* * SUPER NEWS ZU SOLARWORLD * *

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Schlaubi: * * SUPER NEWS ZU SOLARWORLD * *
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13.04.07 19:44
#1 downup
DGAP-News: SolarWorld AG deutsch  

09:00 13.04.07  

SolarWorld AG: Auf dem Weg zum Gigawatt

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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SolarWorld AG weiht neue Waferfabrik in Freiberg ein

Die SolarWorld AG stärkt ihre führende Position im internationalen
Photovoltaikmarkt durch den konsequenten Ausbau ihrer integrierten
Produktionskapazitäten. In Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Wolfgang
Tiefensee weiht der Konzern am deutschen Produktionsstandort in Freiberg
mit der neuen Waferfabrik sein bisher größtes Expansionsprojekt ein. Mit
der neuen Produktionsstätte, in der hochmoderne Siliziumwafer hergestellt
werden, werden die Waferkapazitäten in Freiberg bis Ende 2009 sukzessive
auf 500 Megawatt (MW) ansteigen. Das entspricht einer Verdoppelung der
momentanen Produktion. 'Mit dem Millenniumsbau stellen wir eine der
leistungsfähigsten Waferfabriken unserer Zeit vor. In ihr führen wir den
internationalen Branchentrend zu immer rohstoff- und leistungseffizienteren
Wafern an', sagt Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der
SolarWorld-Tochter Deutsche Solar AG. Mit der neuen Fabrik werden bis 2008
mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Weitere Verdoppelung auf 1.000 MW im Plan

Neben der neuen Waferfabrik stehen dem Konzern an seinem integrierten
Produktionsstandort 160 MW Solarzellenkapazitäten zur Verfügung sowie
Solarmodulkapazitäten, die durch Nachinvestitionen von aktuell 90 MW bis
Ende 2007 auf 120 MW anwachsen. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher

internationaler Nachfrage plant die SolarWorld AG ihr Fertigungspotential
in Freiberg weiter kräftig zu erhöhen. Der führende Solarproduzent betreibt
derzeit die Entwicklung eines 20 ha großen Produktionsgeländes mit der
Option, innerhalb der kommenden Jahre durch den Aufbau einer neuen voll
integrierten Solarfabrik die Waferkapazitäten in Freiberg auf dann 1.000 MW
zu verdoppeln. Die direkte Weiterverarbeitung der Hälfte der Wafer zu
Solarzellen und Modulen ist integraler Bestandteil der Zukunftsfabrik. 'Mit
dem konsequenten Ausbau unserer Kapazitäten in Freiberg stärken wir
dauerhaft den Produktionsstandort Deutschland. Unsere Beschäftigtenzahl in
Deutschland wird weiter massiv zunehmen', erklärt Dipl.-Ing. Frank H.
Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG.

