WDH: Thyssenkrupp: Weniger Abfindung für Ex-Chef wegen Kartellermittlungen

Sonntag, 18.11.2018 14:26 von dpa-AFX - Aufrufe: 1162

Logo von Thyssenkrupp vor dem Hauptsitz in Essen.
Logo von Thyssenkrupp vor dem Hauptsitz in Essen.
© TBE / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty I.

ESSEN (dpa-AFX) - Das Ermittlungsverfahren gegen Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) wegen möglicher Kartellabsprachen bei Stahlpreisen könnte auch Folgen haben für die Abfindung des früheren Vorstandschefs Heinrich Hiesinger. "Das sind Themen aus der Zeit vor Heinrich Hiesinger, die mit seiner Rolle nichts zu tun haben", sagte Compliance-Vorstand Donatus Kaufmann zwar der Düsseldorfer "Rheinische Post" (Samstag). "Trotzdem wird die Rückstellung, anders als üblich, Auswirkungen auf die Abfindung von Heinrich Hiesinger haben." Der im Sommer zurückgetretene Thysssenkrupp-Chef habe selbst Wert darauf gelegt, dass die Konzernrisiken bei der Berechnung seiner Abfindung voll berücksichtigt würden.

Wegen der Risiken aus dem Kartellverfahren rechnet der Industriekonzern im Geschäftsjahr 2017/2018 (30. September) kaum noch mit Gewinn. Thyssenkrupp hatte sich wegen der Ermittlungen zudem nach eigenen Angaben für Rückstellungen entschieden, da man "erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht ausschließen" könne./mov/DP/he


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