigt sind, aber es sind zwei der interessanteren Geschichten. Die größte Wassergesellschaft in der Welt ist Veolia Environnement in Frankreich. Veolia hat einen 20-Jahres-Vertrag, Tianjin mit Wasser zu versorgen. Dazu kommen weitere Wasser- und Abfallwirtschaft-Verträge überall in China. Veolia versorgt zurzeit mehr als 14 Millionen Einwohner in China.

Eine weitere Gesellschaft ist Watts Water Technologies, die seit 1995 Geschäfte in China macht. Die Gesellschaft produziert Ventile, die beim Yangtze River-Dammprojekt verwendet werden. Im November vergrößerte das Unternehmen das Engagement in China, indem es Changsha Valve Works aufkaufte.

Gemäß Watts ist Changsha "ein führender Hersteller von hydraulisch angetriebenen Drossel-Ventilen für Wasserkraftwerke, Wasserverteilungsprojekte und Wasserarbeitsprojekte in China. Dieser Erwerb stärkt die Stellung von Watts auf dem schnell wachsenden Wassermarkt."
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käsch:

der haken

 
12.02.08 20:36
bezug posting 3
Hier wird wieder ein Betrachtungskriterium sehr augenscheinlich, wenn man tatsächlich einen möglichst „reinen Wasserfond“ zusammenstellen will: wie groß ist der Anteil des Wassergeschäftes am Gesamtgeschäft eines Unternehmens.

"Keines der beiden Unternehmen macht verhältnismäßig viele Geschäfte in China. Die Verträge von Veolia machen nur einen kleinen Bruchteil des Gesamtumsatzes von mehr als 30 Milliarden $ aus. Und die Einnahmen von Watts in China stellen nur 3 % des Gesamtumsatzes dar. Das ist insgesamt ein Nachteil bei öffentlich gehandelten seriösen "Wasser"-Aktien (Micro Caps ausgeschlossen).“

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käsch:

einen blick wert

 
12.02.08 20:45
china, wasser, firma bio treat
www.wallstreet-online.de/community/thread/1104906-1.html
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käsch:

bio treat

 
12.02.08 20:48

Bio-Treat Technology ist in China ein Pionier auf dem Gebiet der Abfall- und Abwasserbehandlung. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und ist seit Februar 2004 an der Börse in Singapur notiert. Produkte und Dienstleistungen werden ausschließlich in China gefertigt, vertrieben und erbracht. Seit dem 1993 die ersten Testverfahren durchgeführt wurden, ist das durch das Unternehmen entwickelte Verfahren „Biomedical Process Technology (BMS)“ bei mehr als 250 Projekten zur Abwasserbehandlung eingesetzt worden. Den Großteil seines Umsatzes erzielt Bio-Treat Technology in seiner Dienstleistungssparte (Konstruktion kommunaler Abwasserreinigungsanlagen). Der Umsatzanteil der Produktsparte zur Abfall und Abwasserbehandlung (BMS Mobil-Toilet und BMS Rubbish-Processor) betrug in 2005 nur noch 18 Prozent. In Zukunft möchte das Unternehmen vor allem nach dem Modell „Build-Own-Transfer“ Wasserreinigungsanlagen für Kommunen und Regionen erstellen, diese für 15 Jahre betreiben und sie dann der Kommune oder der Region zu übergeben.

Produkte / Dienstleistungen
Das von Bio-Treat Technology genutzte BMS-Verfahren zu Abwasserreinigung ist ein biologisches Verfahren das sich dadurch auszeichnet, dass bei der Aufbereitung nur äußerst geringe Mengen an Klärschlamm und nahezu keine für Menschen wahrnehmbare Gerüche im behandelten Wasser oder im Klärsystem entstehen. Die Abwasserreinigungsanlagen bestehen aus drei Bioreaktoren bzw. Biotanks, in denen durch Gärung/ Fermentierung, Zersetzung/ (Schadstoff-) Degration und Digestion/ Faulung der biologische Abbauvorgang gesteuert wird. Eine erste nach diesem Modell konzipierte Anlage wurde 2005 in Kunshan in Betrieb genommen.
Stand: November 2006

Branche: Abfall- und Abwasserbehandlung
www.bio-treattechnology.com
Mitarbeiter 2005: 390
Umsatz 2005: EUR 126,6 Mio.
Gewinn 2005: EUR 33 Mio.
Aktie: ISIN BMG112401010
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käsch:

Wieviel

 
13.02.08 18:19
Kläranlagen müssen sie denn dann täglich fertig stellen ☺

„Die chinesische Regierung hat die notwendigen Gesetze erlassen, dass 2010 zumindest 60 % des Abwassers der Millionenstädte gereinigt wird. Es wird geschätzt, dass hierfür 10.000 neue Kläranlagen gebaut werden müssen.“

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käsch:

Chinas fahrlässiger Umgang mit dem Wasser

 
13.02.08 21:24

1. Februar 2006, Neue Zürcher Zeitung
Chinas fahrlässiger Umgang mit dem Wasser

Die Vergiftung von Gewässern hat während der letzten Monate die Aufmerksamkeit auf eine der grössten Herausforderungen in Chinas Modernisierungsprozess geleitet. In vielen Landesteilen droht wegen rücksichtsloser Ausbeutung oder Verschmutzung Wassernot.

us. Peking, im Januar

Zu den härtesten Bewährungsproben, die das Reich der Mitte in seiner langen Geschichte immer wieder zu bestehen hatte, gehört der Kampf gegen Dürre und Flut. Alles hat in China gewaltige Dimensionen, nicht nur seine Bevölkerung, auch die Flüsse, Wüsten und Berge. Man muss die Gewalt von Chinas mächtigsten Flüssen während der Regenzeit erlebt haben, um zu erkennen, wie ohnmächtig der Mensch auch mit seinen modernsten technischen Hilfsmitteln ist, wenn die Natur alle Schranken sprengt. Die bombastischen Filme des sozialistischen Realismus aus Maos Zeiten . . .

