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Verbände fordern bei Mobilfunkausbau härtere Vorgaben für Anbieter

Samstag, 25.05.2019 10:35 von dpa-AFX

Ein O2-Geschäft in Berlin. O2 gehört zu Telefonica Deutschland.
Ein O2-Geschäft in Berlin. O2 gehört zu Telefonica Deutschland.
© tupungato / iStock Editorial / Getty Images Plus / . www.gettyimages.de

BERLIN (dpa-AFX) - Eine Allianz (Allianz Aktie) aus Wirtschafts- und Kommunalverbänden hat die Bundesregierung beim Mobilfunkausbau zu härteren Vorgaben für die Telekommunikationsanbieter aufgefordert. "Nur mit einer flächendeckenden Glasfaser- und Mobilfunkversorgung können gleichwertige Lebensverhältnisse sichergestellt werden", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf. Konkret verlangen die Verbände, Mobilfunkbetreiber zu einem lokalen Roaming zu verpflichten - wenn eine freiwillige Kooperation im Vorfeld gescheitert ist. "Dies würde dazu beitragen, die Versorgung in der Fläche deutlich zu verbessern."

Bei einem lokalen Roaming würden Kunden, die in einer bestimmten Gegend keinen Empfang haben, automatisch mit einem anderen Netz verbunden. Noch vor der Sommerpause müsse ein lokales Roaming bei der Änderung des Telekommunikationsgesetzes festgeschrieben werden, fordern die Verbände. Zu dem Bündnis gehören der Verband kommunaler Unternehmen, der Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Deutsche Bauernverband, der Bundesverband Breitbandkommunikation und der Deutsche Landkreistag./hoe/DP/zb