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Wie realistisch ist eine Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche Bank?

Donnerstag, 13.12.2018 18:12 von Handelsblatt

Fusionsgerüchte haben die Aktien von Commerzbank (Commerzbank Aktie) und Deutscher Bank nach oben getrieben. Doch wie realistisch sind diese Gedankenspiele? Die wichtigsten Fakten.

Es war ein kurzes, aber heftiges Strohfeuer. Am Mittwoch schossen die Börsenkurse von Deutscher Bank und Commerzbank in die Höhe. Grund waren Gerüchte, dass die beiden Geldhäuser vielleicht doch schneller fusionieren könnten als bislang erwartet.

Am Donnerstag hatte die Banken allerdings bereits wieder der Börsenalltag eingeholt, beide Aktien lagen im Minus. Bleibt die Frage: Kommt die Fusion wirklich? Und, wenn ja, wann?

Wie wahrscheinlich ist die Fusion? Es ist nicht das erste Mal, dass Commerzbank und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) einen Zusammenschluss ausloten. Der „Sommerflirt“ 2016 scheiterte allerdings an den unerledigten Problemen beider Geldhäuser, besonders an den damals noch enormen Rechtsrisiken der Deutschen Bank. Diese Risiken sind inzwischen zum großen Teil abgebaut, und der Sommerflirt zeigt, dass beide Partner einer Ehe grundsätzlich nicht abgeneigt sind. Allerdings gilt eine kurzfristige Übernahme der Commerzbank durch den größeren Frankfurter Nachbarn als unwahrscheinlich. Die Deutsche Bank betont nach wie vor, dass in den nächsten 18 Monaten keine große strategische Maßnahme geplant sei. Der Vorstandschef wisse, dass er derzeit den Aktionären eine Fusion kaum vermitteln könne, hieß es bereits vor einigen Monaten. Außerdem sei die Integration der Postbank in die Deutsche Bank noch lange nicht abgearbeitet. Von Commerzbank-Chef Zielke heißt es, dass er sich zwar eine Fusion zeitnäher vorstellen könne, sich in den vergangenen Monaten aber nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt habe. Wichtige Bankenaufseher würden es ebenfalls lieber sehen, wenn beide Institute zuerst ihre Hausaufgaben erledigten.

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