Samstag, 31.07.2021 09:44 von dpa-AFX | Aufrufe: 241

Weil zu SPD: Stärker auf relevante Themen konzentrieren

Flaggen der SPD bei einer Demonstration. © SilviaJansen / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de

HANNOVER (dpa-AFX) - Die SPD muss sich im Bundestagswahlkampf nach Ansicht von Ministerpräsident Stephan Weil stärker auf die für Wählerinnen und Wähler wichtigen Themen konzentrieren. "Wir müssen uns auf Bundesebene noch stärker als es uns bis jetzt gelungen ist, konzentrieren auf Themen, die für die Mehrheit unserer potenziellen Wählerinnen und Wähler wirklich relevant sind", sagte der SPD-Politiker im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.


Die SPD habe sich "viele Jahre lang intern kontroverse Diskussionen geleistet", sagte Weil. "Wenn die Wählerinnen und Wähler den Eindruck haben, dass sich eine Partei mehr mit sich als mit der Gesellschaft befasst, dann finden sie das nicht so attraktiv." Diese internen Diskussionen hingen der Partei noch immer nach.

Stattdessen sei es wichtig, die Wählerinnen und Wähler und deren Anliegen in den Blick zu nehmen - etwa das Bedürfnis nach einem gut bezahlten Arbeitsplatz oder nach einer guten Perspektive für die Familie. Wenn man das eine Weile durchhalte, dann werde man auch wieder zu besseren Ergebnissen kommen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, aber auch das Land Niedersachsen seien dafür ein gutes Beispiel. Dreyer gehört nach acht Jahren als rheinland-pfälzische Regierungschefin bundesweit zu den bekanntesten Sozialdemokraten.

Junge Menschen wolle die SPD mit ihrem Engagement für einen sozialverträglichen Klimaschutz gewinnen, sagte der SPD-Landeschef. "Wir wollen, dass die Betroffenen mitgenommen werden, dass insbesondere auch Arbeitsplätze entweder erhalten oder so verändert werden, dass auch künftig Menschen Arbeit und Perspektive finden." Die Grünen verwiesen zwar auf die weitreichendsten Pläne, hätten den Lackmustest aber noch nicht bestanden.

Zu SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sagte Weil, er sei jemand, der sich schon in vielen schwierigen Situationen als Krisenmanager hervorgetan habe und seit sehr langer Zeit zeige, was er könne. "Bei den anderen (Kandidaten) weiß man es nicht. Man muss sogar Zweifel haben."/trö/DP/zb

Werbung
Mehr Nachrichten zum Bitcoin Kurs in Euro kostenlos abonnieren
E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptieren Sie die Datenschutzhinweise)

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Andere Nutzer interessierte auch dieser Artikel: