Stahl-Warnstreiks gehen in die zweite Woche

Montag, 11.02.2019 15:53 von dpa-AFX - Aufrufe: 375

Heißer Stahl auf einem Förderband (Symbolbild).
Heißer Stahl auf einem Förderband (Symbolbild).
© zhaojiankang/iStock / Getty Images Plus/Getty Im. www.gettyimages.de

KREFELD/REMSCHEID (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie gehen die Warnstreiks in die zweite Woche. Seit Beginn der Proteste haben nach Angaben der IG Metall mehr als 8000 Beschäftigte die Arbeit vorübergehend niedergelegt. Am Montag beteiligten sich mehr als 900 Beschäftigte in Krefeld, Remscheid und Schalksmühle an den Aktionen. Die Warnstreiks sollen am Dienstag in Bremen, Siegen und Gelsenkirchen fortgesetzt werden und bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 18. Februar andauern.

Hauptstreitpunkt in den Tarifverhandlungen für die 72 000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen ist die Forderung nach Einführung eines Urlaubsgelds von 1800 Euro, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Außerdem fordert die IG Metall sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt./uta/DP/he


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Kurse

  
12,995
+0,43%
thyssenkrupp Chart
16,125
+0,40%
Salzgitter Chart