Millenniumsbau in weniger als 18 Monaten fertig gestellt

Das jüngste Expansionsprojekt der SolarWorld AG konnte in weniger als 18
Monaten realisiert werden. Für sein bis dato größtes Investitionsprojekt
hat der Konzern bisher rund 60 Mio. Euro investiert. Weitere 100 Mio. Euro
werden bis 2009 folgen. In der neuen Fabrik kommt ein hochmoderner,
teilweise aus eigener Entwicklung stammender Maschinenpark zum Einsatz, um
aus kristallisiertem Silizium qualitativ hochwertige Säulen und Wafer zu
gewinnen. Für das Projekt wurden 20.000 Kubikmeter Erde ausgehoben und
3.000 Tonnen Stahl verbaut. Bei den Wafern handelt es sich um hauchdünne
Scheiben aus hochreinem Silizium, die in weiteren Produktionsschritten zu
Solarzellen und -modulen verarbeitet werden.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401)
zählt weltweit zum Spitzentrio der Solarstromindustrie. Der Konzern ist
ausschließlich im Kerngeschäft Solarstromtechnologie tätig und dabei auf
allen Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft aktiv: vom Rohstoff Silizium
bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Das Unternehmen unterhält
Produktionsstätten in Deutschland, Schweden und den USA. Zu den aktuell
wichtigsten Absatzmärkten zählen Deutschland, die Vereinigten Staaten und
im übrigen Europa insbesondere Spanien. Weitere Vertriebsbüros arbeiten in
Südafrika und Singapur und komplettieren die internationale Ausrichtung des
Konzerns. Sie forcieren den Absatz ländlicher Solarstromlösungen, die einen
wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und fairen wirtschaftlichen Entwicklung
der südlichen Hemisphäre leisten.
Im sächsischen Freiberg arbeitet die modernste integrierte Solarfabrik der
Welt, in der der SolarWorld-Konzern unter dem Einsatz von Silizium
qualitativ hochwertige Solarwafer, Solarzellen und Solarstrommodule
herstellt. Die SolarWorld AG bietet im Rahmen ihres Produkt-Mix Module für
die netzgekoppelte und netzferne Solarstromerzeugung und komplette
Solarstromsysteme für die dezentrale und zentrale Stromproduktion an. Nach
dem Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger Jahre
zu einem integrierten solaren Technologiekonzern entwickelt und dabei ihre
Mitarbeiterzahl auf 1.350 Menschen Anfang 2007 verstärkt. Die SolarWorld AG
ist am Aktienmarkt unter anderem im Technologieindex TecDAX, im Dow Jones
Stoxx 600, im internationalen MSCI-Index und im Nachhaltigkeitsindex NAI
notiert.


Kontakt: SolarWorld AG Investor Relations / Marketing Communications,
Tel.-Nr.: 0228/55920 -470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470,
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(c)DGAP 13.04.2007
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bball: Diese Aktie...
 
29.07.10 09:43
Bei diesen Zahlen jetzt im Minus??? Diese Aktie macht mich noch fertig. Heute um 08:00 Uhr bei der Meldung denke ich noch wir schiessen hoch wie SMA, eine Stunde später sind wir im Minus.
Bin auch (leider) dick drin mit einem EK von 19,60. Es ist halt frustrierend...
Akermann: Das gefällt den Bankstern das sie dich fertig
 
29.07.10 09:48
machen können ich sag nur Dreck!
bball: Aktienrückkauf
 
29.07.10 09:55
was mich auch nervt, ist das der Aktienrückkauf derzeit ausgesetzt ist. So hätte man den Kurs in den letzten Wochen (vor allem weil auch die Börse lief) noch höher treiben können. Aber seit der Kurs zweistellig ist, passiert da nichts mehr.
deutsche_ban.: auch investiert
 
29.07.10 09:56
Bin auch investiert, aber es ist auf Dauer langweilig, sich hier täglich aufzuregen ;-)

Hab einen Nachkauf bei 10 % im Plus stehen, aber die beiden ursprünglichen Posi leider bei 15 % Minus und 49 % Minus.

Hab also noch viel Luft nach oben ....
aigträumer2: Akerman
 
29.07.10 10:31

Hälst Du auch noch Deine große  Position??

uli777: @bball
2
29.07.10 10:46

Aktienrückkaufprogramm wurde nicht zum Kurstreiben aufgelegt! Das Programm wird m. M. erst wieder unter 8,5 € fortgeführt. Damit soll verhindert werden - wie vor ein paar Wochen gesehen - dass in einer irrationalen Untertreibungsphase der Kurs verramscht wird. Ohne ARP wäre der Kurs warscheinlich unter 6 € gefallen. Gleichzeitig deckt sich SW mit hoher Stückzahl mit Schnäppchenkurs ein. Bin jetzt zu faul auszurechnen, welchen virtuellen Gewinn SW mit dem ARP bei aktuellen Kurs erzielen würde. Warscheinlich um 10 Millionen Euro? Ich sehe die 8,5 € als Unterstützungslinie und habe mich dementsprechend positioniert. Da viele Banker-Analysten bei SW Ziele um 12-12,5 € erwarten, werden diese wohl nicht so leicht zu knacken sein. Wenn doch, kann es  bei Überschreiten von 13 € und positivem Umfeld bis vielleicht 16-18 € gehen. Boden und Deckel sind für mich damit klar definiert. In der Spanne werde ich mit Absicherung handeln.

