Mittwoch, 25.01.2023 05:52 von dpa-AFX | Aufrufe: 347

Spahn: Atomkraftwerke mindestens bis Ende 2024 weiterlaufen lassen

Jens Spahn (CDU). Foto: Olaf Kosinsky (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jens_Spahn_CDU_Parteitag_2014_by_Olaf_Kosinsky-5.jpg), „Jens Spahn CDU Parteitag 2014 by Olaf Kosinsky-5“, Zuschnitt von ARIVA.DE, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

BERLIN (dpa-AFX) - Unionsfraktionsvize Jens Spahn pocht auf einen Weiterbetrieb der drei noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland mindestens bis Ende 2024. "Die Energiepreise sind hoch, weil das Angebot zu niedrig ist in Deutschland und Europa. Also muss alles ans Netz, was produzieren kann", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Geprüft werden müsse auch, welches der drei zum 31. Dezember 2021 abgeschalteten Atomkraftwerke Grohnde, Gundremmingen C und Brokdorf wieder ans Netz genommen werden könne.

Derzeit sind noch die Atomkraftwerke Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 in Betrieb. Sie sollten eigentlich am 31. Dezember 2022 heruntergefahren werden. Wegen der Energiekrise sollen sie aber in einem sogenannten befristeten Streckbetrieb bis längstens 15. April weiterlaufen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wollte am Donnerstag im Bundestag eine Regierungserklärung zum noch nicht vorliegenden Jahreswirtschaftsbericht 2023 abgeben.

Auch die Wirtschaft brauche stabil und verlässlich Energie, sagte Spahn. "Das können jene Kernkraftwerke, die schon am Netz sind, günstig, verlässlich und klimaneutral leisten." Mit Blick auf fehlende Brennelemente ergänzte er: "Ich bin sehr sicher, wenn die deutsche Bundesregierung und die Energieversorger zusammen sich um Brennelemente bemühen, dann wird man auch innerhalb weniger Wochen Brennelemente für Deutschland besorgen und bestellen können."

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