Warum sich der Xing-Chef nicht vor Linkedin fürchtet

Mittwoch, 07.11.2018 10:50 von Handelsblatt

Xing ist in den ersten neun Monaten erneut stark gewachsen. Im Interview erklärt Chef Thomas Vollmoeller den Wandel vom reinen Karrierenetzwerk hin zur Servicemarke.

Mit aktuell über 15 Millionen Nutzern hat das Karrierenetzwerk Xing (Xing Aktie) den Vorsprung gegenüber US-Konkurrent Linkedin erneut weiter ausgebaut, der zuletzt 12 Millionen Nutzer in Deutschland vermeldete. Beim Umsatz legte Xing in den ersten neun Monaten 2018 um 26 Prozent auf rund 170 Millionen Euro zu.

Xing-Chef Thomas Vollmoeller setzt seit Jahren besonders auf den Markt mit E-Recruiting, also das Geschäft mit der Vermittlung und Abwicklung von digitalen Jobangeboten. Vollmoeller sieht sein Unternehmen da deutlich in Führung: „Bei dem Personalgeschäft mit über 20.000 Kunden sind wir viel stärker als die Konkurrenz. Das liegt eben auch daran, dass wir so viele Mitarbeiter aus den mittleren Ebenen der Unternehmen auf der Plattform haben“, so der Xing-Chef im Handelsblatt-Interview.

Chefs seien auch eine interessante Zielgruppe, machten aber eben nicht die Masse aus. Dabei ist er auch davon überzeugt, dass anders als bei privaten Netzwerken, nicht das Gesetz des Stärkeren gilt: „Ich glaube, berufliche Plattformen können lange nebeneinander existieren“, so Vollmoeller.

Dennoch will Xing in Zukunft mehr sein als ein Netzwerk: „Letztlich werden wir Firmen kaufen oder Angebote entwickeln, die Mitarbeitern, Freelancern und Unternehmen helfen werden, in der Arbeitswelt der Zukunft erfolgreich zu sein.“ Nicht alle davon müssten unter der Marke Xing firmieren, erklärt Vollmoeller: „Wir wollen in Zukunft der Servicedienstleister sein, der Arbeitnehmer und Arbeitgeber neue Möglichkeiten in der sich rasant verändernden Arbeitswelt bietet.“

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