So gehen Bauern im Ausland mit Dürre und Hitze um

Donnerstag, 02.08.2018 10:46 von Handelsblatt - Aufrufe: 184

Viele Landwirte in Europa kämpfen gegen Rekorddürren. Aber die Lage ist nicht einheitlich. Mancherorts machen Regenmassen den Bauern zu schaffen.

Wann kommt der Regen? In Deutschland und vielen EU-Staaten hoffen Bauern darauf - in etlichen anderen Ländern wollen sie, dass er endlich aufhört. Viele klagen über Ernteausfälle, alle suchen nach Lösungen. Denn Klimaforscher gehen davon aus, dass es künftig häufiger längere Hitzewellen und heftigen Niederschlag geben wird.

Niederlande

Auch Deutschlands drei wichtigste Importländer für Agrarprodukte leiden gerade unter der Hitze. Importland Nummer eins, die Niederlande, wurden etwa davon sehr überrascht. Das Nachbarland kämpfte eigentlich jahrhundertelang besonders gegen das Wasser, denn das Land liegt zu mehr als einem Drittel unter dem Meeresspiegel.

Nun sorgen sich die Nachbarn um ihre Deiche. Sind diese nicht feucht genug, könnten gefährliche Risse entstehen. So verbot das Landwirtschaftsministerium den Bauern gar, ihre Felder zusätzlich zu bewässern. Doch vor allem die Ackerbauern klagen nun, dass ihre Kartoffelernte in Gefahr sei.

Frankreich

Auch Importland Nummer zwei, Frankreich, schränkte die Wassernutzung der Bauern in Teilen des Landes ein. Die Trockenheit ist dort aber laut Angaben des Agrarministeriums weniger kritisch als etwa im Vorjahr. Die Regierung zahlt betroffenen Bauern Entschädigungen, allerdings müssen diese das Ende der Ernte im Herbst abwarten.

Im vergangenen Jahr etwa finanzierte Frankreich Hilfen im Wert von knapp 52 Millionen Euro, im Jahr davor von 180 Millionen Euro. Damals war in etwa jedem dritten der 96 Départements im Mutterland eine „Dürrekatastrophe“ festgestellt worden.

Polen

Das drittwichtigste Importland Polen entschied in dieser Woche, seinen Bauern dieses Jahr mit 187 Millionen Euro zu helfen. Geld erhalten sollen Landwirte, wenn mindestens ein Drittel ihrer Ernste beschädigt wird. Denn zurzeit herrscht auf mehr als 60 Prozent der Anbauflächen Dürre.

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