bewertet: 2x gut analysiert
uli777: ARP SW
 
29.07.10 11:24

Habe jetzt doch mal in SOLARWORLD.DE das ARP genauer angeschaut. An 20 Handelstagen wurden bei Durchschnittskurs von etwa 8,5 € etwa für 2 Millionen € pro Tag Aktien eingesammelt. Sind 40 Millionen € Investition. Bei aktuellem Kurs sind das ein virtueller Gewinn von 38 %! Damit ca. 15,2 Millionen Euro! Über Daumen gepeilt!

D.W.S.: Hi, bin auch noch drin (leider)
 
29.07.10 15:17
Wie deutsche_ban. bin auch ich mit einem Nachkauf 10% im Plus und mit zwei anderen Positionen 44% und 17% im Minus. Habe eigentlich vorgehabt heute zu 12€ zu verkaufen, was ja leider nicht erreicht wurde...

Wie dem auch sei, die Zahlen sind ansich ja ganz gut, wenn auch wenig überraschend. Das erklärt dann auch den Kursrückgang, da anscheinend schon einiges "eingepreist" war.
Der Umsatz dürfte sich im Q3 wieder "normalisieren" und auch die tolle Marge von 14,7% dürfte sich wieder bei rund 10-11% einpendeln, da der Margendruck wieder deutlich steigen wird und SolarWorld wieder mit Preissenkungen zu kämpfen hat. SolarWorld hat ja schon eine Preissenkung von 6% angekündigt!!!

Jetzt wird es vorallem auf die zukünftige Entwicklung in Q3 und Q4 ankommen. Asbeck erwartet ja ein "ordentliches" und ein sehr, sehr gutes Quartal. Ein Boom in Italien (wegen Einspeisevergütungssenkung) soll das sehr gute Q4 zur Folge haben. Zudem meinte er man würde im Moment nur eine "Normalisierung" spüren, aber keinen Nachfrageeinbruch.

Im Moment sehe ich den Aktienkurs in einer Schwebephase, wo keiner genau weiß was kommt. Sollte sich der Nachfrageeinbruch gegen Asbecks Vorhersagen bewahrheiten, und der Boom in Italien ausbleiben, kann die Aktie schnell wieder bei 8-9 Euro stehen. Auf der anderen Seite kann die Aktie bei guten Aussichten sich auch schnell auf die 14 zubewegen.
Jetzt kommt die große Frage: VERTRAUT MAN ASBECKS EINSCHÄTZUNGEN?!

@uli777 das stimmt schon, aber die Gewinne werden nur schwer zu realisieren sein. Bei einem durchschnittlichen Handelsvolumen von 6-8mio am Tag wird es lange dauern, eine Position von mittlerweile ca. 55mio an den Mann zu bringen, ohne, dass massiver Verkaufsdruck ausgelöst wird. Zudem wird auch langsames Abverkaufen auf den Kurs drücken und schon die Tatsache, dass SolarWorld eigene Aktien verkauft wird auch einige potenzielle Anleger und schon Investierte aufschrecken.
2976/3066
bball: Bei diesen Zahlen
 
29.07.10 15:27
letzten im TecDax. Ich bin hier schon zu lange drin, als mich das schocken könnte. Nur kann ich es nicht verstehen.
uli777: D.W.S.
 
29.07.10 15:44

Richtig!

