ROUNDUP: US-Wirtschaft schafft viele Jobs - Arbeitslosigkeit sinkt

Freitag, 06.12.2019 15:12 von dpa-AFX - Aufrufe: 853

Chartgrafik und Darstellung der Erde (Symbolbild).
Chartgrafik und Darstellung der Erde (Symbolbild).
© monsitj / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Wirtschaft hat im November deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 266 000 Stellen entstanden, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel nur mit 180 000 neuen Jobs gerechnet. Zudem fiel die Entwicklungen in den Monaten September und Oktober besser aus als bisher bekannt. Die erste Reaktion an den Finanzmärkten fiel positiv aus.

Der Stellenzuwachs in den beiden Vormonaten wurde um insgesamt 41 000 Stellen nach oben korrigiert. Der Beschäftigungsaufbau im November war der stärkste seit zehn Monaten. Unterstützt wurde der Zuwachs durch zahlreiche Arbeiter, die nach einem großen Streik beim Autohersteller General Motors (General Motors Aktie) wieder an die Arbeit gingen und statistisch nicht mehr als arbeitslos gezählt wurden.

Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Punkte auf 3,5 Prozent. Eine niedrigere Quote hatte es letztmalig vor einem halben Jahrhundert im Jahr 1969 gegeben. Das zeigt, dass die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor außergewöhnlich gut ist. Der boomende Jobmarkt gilt als große Stütze der US-Wirtschaft.

Die Lohnentwicklung konnte unter dem Strich ebenfalls überzeugen. Zwar stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne im November etwas schwächer als erwartet. Allerdings wurde der Zuwachs für den Vormonat nachträglich angehoben. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Löhne im November um 3,1 Prozent. Das ist historisch kein besonders starker, aber auch kein schwacher Anstieg.

An den Finanzmärkten reagierten die Aktienbörsen mit Kursgewinnen, während als sicher empfundene Anlagen unter Druck gerieten. Die Kurse vieler Staatsanleihen gaben ebenso nach wie der Goldpreis (Goldkurs). Der US-Dollar gewann zu vielen Währungen an Wert, der Euro geriet unter Druck./bgf/jkr/men


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