United Technologies erhöht Umsatzprognose

Dienstag, 23.10.2018 13:53 von dpa-AFX - Aufrufe: 942

Das Logo von United Technologies vor einer Fabrik in den USA.
Das Logo von United Technologies vor einer Fabrik in den USA.
© jetcityimage / iStock Editorial / Getty Images Plus. www.gettyimages.de

FARMINGTON (dpa-AFX) - Der US-Konzern United Technologies (United Technologies Aktie) (UTC) wird dank brummender Geschäfte im Sommer erneut optimistischer. Im laufenden Jahr dürfte der Umsatz mit 64 bis 64,5 Milliarden US-Dollar (55,7 bis 56,1 Mrd Euro) tendenziell höher ausfallen als bisher gedacht, teilte der Mutterkonzern des Triebwerksbauers Pratt & Whitney und des Aufzugsherstellers Otis am Dienstag in Farmington (US-Bundesstaat Connecticut) mit. Bisher hatte das untere Ende der Spanne bei 63,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) gelegen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll 7,20 bis 7,30 Dollar erreichen. Auch dies ist etwas mehr als bisher.

Im dritten Quartal erzielte UTC einen Umsatz von 16,5 Milliarden Dollar und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Überschuss ging jedoch wegen Sonderkosten etwa für Umstrukturierungen um sieben Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar zurück. Rechnet man solche Effekte heraus, hätte der Überschuss stärker zugelegt als von Analysten erwartet.

UTC-Chef Gregory Hayes hatte seine Ziele für Umsatz und Gewinn bereits im Juli nach oben geschraubt. Der Konzern baut unter anderem Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie, Kühlgeräte, Aufzüge und Rolltreppen. Mit Pratt & Whitney gehört einer der größten Triebwerkshersteller für Flugzeuge zum Konzern. Im September kündigte UTC die Übernahme des Flugzeugausrüsters Rockwell Collins für insgesamt 30 Milliarden Dollar an.

Pratt & Whitney machen schon seit längerem Probleme mit dem neuen Triebwerk für den Airbus-Mittelstreckenjet A320neo zu schaffen. Auch nach der Lösung mehrerer technischer Mängel hängt der Hersteller hinter seinem ursprünglichen Lieferplan zurück. Im Sommerquartal brach der operative Gewinn der Sparte wegen gestiegener Vertragsstrafen ein. Airbus will in diesem Jahr insgesamt rund 800 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Ob dies gelingt, hängt wesentlich von Pratt & Whitney und dessen Rivalen CFM ab./stw/mis/jha/


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