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ROUNDUP: Suche nach Fachkräften treibt Xing-Geschäft weiter an

Mittwoch, 07.11.2018 12:33 von dpa-AFX - Aufrufe: 969

Xing ist ein soziales Karrierenetzwerk.
Xing ist ein soziales Karrierenetzwerk.
© Christian Rummel / iStock Unreleased / Getty Im. www.gettyimages.de

HAMBURG (dpa-AFX) - Das Karrierenetzwerk Xing (Xing Aktie) kann weiter von der starken Nachfrage nach Fachkräften profitieren. In den ersten neun Monaten des Jahres sei der Umsatz um 26 Prozent auf 170 Millionen Euro gestiegen, teilte die im SDax notierte Burda-Tochter am Mittwoch in Hamburg mit. An der Börse legte die Xing-Aktie zuletzt um gut ein Prozent zu.

Die Zahlen zum dritten Quartal seien solide, schrieb Analystin Simone Heilmann von der Investmentbank Equinet. Sie fielen sogar etwas besser als erwartet aus. Der Ausblick des Unternehmens bis 2020 erscheine vor diesem Hintergrund als zu konservativ. Commerzbank-Analystin Heike Pauls sieht jedoch keine unmittelbaren Kurstreiber.

Konzernchef Thomas Vollmoeller zeigte sich zufrieden mit dem Ausbau des Netzwerks im deutschsprachigen Raum. Xing wachse in allen Geschäftsbereichen "weil wir unseren Mitgliedern und den Unternehmen dabei helfen, vom Wandel der Arbeitswelt zu profitieren", sagte er. Vollmoeller kündigte zudem an, nach Vertragsende 2020 nicht mehr als Unternehmenschef zur Verfügung zu stehen. Nach der vorgeschriebenen Pause soll er dann Mitglied des Aufsichtsrats werden.

Ein Teil des Umsatzwachstums geht auf zwei Übernahmen zurück - bereinigt um diese Effekte sei der Erlös um 21 Prozent gestiegen. Größter Umsatztreiber war der Geschäftsbereich für Unternehmenskunden, der Personalabteilungen bei der Suche nach Fachkräften hilft. Das Netzwerk hat nach eigenen Angaben zum Ende des Quartals mehr als 15,8 Millionen Nutzer, davon gut eine Million zahlende Mitglieder und 14,8 Millionen Plattform-Mitglieder.

Das hohe Wachstum zahlte sich auch beim Ergebnis aus. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um 17 Prozent gestiegen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 24,5 Millionen Euro und damit 18 Prozent mehr als vor einem Jahr./elm/stk/jha/


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