Wie sich die Investmentbank Macquarie mit Hilfe deutscher Steuerzahler bereicherte

Freitag, 28.09.2018 14:30 von Handelsblatt - Aufrufe: 997

Auf der Suche nach verschobenen Steuermilliarden filzt die Staatsanwaltschaft Köln Dutzende Banken. Nun hat sie eine Ikone auf die Beschuldigtenliste gesetzt.Die Welten von Nicholas Moore und Anne Brorhilker könnten kaum unterschiedlicher sein. Wenn der Chef der australischen Investmentbank Macquarie zur Arbeit kommt, betritt er ein architektonisches Meisterwerk. Die Zentrale in Sydney ist in zwei Abschnitte geteilt, über das riesige Atrium dazwischen führen mehrere Brücken.Im Inneren warten ein Kaffeehaus, ein Baumhaus, Spielplätze und frei verwandelbare Räume, die zur „Feier des gemeinsamen Arbeitens“ dienen sollen, wie es die Bank formuliert. Das mit ultramoderner Technik vollgestopfte Hauptquartier hat mehrere Design-Preise gewonnen. Macquarie beschreibt es als Mischung aus Raumstation und gotischer Kathedrale.Für den Arbeitsplatz von Anne Brorhilker gibt es keine solchen Lobpreisungen. Wenn die Staatsanwältin morgens ihren Dienst antritt, erwartet sie ein baufälliges Gebäude in Köln-Sülz, das seit Jahren auf seine Sanierung hofft. Der Aufzug rappelt nur mühsam nach oben, die Flure sind in traditionellem Behördengraubraun gehalten. Hier und da löst sich der Bodenbelag. Es ist diese Umgebung, in der Brorhilker das größte Steuerermittlungsverfahren vorantreibt, das es in Deutschland je gab.Moore steht seit zehn Jahren an der Spitze von Macquarie. In Australien ist er eine Ikone, mit Bezügen von umgerechnet rund einer Million Euro im Monat der bestbezahlte Manager des ganzen Kontinents. Moore engagiert sich für das Opernhaus in Sydney und die renommierte UNSW Business School. Im Mai legte er Rekordzahlen für Macquarie vor – wieder einmal. Der Aktienkurs erreichte mit 111 australischen Dollar (Dollarkurs) ein neues Allzeithoch.

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