Mehrere Goldbarren.
Montag, 14.08.2023 09:50 von wallstreet:online Zentralredaktion | Aufrufe: 1303

Schwarzes Gold: Ölpreis: Womit der Markt nicht gerechnet hat

Mehrere Goldbarren. © farakos / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de

WTI-Rohöl ist vergangene Woche auf fast 85 US-Dollar pro Barrel gestiegen – ein Anstieg von 23 Prozent in den letzten sechs Wochen und der höchste Preis seit November 2022. Was das für den Markt bedeuten könnte.

Die Internationale Energieagentur (IEA) erklärte am Freitag, dass die Angebotskürzungen der OPEC+ die Lagerbestände für den Rest dieses Jahres abbauen und die Preise möglicherweise noch weiter in die Höhe treiben könnten, bevor wirtschaftlicher Gegenwind das weltweite Nachfragewachstum im Jahr 2024 begrenzen werde.

Die weltweite Ölnachfrage sei demnach aufgrund des massiven Verbrauchs in China und anderen Ländern auf einen Rekordwert gestiegen. Da Saudi-Arabien und seine Partner das Angebot einschränken, komme es auf den Ölmärkten zu einer erheblichen Verknappung. "Die Erdölnachfrage erreicht Rekordhöhen, die durch den regen Flugverkehr im Sommer, den verstärkten Einsatz von Erdöl in der Stromerzeugung und die steigende Aktivität der chinesischen Petrochemie angekurbelt werden", zitiert Bloomberg die IEA. 

Die Energiewende dürfte sich erst im nächsten Jahr auswirken, wenn sich das weltweite Nachfragewachstum aufgrund der verbesserten Fahrzeugeffizienz und der Einführung von Elektroautos auf etwa eine Million Barrel pro Tag halbieren werde, so die IEA weiter.


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Anleger an den Aktienmärkten scheinen sich auf eine anhaltende Outperformance des Energiesektors einzustellen. Der S&P Select Energy SPDR Fund ist der Large-Cap-Sektor im S&P 500 mit der besten Performance sowohl im laufenden Monat als auch im Quartal. Noch im Mai war der Energiesektor einer der Sektoren mit der schlechtesten Performance des Jahres.

Wenn die Ölpreise weiter steigen, wird sich dies erneut in den monatlichen Inflationsberichten niederschlagen. In der Folge könnten die Zentralbanken, allen voran die US-Notenbank Fed, zu neuen Zinserhöhungen gezwungen sein. Derzeit geht der Markt allerdings von einer Zinspause im September aus. Wie Yahoo Finance berichtet, scheine in diesem Fall "eine umfassende Neubewertung der Markterwartungen an die Wirtschaft unausweichlich".

[ignoreKi]Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion[/ignoreKi]


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