 

Allerdings habe ich nur von einem virtuellen Gewinn gesprochen! Das Rückkaufprogramm läuft ja auch noch bis "?Ende des Jahres." Auch rechtlich könnte es deshalb momentan nicht machbar sein. Käme auch bei den Langfristanlegern nicht gut an, wenn SW mit seinen eigenen Anteilen kurzfristig spekulieren würde. Auf dem Markt platziert werden die Stücke wohl frühestens, wenn hohe Kaufnachfrage herrscht.  Aber sicher nicht vor Mitte 2011!

SemperAugustus: Zahlen waren Top - lasst euch nicht verarschen
2
29.07.10 17:01

Ich hab da heute keinen Schwachpunkt ausser den Kurs gesehen

 

Ist doch klar dass hier nochmal gedrückt wird, immerhin sind da noch einige Short die einigermassen

schadlos raus wollen.

bewertet: 2x gut analysiert
SemperAugustus: Sorry, ich finde da keine Schwachstellen
 
29.07.10 17:41


2. Quartal:

Absatz + 90% auf 237 MW

Umsatz +68,6 % auf 382,8 Mio €

Nachsteuergewinn +27,9% auf 29,6 Mio Euro

 

HJ-Zahlen:

Absatz +58% auf 377 MW !

Umsatz+50,8% auf 608,4 Mio € !!!

Nachsteuergewinn 34,8 Mio Euro



SolarWorld AG steigert Absatzmenge um 58 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2009

SolarWorld AG / Halbjahresergebnis/Sonstiges

29.07.2010 08:02

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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und erwirtschaftet ein operatives Ergebnis von 81,2 Mio. Euro

Die SolarWorld AG hat das nachhaltige internationale Konzernwachstum im 2.
Quartal 2010 fortgesetzt. Die konzernweite Absatzmenge wuchs im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum von 125 MW um 90 Prozent auf 237 MW. Das Unternehmen
steigerte gleichzeitig seinen Umsatz um 68,6 Prozent von 227,1 Mio. Euro im
2. Quartal 2009 auf 382,8 Mio. Euro im 2. Quartal 2010. Das EBIT stieg  im
Vergleich zum 2. Quartal 2009 (45,5 Mio. Euro) um 10,9 Mio. Euro auf 56,4
Mio. Euro im 2. Quartal 2010. Die EBIT-Marge betrug 14,7 Prozent. Der
Nachsteuergewinn wuchs von 27,9 (2. Quartal 2009) auf 29,6 Mio. Euro im 2.
Quartal 2010.

Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 (239 MW) stieg die konzernweite
Absatzmenge um 58 Prozent auf 377 MW im 1. Halbjahr 2010. Der Umsatz wuchs


um 50,8 Prozent von 403,4 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2009 auf 608,4 Mio. Euro
im 1. Halbjahr 2010. Für das 1. Halbjahr 2010 betrug das EBIT 81,2 (1.
Halbjahr 2009: 83,3) Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 13,3 Prozent. Der
Nachsteuergewinn belief sich im 1. Halbjahr 2010 auf 34,8 (1. Halbjahr
2009: 51,7) Mio. Euro.

Die Erweiterung der Produktionskapazitäten wird planmäßig umgesetzt, und
die weltweiten Produktionsstandorte arbeiten mit Vollauslastung.

SolarWorld AG Investor Relations / Unternehmenskommunikation
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29.07.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen
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Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
 
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bewertet: 1x gut analysiert
SemperAugustus: Zahlen der SW-Tochter Solarparc?
 
29.07.10 18:03

Weiß jemand wann die kommen könnten?

SemperAugustus: Bei Solarworld machts die Marge!
 
29.07.10 21:20

ein lesenswerter Artikel aus der ARD-Borse wie ich finde:

www.boerse.ard.de/content.jsp

SemperAugustus: Nicht vom Kursverlauf täuschen lassen
 
30.07.10 17:43

29.07.2010 15:38:34 - AKTIENCHECK.DE 

SolarWorld mit sehr starken Q2-Zahlen
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Dr. Karsten von Blumenthal, stuft die Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401/ WKN 510840) unverändert mit "kaufen" ein. SolarWorld habe vor...

