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Weltweites Misstrauen setzt Huawei unter Druck

Montag, 17.12.2018 11:22 von WirtschaftsWoche

Angesichts der Verwundbarkeit von Datennetzen wächst die Skepsis gegenüber dem Huawei-Konzern. Manche Experten vermuten, die Angst vor Spionage sei nur vorgeschoben, um den Chinas Siegeszug in der Branche zu stoppen.

Einige Regierungen schlossen Huawei bereits von Regierungsaufträgen aus, dann wurde eine Top-Managerin des chinesischen Konzerns festgenommen: Auf dem Weg an die Weltspitze der Telekommunikationstechnologie kämpft Huawei mit der Angst westlicher Regierungen vor chinesischer Spionage. Manche Analysten vermuten hinter dem Misstrauen jedoch rein wirtschaftliche Motive.

Australien und Neuseeland haben Huawei Technologies Ltd. vom Netzausbau für den schnellen 5G-Standard ausgeschlossen. Damit schlossen sie sich den Vereinigten Staaten und Taiwan an, die den Einsatz von Komponenten des weltweit größten Netzausrüsters ebenfalls einschränken. Und in der vergangenen Woche gab auch Japans Behörde für Cybersicherheit bekannt, Huawei und andere als riskant eingestufte Anbieter seien für Regierungsaufträge tabu.

Beweise für die Vorwürfe, die Huawei bestreitet, wurden bisher nicht veröffentlicht. Die Anschuldigungen bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns in einem sensiblen Bereich, in dem Betreiber weltweit Milliardeninvestitionen planen.

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