Tunesiens Tourismus erlebt wegen Corona starken Einbruch

Samstag, 04.07.2020 16:57 von dpa-AFX - Aufrufe: 348

Strand der Ostseeinsel Usedom, im Hintergrund die Seebrücke in Heringsdorf (Symbolbild).
Strand der Ostseeinsel Usedom, im Hintergrund die Seebrücke in Heringsdorf (Symbolbild).
© pixabay.com/CC0 www.pixabay.com

TUNIS (dpa-AFX) - Tunesiens Tourismus hat wegen der Corona-Krise einen starken Einbruch erlebt. Die Einnahmen seien im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent zurückgegangen, teilte die tunesische Zentralbank am Samstag mit. Demnach lagen sie in den ersten sechs Monaten dieses Jahre bei etwa 382 Millionen US-Dollar. Der Tourismussektor ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des nordafrikanischen Landes.

Tunesien hatte wegen des Coronavirus strikte Ausgangsbeschränkungen erlassen. Mitte Juni erklärte die Regierung die Pandemie jedoch für besiegt. Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können mittlerweile wieder ohne Beschränkungen ins Land reisen.

Die Bundesregierung wiederum hat Tunesien als einziges Land in Nordafrika nicht als Corona-Risikogebiet eingestuft. Trotzdem sind bislang vergleichsweise wenig Touristen angereist.

Bisher hat Tunesien fast 1200 Corona-Fälle und 50 Tote gemeldet. Die Zahlen sind deutlich kleiner als in anderen Ländern der Region. Zuletzt gab es offiziell weniger als 15 tägliche Neuinfektionen./jku/DP/men


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