Wasserstoff - ein Treibstoff auch für das private Depot?

Dienstag, 12.11.2019 16:38 von Eike Schäfer - Aufrufe: 1480

Für die Herstellung von molekularem Wasserstoff (H2) können verschiedene wasserstoffhaltige Verbindungen als Ausgangsstoff dienen, darunter Wasser (H2O).
Für die Herstellung von molekularem Wasserstoff (H2) können verschiedene wasserstoffhaltige Verbindungen als Ausgangsstoff dienen, darunter Wasser (H2O). - Hintergrund: © ChristopherPluta / Pixabay
Mit nachhaltigen Verfahren hergestellter Wasserstoff ist das Erdöl von morgen, sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Unsere Partnerredaktion wallstreet:online hat Finanzexperten befragt, wer von neuen Wasserstofftechnologien profitieren könnte.

Grüner Wasserstoff gilt derzeit als eine der vielversprechendsten Lösungen für unsere Klimaprobleme. Grün nicht etwa deshalb, weil molekularer Wasserstoff (H2) eine grüne Farbe besitzt, sondern weil dieser zum Beispiel durch Elektrolyse klimaneutral mit Hilfe von erneuerbarem Strom erzeugt werden soll – und nicht mit Strom, der aus Kohlekraftwerken stammt. Allein aus dem Klimafonds stellt der Bund in den kommenden drei Jahren 300 Millionen Euro für die Entwicklung klimafreundlicher Wasserstofftechnologien bereit.

Ob in der Industrie, im Verkehr oder im Wärmesektor: Gebraucht werde grüne Energie in allen Lebensbereichen, um unsere Klimaziele zu erreichen – auch in Anwendungsfeldern, die sich schwer elektrifizieren lassen, erklärt das Bundesforschungsministerium. Deshalb böten neue Wasserstofftechnologien auch enorme Chancen für den Standort Deutschland. Wer aber könnte konkret davon profitieren? Und ist Wasserstoff auch ein Thema für das Depot von Privatanlegern? Diesen Fragen ist Ferdinand Hammer aus unserer Partnerredaktion wallstreet:online nachgegangen.

Maximilian Fichtner, Professor für Festkörperchemie an der Universität Ulm und stellvertretender Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung, wies gegenüber wallstreet:online zum Beispiel darauf hin, dass die Prozesskette von der Herstellung bis zur Stromerzeugung sehr verlustreich sei. Bei Brennstoffzellen-Autos würden nur 15 Prozent der Energie auch an den Rädern ankommen. Während Batterien bei Autos daher vorteilhafter sind, könne Wasserstoff dort sinnvoller eingesetzt werden, wo Batterien aufgrund der benötigten Strommenge an ihre Grenzen kämen.

Dass Wasserstoff das Potenzial besitzt, ein wichtiger Energieträger zu werden, meint auch Eric Heymann, Mobilitätsexperte bei der Deutschen Bank Research. Im Automobilsektor werde es Wasserstoff aber schwer haben.

Den vollständigen Artikel „Anleger-Chance Wasserstoff: Kraftstoff fürs Depot? – Expertenmeinungen“ mit weiteren Argumenten und Experteneinschätzungen lesen Sie auf wallstreet:online.


 


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