Wie Anleger ihr Depot sicher durch die Rezession steuern>

Donnerstag, 06.12.2018 18:32 von Handelsblatt - Aufrufe: 187

Der Dax ist auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren abgestürzt, Experten fürchten einen Abschwung der Weltkonjunktur – was Anleger jetzt tun sollten.Diese Woche hat gezeigt, was die Kapitalmärkte aktuell wirklich bewegt: politische Risiken. Nachdem die Anleger zu Wochenbeginn auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen China und den USA hofften und die Aktienindizes weltweit in die Höhe trieben, machte sich schon tags darauf Ernüchterung breit. Und spätestens seit Donnerstag ist die Angst mit voller Wucht zurückgekehrt: Nach der für China provozierenden Festnahme der Finanzchefin des Netzwerkausrüsters Huawei in Kanada verabschiedeten sich Investoren in Scharen aus Aktien. Ganz besonders erwischte es den Deutschen Aktienindex, der erstmals seit zwei Jahren unter die Marke von 11 000 Punkten rutschte. Zeitweise notierte der deutsche Topindex fast vier Prozent schwächer bei 10.763 Zählern.Stimmungskiller Handelsstreit. „Diese Ausschläge zeigen, wie dringend wir eine Lösung des Zollstreites brauchen“, kommentierte Stefan Kreuzkamp, Chef-Anlagestratege der Deutsche-Bank-Tochter DWS, die Marktschwankungen. Die Investoren sorgen sich, dass dieser Konflikt oder eines der anderen politischen Risiken wie Italiens Schuldenstreit mit der EU oder ein ungeordneter Brexit die sich ohnehin abschwächende Weltkonjunktur abwürgen könnten. Solche Szenarien lassen die Strategen in den Banken vorsichtig ins Jahr 2019 blicken. Sie raten den Anlegern, ihr Depot mit soliden Aktien, mit Anleihen sehr guter oder mittlerer Bonität und mit Gold (Goldkurs) zu stabilisieren.Pessimistische Berufsoptimisten: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Eskalation des Handelsstreits im kommenden Jahr die Weltkonjunktur abwürgt, sieht Kreuzkamp von der DWS inzwischen als höher als 50 Prozent an. „Die Verhaftung der Huawei-Managerin hat da auch nicht gerade geholfen“, meinte er. Auch Felix Herrmann, Anlagestratege für Deutschland bei Blackrock, sieht den Handelskrieg als das größte Risiko für die amerikanische Wirtschaft.

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