www.nzz.ch/2006/02/01/al/articleDHPTS.html
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käsch:

Die Lösung

 
14.02.08 17:11
könnte dieses Zertifikat sein. Man muss nicht mehr grübelnd mit lächerlichem Wissen abwägen, wo denn was im chinesischen Wasserbereich zu holen sei.
Man nimmt einfach einen Index in dem all das versammelt ist, zwischen dem man zuvor auswählen wollte / hätte müssen.
Das Ding heißt
„Themax China Water Total Return Index“

„. . .  setzt sich aus zehn Unternehmen aus den Sektoren Wasserversorgung und Wasser- Equipment zusammen. Sämtliche Titel sind in Wasserprojekten in China engagiert und an den Börsen in Hongkong oder Singapur gelistet. Im Januar 2008 entfiel etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen im Index auf den Bereich Wasser-Equipment.“

Und das sind die Werte:

(Verkleinert auf 96%) vergrößern
China und Wasser 148281
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käsch:

und

 
14.02.08 17:23
hier das Zerti dazu.
Wichtig – eine Mangementgebühr von zunächst 1,3% wird erhoben


(Verkleinert auf 86%) vergrößern
China und Wasser 148283
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käsch:

Es gibt womöglich

 
15.02.08 15:11


keinen größeren Widerspruch zwischen Anspruch und Realität als in China. Ich habe leichte Zweifel, ob die überhaupt noch die kurve kriegen. Aber dieses frühkapitalistische System hat doch sein Land schon derartig und vor allen Dingen nachhaltig verdreckt, verseucht, verhunzt – getötet. Da könnten sich sogar alle an die Regeln halten und sie „Öko-Volumen“ verzehnfachen; der Laden ist doch im Arsch. Es sei denn, sie zwangsverpflichten die Menschen ganzer Dörfer und Städte gleich aus der Fabrik das Abwasser als Trinkwasser zu benutzen. Abwegig? Denke nicht, denn wer quadratkilometergroße Minenfelder „räumt“ in dem er unzählige Garnisonen an Menschen über selbige marschieren lässt, bis alle Minen hoch und die Menschen auseinander gegangen sind, für den sollte doch Trinkwasserherstellung bei Dekret nicht so schwer sein.
Oh verquatscht, die Zeit läuft weg – ich muss noch schnell meine Jogurtbecher auswaschen . . ;-).


„Der stellvertretende Umweltminister Chinas, Pan Yue, warnte vor einer ökologischen Katastrophe: 'China steckt in der Umweltkrise, wir dürfen uns da nichts vormachen'. In jeder dritten Stadt sei die Luft stark verpestet, 90 % aller Flüsse, die durch Städte fließen, seien verdreckt, das Wasser nur zum Teil noch als Trinkwasser nutzbar, sagte Pan.. 300 Millionen Bauern hätten inzwischen keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. 'Wassermangel und Wasserverschmutzung bedrohen die Wirtschaftsentwicklung, die Stabilität der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen.'
Pan gilt laut 'Handelsblatt' als 'grüner Vordenker' der Regierung und hat die Rückendeckung der chinesischen Führungsspitze. Er räumte ein, dass die Regierung zwar viele Gesetze gegen die Umweltverschmutzung erlassen habe, diese aber in vielen Regionen und von vielen Unternehmen nicht beachtet würden. Er fordert höhere Preise für Wasser und Strom, um Industrie und Bevölkerung zum Sparen zu animieren. „

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käsch:

ein orxorbitant wichtiger Zusammenhang

 
16.02.08 09:25

„Klar ist nur, wie Parteisekretär Luo die Lage sieht. »Keiner kann sich mit uns vergleichen«, sagt er. Das sei eben das »Nantong-Phänomen«, von dem die Partei jetzt rede: grüne Flüsse mit Fischen darin. Was daran so außergewöhnlich ist: 80 Prozent der chinesischen Flüsse sind heute tote Flüsse. Die Umweltkrise ist in China längst eine Systemkrise. Ihre Folgekosten belaufen sich auf zehn Prozent des Bruttosozialprodukts, sagt das Pekinger Umweltministerium. Ob die sehr hohe Zahl stimmt, weiß man nicht. Aber sie gibt das entscheidende politische Signal: Die Umweltkosten liegen so hoch wie das Wirtschaftswachstum. Sie sind also genauso wichtig.“

Antworten
käsch:

.

 
16.02.08 17:16
Antworten
käsch:

Amüsant und . . .

 
18.02.08 20:25

„Dabei verfügt China bereits über eines der schärfsten Umweltgesetze der ganzen Welt - "gerade im Bereich Wasserschutz", ist Unesco-Experte Geiger überzeugt. Bei der jüngsten Novellierung orientierte man sich an der Umweltgesetzgebung in Kanada und Nordeuropa. "Nur mit der Umsetzung hapert es.“

. .  trotzdem haben die chinesen was vor:
„Deutschland ist laut Jutta Ludwig von der Deutschen Außenhandelskammer in Bejing der größte europäische Investor in China. Viele Unternehmen seien auch im Bereich der Wasseraufbereitung tätig. Ein lukratives Geschäft - vielleicht auch für die Umwelt: Bis 2010 will die chinesische Regierung rund 140 Milliarden Euro unter anderem für den Bau von 1000 neuen Wasserreingungsanlagen bereitstellen. „

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käsch:

wir treffen und vor ort

 
19.02.08 15:41
:-))

www.waterchina.merebo.com/Deutsch/deutsch.html
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