Patentsituation
Die Technologie des GPC ist durch mehrere angemeldete
und erteilte Patente gesichert. Die
Schutzrechte gelten noch für ca. 17 Jahre und
das nahezu weltweit (Ausnahme ist China). Für
Europa ist das Patent erteilt, für die USA und
Indien ist die Technologie bereits zum Patent
angemeldet.
TÜV-Gutachten
Der TÜV Nord hat am 5.8.2010 einen GPC der
ENVA Systems, der bei den Stadtwerken Lünen im
Einsatz ist, auf dessen Leistungswerte hin untersucht.
Auf Grundlage der dabei vorgenommenen
Messreihen bestätigt der TÜV Nord in seinem
Gutachten vom 11.8.2010 die vom Hersteller angegebenen
Leistungswerte.
Referenzen
Die ersten GPC sind bereits im Einsatz und produzieren
CO2-freien Strom. Weitere Standorte sind
in der Vorbereitung. Alleine in Deutschland könnten
gemessen an der Menge an überschüssigem
Dampf tausende GPC zum Einsatz kommen.
Stadtwerke Lünen
Die Stadtwerke Lünen nutzen überschüssigen
Dampf, der durch die Abwärme einer Glashütte
erzeugt wird. In dem bestehenden System wird
die komplette Abwärme aus der Glasproduktion
zur Erzeugung von Wasserdampf genutzt. Dieser
Wasserdampf dient nur teilweise der Stromproduktion
über einen Spillingmotor und der Ölvorwärmung
für weitere Produktionsstufen. Die
nicht genutzte Dampfmenge wird seit Anfang
2010 über einen GPC geleitet, der damit Strom
produziert.
Kalksandsteinwerk Höltinghausen
Kalksandsteine werden unter Dampfdruck gehärtet.
Ein Teil des Dampfdrucks geht dabei als Abdampf
in die Natur. Diese Energie wird seit März
2010 wirtschaftlich und umweltfreundlich genutzt:
Über eine Sammelschiene leiten acht sog.
Autoklaven den Dampf an einen GPC weiter. Dort
wird der Dampf dann in Strom umgewandelt.