Sonntag, 27.11.2022 17:42 von dpa-AFX | Aufrufe: 570

ROUNDUP: Weil für Länder-Gespräch zu Elbschlick - Verbände wollen mitreden

Kollegen bei der Unternehmensplanung. pixabay.com

HANNOVER/HAMBURG (dpa-AFX) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will den Streit um die Ablagerung des aus der Elbe gebaggerten Schlicks in einem Drei-Länder-Gespräch mit Hamburg und Schleswig-Holstein lösen. In einem Brief an Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) habe er seinen Amtskollegen vorgeschlagen, zunächst untereinander zu einer "gemeinsamen nachhaltigen Lösung des Schlickproblems der Tideelbe zu kommen", berichtete die "Welt" unter Berufung auf das ihr vorliegende Schreiben.

Das weitere Vorgehen könne dann "in einem Gespräch zwischen den Chefs der Staatskanzleien bzw. der Senatskanzlei, der Fachebene unserer drei Länder sowie der zuständigen Bundesebene" kurzfristig abgestimmt werden. In der Staatskanzlei in Hannover wurde die Existenz des Schreibens am Sonntag bestätigt; zum Inhalt wollte sich eine Sprecherin aber nicht äußern.

Erst am Freitag war bekanntgeworden, dass Hamburgs Bürgermeister Tschentscher sich beim Bund für einen nationalen Hafengipfel mit allen norddeutschen Ländern einsetzt. Zugleich hatte er in einem Brief an Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD), Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) den Bund wegen der Probleme bei der Ausbaggerung der Fahrrinne in der Elbe scharf kritisiert.

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"Es geht nicht um die Existenz der Reeder, aber es geht um die Existenz der Elbe", warnten die Verbände. Die Elbe sei bereits "aus dem Ruder gelaufen" und die Sedimenttransportprozesse nicht mehr kontrollierbar. "Es muss Schluss sein mit der sinnlosen Baggerei, bevor die ökologischen Schäden irreparabel sind", forderten sie./fi/DP/men

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