Donnerstag, 01.12.2022 16:50 von dpa-AFX | Aufrufe: 455

Wirtschaft fordert bessere Bahnanbindung von NRW und Norddeutschland

Münzen und Diagramme (Symbolbild). © 10255185_880 / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de/

MÜNSTER (dpa-AFX) - Die Bahnverbindung zwischen Dortmund, Münster und den Nordländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein muss Wirtschaftsvertretern zufolge schneller ausgebaut werden. "Wir brauchen dringend eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit auf dieser wichtigen Schienenstrecke", erklärte Bernd Eßer, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Zusammen mit weiteren fünf Kammern aus Norddeutschland stellte Eßer am Donnerstag einer Vertreterin aus dem Bundesverkehrsministerium eine gemeinsame Studie vor. Demnach lebt ein Viertel der deutschen Bevölkerung in dem Bereich und erwirtschaftet auch ein Viertel des Bruttoinlandprodukts.

"Die Bedeutung der Nordwest-Schienen-Magistrale spiegelt sich in ihrem Ausbaustandard aktuell nicht wider", sagte der Hauptgeschäftsführer der NRW-IHK, Ralf Mittelstädt. Seit den 70er Jahren habe es keine Verbesserungen gegeben. Nicht länger hinzunehmen sei, dass die Strecke nicht durchgehend zweigleisig sei, etwa im Münsterland zwischen Münster und Lünen. Weitere Maßnahmen wie die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf bis zu 230 Stundenkilometer seien erforderlich.

"Wir unterstützen die Ziele des Deutschlandtaktes uneingeschränkt. Um diese Ziele im Schienenpersonen- und -güterverkehr zu erreichen, sind allerdings Investitionen in eine entsprechend leistungsfähige Infrastruktur nötig", sagte Eduard Dubbers-Albrecht von der IHK für Bremen und Bremerhaven. Er beklagte, dass man seit Jahren nicht weiterkomme. Es sei wichtig, die Häfen vernünftig an das Hinterland anzubinden.

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