ROUNDUP: Pfeiffer Vacuum überrascht beim operativem Gewinn - Aktie steigt

Dienstag, 05.11.2013 10:10 von dpa-AFX - Aufrufe: 682

Arbeit an elektronischen Komponenten (Symbolbild).
Arbeit an elektronischen Komponenten (Symbolbild).
© ldphotoro / iStock / Getty Images Plus / Getty Ima. www.gettyimages.de

ASSLAR (dpa-AFX) - Kostenkontrolle und Verzicht auf margenschwaches Geschäft zahlen sich aus: Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Aktie) hat den Markt mit einem besser als erwartet ausgefallenen operativen Gewinn überrascht. Auch wenn sich der Spezialpumpen-Hersteller mit Blick auf die Umsatzentwicklung eher pessimistisch gab, sorgte die Entwicklung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) für einen Kurssprung. Die Aktie stieg in der ersten halben Handelsstunde um knapp vier Prozent und setzte sich damit an die TecDax-Spitze.

"Wir gehen davon aus, dass der Umsatz das untere Ziel der angepeilten Spanne von 420 bis 450 Millionen Euro erreichen wird", sagte Pfeiffer-Chef Manfred Bender am Dienstag laut Mitteilung in Asslar. Die EBIT-Marge werde weiterhin bei etwa 12 Prozent liegen. Im dritten Quartal erreichte diese Kennziffer überraschend 14,9 Prozent.

Analysten hatten dies nicht erwartet. Die Experten von Close Brothers Seydler Research zielten in einem ersten Kommentar vor allem darauf ab, dass die operative Entwicklung ermutigend gewesen sei. Zuletzt hatten die Aktien deutlich Federn gelassen. Auch die DZ Bank hob die verbesserte Profitabilität hervor. Der Umsatzrückgang sollte nicht verunsichern.

Ein Pfeiffer-Sprecher erklärte die vergleichsweise gute Marge mit "Preisdiziplin" und Kostenkontrolle. "Wir haben keine Aufträge mit schlechten Margen angenommen", sagte er. Deswegen sei der Umsatz auch etwas zurückgegangen. Der starke Euro habe rund drei Millionen Umsatz gekostet.

Für den Zeitraum Juli bis Ende September legte der Spezialpumpen-Hersteller ein gemischtes Ergebnis vor. Der Umsatz sank um knapp 11 Prozent auf 99,9 Millionen Euro und lag damit deutlich unter den Schätzungen der Experten. Der Rückgang beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel dagegen mit 13 Prozent auf 14,9 Millionen Euro weniger stark aus als von Analysten erwartet. Beim Auftragseingang wurden die Erwartungen leicht verfehlt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von zehn Millionen Euro und damit ebenfalls 13 Prozent weniger als vor einem Jahr.

"Der Umsatz lag im dritten Quartal auf dem Niveau der beiden Vorquartale", sagte Bender. Der anziehende Auftragseingang während des dritten Quartals stimme zuversichtlich. Dieser positive Trend habe sich im Oktober weiter verstärkt. "Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass wir auch entsprechende Impulse für unseren Produktionsstandort in Frankreich verzeichnen."/stk/zb/stb


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