 

SemperAugustus: Geschlossene Solarfonds Viel Licht ...
 
01.08.10 12:09

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0%2C1518%2C708224%2C00.html

01.08.2010

 

Geschlossene Solarfonds

Viel Licht, wenig Schatten

Von Sabine Groth

In Deutschland wird die Solarförderung gekürzt - doch in vielen sonnenverwöhnten Ländern steht der Boom noch bevor. Anleger können mit geschlossenen Fonds vom weltweiten Wachstum profitieren und nebenbei die Umwelt schonen.

Hamburg - In 140 Tagen um die Welt: 2011 will Raphael Domjan seinen langjährigen Traum verwirklichen und nur von Sonnenkraft getrieben mit seinem Solarboot die Weltmeere überqueren. Im Mai präsentierte der Schweizer Abenteurer auf dem Hamburger Hafengeburtstag seine "Planet Solar": ein 30 Meter langer und 16 Meter breiter Katamaran, auf 500 Quadratmetern mit Solarmodulen bedeckt, in Kiel gebaut. Nicht nur der Spaß an der Reise treibt Domjan. Er will auch Werbung für erneuerbare Energien, speziell für die Photovoltaik, machen. In zwei Jahren bekommt er Unterstützung, dann soll das erste Solarflugzeug in fünf Etappen den Erdball umrunden.

 

 

Der Transportsektor ist nur ein Bereich, in dem sich die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet haben, auf erneuerbare Energien zu setzen. Deutschland sieht vor allem beim Strom grün: Hier sollen bis 2020 mindestens 30 Prozent des Verbrauchs aus regenerativen Quellen gewonnen werden. Zurzeit sind es 16,1 Prozent.

Sonnenenergie spielt dabei noch eine Nebenrolle (siehe Grafik links), wächst aber rasant. So waren 2006 in Deutschland gerade einmal Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von knapp drei Gigawatt installiert. Ende 2009 waren es schon zehn Gigawatt. Bis 2014 rechnet der europäische Solarverband EPIA mit 29 bis 35 Gigawatt in Deutschland. Auch weltweit legt die Solarenergie zu. 2009 wurden 7,2 Gigawatt zugebaut, für 2014 sieht EPIA den jährlichen Zuwachs bei 30 Gigawatt - vorausgesetzt, die Staaten unterstützen aktiv die Entwicklung von erneuerbaren Energien.

Vorbild der staatlichen Förderung ist das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das unter anderem der Solarbranche eine Konjunktur sondergleichen beschert und Deutschland an die Weltspitze im Bereich Solar katapultiert hat. Mittlerweile orientieren sich mehr als 40 Länder am EEG. Stromkonzerne müssen demnach Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abnehmen und dafür einen Mindestpreis - den Einspeisetarif - zahlen. Die Förderung wird also nicht aus Steuermitteln getragen, sondern vom Endverbraucher - eine kurzfristige Streichung aufgrund klammer Staatshaushalte ist daher nicht zu befürchten.

Sonne ist einfacher als Wind

Das Charmante daran: Der einmalig festgelegte Tarif gilt für einen langen Zeitraum (in Deutschland für 20 Jahre), und bietet somit eine hervorragende Kalkulationsgrundlage für geschlossene Fonds. Gerade in Krisenzeiten liefert diese gesetzliche Sicherheit über die Vergütung ein schlagendes Argument im Vertrieb. Kein Wunder, dass sich Energiefonds - allen voran Solarfonds - im vergangenen Jahr zum Anlegerliebling entwickelten. Mehr als eine halbe Milliarde Euro platzierten die Emissionshäuser.

