keinen größeren Widerspruch zwischen Anspruch und Realität als in China. Ich habe leichte Zweifel, ob die überhaupt noch die kurve kriegen. Aber dieses frühkapitalistische System hat doch sein Land schon derartig und vor allen Dingen nachhaltig verdreckt, verseucht, verhunzt – getötet. Da könnten sich sogar alle an die Regeln halten und sie „Öko-Volumen“ verzehnfachen; der Laden ist doch im Arsch. Es sei denn, sie zwangsverpflichten die Menschen ganzer Dörfer und Städte gleich aus der Fabrik das Abwasser als Trinkwasser zu benutzen. Abwegig? Denke nicht, denn wer quadratkilometergroße Minenfelder „räumt“ in dem er unzählige Garnisonen an Menschen über selbige marschieren lässt, bis alle Minen hoch und die Menschen auseinander gegangen sind, für den sollte doch Trinkwasserherstellung bei Dekret nicht so schwer sein.
Oh verquatscht, die Zeit läuft weg – ich muss noch schnell meine Jogurtbecher auswaschen . . ;-).
„Der stellvertretende Umweltminister Chinas, Pan Yue, warnte vor einer ökologischen Katastrophe: 'China steckt in der Umweltkrise, wir dürfen uns da nichts vormachen'. In jeder dritten Stadt sei die Luft stark verpestet, 90 % aller Flüsse, die durch Städte fließen, seien verdreckt, das Wasser nur zum Teil noch als Trinkwasser nutzbar, sagte Pan.. 300 Millionen Bauern hätten inzwischen keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. 'Wassermangel und Wasserverschmutzung bedrohen die Wirtschaftsentwicklung, die Stabilität der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen.'
Pan gilt laut 'Handelsblatt' als 'grüner Vordenker' der Regierung und hat die Rückendeckung der chinesischen Führungsspitze. Er räumte ein, dass die Regierung zwar viele Gesetze gegen die Umweltverschmutzung erlassen habe, diese aber in vielen Regionen und von vielen Unternehmen nicht beachtet würden. Er fordert höhere Preise für Wasser und Strom, um Industrie und Bevölkerung zum Sparen zu animieren. „