„Wir spüren den Handelskrieg im Geschäft nicht“

Sonntag, 05.08.2018 08:28 von WirtschaftsWoche

Der Zollstreit zwischen den USA, Europa und China belastet die Aktienkurse vieler Exportfirmen, auch des Keramikherstellers Villeroy & Boch. Chef Frank Göring will das Auslandsgeschäft trotzdem kräftig ausbauen.

Herr Göring, das wirtschaftliche Thema des Sommers ist der von den USA initiierte Handelsstreit. Wie viel spürt Villeroy & Boch als international vernetztes Unternehmen davon im täglichen Geschäft?Der Streit hat sich in der vergangenen Woche ja etwas entspannt. Aber auch so spüren wir das im Moment im operativen Geschäft nicht, eher punktuell über Währungsverschiebungen. Dass der chinesische Renminbi im Moment schwach ist, dürfte auch dem Streit zwischen China und den USA geschuldet sein. Für uns ist das natürlich nicht schön, weil wir in Euro berichten und ein schwacher Renminbi entsprechend Umsatz kostet. Dass Kunden weniger Aufträge vergeben, ist nicht der Fall.Bereiten Sie sich denn auf mögliche Zölle vor, etwa durch die Verlagerung von Produktionsstätten?Das ist eine politische Diskussion, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir setzen weiter auf Wachstumsmärkte wie China und bauen auch die regionale Produktion aus. Aber nicht aus Angst vor Zöllen. In China etwa sind unsere Produkte wie ViClean, ein spülrandloses Dusch-WC, extrem gefragt.

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