"Neben der fixen Vergütung sprechen zwei Gründe für die Solarenergie: Sie ist - im Gegensatz zur Windkraft - eine sehr einfache Technik, zudem ist Sonne kostenlos und unendlich verfügbar", so Peter Heidecker, Geschäftsführer vom Emissionshaus Chorus Cleantech. "Solarfonds mit großen Freiflächenanlagen verfügen über eine seit Jahren erprobte Technik. Sie ist wenig störanfällig, da es kaum bewegliche Teile gibt", stimmt Andreas Köhler, Leitung Strukturierte Produkte bei Commerz Real, zu.

Und tatsächlich gibt es Sonnenenergie im Überfluss: Die Sonne liefert in einer Stunde mehr Energie, als weltweit pro Jahr verbraucht wird. Hohe Kosten haben jedoch bisher den endgültigen Durchbruch der Photovoltaik verhindert. Doch die Kosten sinken, und die Technik wird effizienter. Seit 2006 sind Solarstromanlagen um 40 Prozent billiger geworden. Vor allem 2009 fielen die Preise rasant.

So schnell, dass der Gesetzgeber Handlungsbedarf sah. Der Einspeisetarif sinkt ohnehin Jahr für Jahr für die jeweils neu in Betrieb genommenen Anlagen. Für 2010 hat die Regierung beschlossen, die Vergütung zusätzlich zu kürzen. Eigentlich sollten die Sätze für neue Anlagen ab dem 1. Juli um 11 bis 16 Prozent sinken und neue Anlagen auf Ackerflächen gar nicht mehr gefördert werden.

Nach einer langen Diskussion haben sich Bundestag und Bundesrat jedoch auf  einen Kompromiss geeinigt. Demnach soll die Förderung von Dachanlagen zum 1. Juli um 13 Prozent und von Freiflächen um zwölf Prozent sinken. Ab dem 1. Oktober sollen die Fördersätze um drei weitere Prozent sinken.

Solarfonds sind eine unternehmerische Beteiligung

Künftig gibt es also weniger Geld. Und dennoch: "Es wird auch weiterhin attraktive Möglichkeiten für Anleger geben, die in Solarkraftwerke an deutschen Standorten investieren möchten", so Köhler. Chorus-Chef Heidecker hingegen glaubt, dass die gute Zeit für Solarfonds mit Anlagen in Deutschland bald vorbei sein wird. Mit einer gesunkenen Vergütung ließen sich die bisherigen Renditen nicht mehr darstellen. Der Initiator hat noch einen Deutschland-Fonds in petto. "Der Chorus CleanTech Solar 4 wird einer der wenigen sein, die noch ein Renditeziel von sieben Prozent und mehr bieten", so Heidecker.

Ein Ende attraktiver Anlagemöglichkeiten in Deutschland bedeutet jedoch noch lange kein Aus für Solarfonds. Initiatoren nutzen schon jetzt die Vergütungssätze und insbesondere die höhere Strahlkraft der Sonne südlich der Bundesrepublik: Italien, Spanien und Frankreich sind die klassischen Investitionsmärkte ohne Währungsrisiko. Aber auch Länder in Osteuropa wie Tschechien, Ungarn oder die Slowakei haben sie im Visier.

Trotz der gesetzlich geregelten Vergütungen und der einfachen Technik sind Solarfonds keine Selbstgänger und sollten nicht als Bundeswertpapiere verkauft werden. Sie bleiben eine unternehmerische Beteiligung. "Die Investition in ein Solarkraftwerk ist immer langfristig. Daher kommt es entscheidend auf die verbauten Komponenten sowie die Kompetenz des Projektentwicklers an", sagt Köhler.

Erfahrung der Projektentwickler

 

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Die Module, aber auch die Wechselrichter sollten von namhaften Herstellern sein. Müller: "Projektrisiken können Initiatoren reduzieren, indem sie nur vollständig oder weitgehend durch den Projektentwickler vorangetriebene Parks aufnehmen." Das sieht Heidecker ebenso. Vor allem in Italien, wo Chorus neben Deutschland investiert, gibt es langwierige und intransparente Genehmigungsverfahren.

"Solche Risiken müssen komplett aus den Fonds rausgehalten werden", so Heidecker. Er bevorzugt zudem Fonds mit Anlagen an mehreren Standorten: "Mit einem Portfolio ist man immer besser diversifiziert." Als weiteres Risiko sieht Heidecker höchstens die Energiequelle selbst. Auch wenn die Sonnenstrahlung weniger schwankt als das Windaufkommen, müssen die Einstrahlungswerte stimmen, sonst helfen auch gesetzliche Versprechen nichts.

Nur eingespeister Strom wird bezahlt. Scheint die Sonne jedoch, kann der Anleger sich nicht nur über regelmäßige Zahlungen freuen. "Er reduziert mit seinem Investment auch die Kohlendioxid-Emissionen", sagt Köhler. Die Umwelt dankt: So hat laut Umweltbundesamt der Einsatz von Photovoltaik immerhin den Ausstoß von 3,9 Millionen Tonnen Treibhausgas vermieden.

SemperAugustus: NordfLB hebt Kursziel für Solarworld an
 
02.08.10 16:59

02.08.2010 16:17

NordLB hebt Ziel für Solarworld auf 10,50 Euro - 'Halten'

Die NordLB hat das Kursziel für Solarworld nach Eckdaten zum zweiten Quartal von 8,50 auf 10,50 Euro angehoben, die Einstufung jedoch auf "Halten" belassen. Das neue Kursziel reflektiere die verbesserten Nachfrageaussichten im zweiten Halbjahr 2010, schrieb Analystin Karin Meibeyer in einer Studie vom Montag. Allerdings sollten die strukturellen Branchenprobleme wie Überkapazitäten und hohe Wettbewerbsintensität nur zwischenzeitlich in den Hintergrund treten, so die Expertin weiter. Die Eckdaten selbst hätten die Markterwartungen übertroffen.

AFA0112    2010-08-02/16:16



© 2010 APA-dpa-AFX-Analyse

SemperAugustus: X Löschung
 
02.08.10 19:59

Moderation
Moderator: Kalli2003
Zeitpunkt: 03.08.10 10:28
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Löschung auf Wunsch des Verfassers
Link: Forumregeln

bewertet: 1x interessant
thomasd22: super
 
02.08.10 20:05
artikel SemperAugustus.
SemperAugustus: Hi thomas
 
02.08.10 20:13

Näheres gibt es wohl nächste Woche im Halbjahresbericht der Solarparc AG.

thomasd22: mal hoffen
 
02.08.10 20:19
dass diese nachricht für ein bisschen aufschwung sorgt
SemperAugustus: Warten wir mal ab was in Katar passiert
 
03.08.10 07:05

Vielleicht geht da was zusammen mit Solarparc, bei der HV wurde etwas angedeutet, so nachdem Motto dass man sich SP als

Betreiber von Solarparcs in den USA oder Katar vorstellen könnte. Woher die Module dann kämen ist ja klar

Schlaubi: Solarworld: Trendwende oder Absturz?
 
26.08.10 10:01
Ich glaub eher an den Absturz
Franzel07: Was ist denn eigentlich aus dem Projekt
 
26.08.10 10:14
geworden einen Solarpark im Norden Afrikas (Agypten glaube ich) zu errichten um die Stromversorgung Europas durch Solarenergie zu sichern?
Dort gab es doch vor einiger Zeit erste Gespräche.

Nur Zukunftsmusik oder ein ernstes Vorhaben?
thoti62: ist Project desertec und hat mit PV nix zu tun!
 
26.08.10 10:54
I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars - the rest I just squandered". George Best
bewertet: 1x informativ
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