Montag, 27.06.2022 14:28 von dpa-AFX | Aufrufe: 145

ROUNDUP: Nur wenige G7-Kritiker auf Bergtour - Mini-Demo am Schloss

Demonstranten bei einer Protestaktion (Symbolbild). pixabay.com

GARMISCH-PARTENKIRCHEN (dpa-AFX) - Die Sonne brennt vom Himmel, Demonstranten und Polizei schwitzen gleichermaßen: Zum G7-Gipfel sind mehrere kleine Gruppen von Aktivisten zu Wander- und Radtouren rund um Garmisch-Partenkirchen aufgebrochen. Begleitet wurden sie bei schwüler Hitze von einem riesigen Polizeiaufgebot. Eine Gruppe von 50 Menschen sollte mit Polizeiwagen zum Schloss Elmau gefahren werden, wo die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Industrienationen bis Dienstag tagen. Doch sie durften nicht so nah an den Alpen-Ort wie sie eigentlich wollten.

Die G7-Kritiker müssen mit ihrer Mini-Demo nun etwa eine halben Kilometer vom Schloss entfernt bleiben. Sie scheiterten vor dem Verwaltungsgericht München und dann auch vor dem Verwaltungsgerichtshof mit ihrem Antrag, 200 Meter näher ans Schloss heran zu dürfen. Die Demonstranten wollen bei dem "Sternmarsch" in Schlossnähe gegen das Treffen protestieren. Das Verwaltungsgericht München begründete die Ablehnung mit Sicherheitsbedenken, die der Freistaat geäußert hatte. Die Organisatoren legten umgehend Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof ein und hofften noch auf eine andere Entscheidung.

Die Aktivisten radelten erst bis zum Abholpunkt, wo sie dann mit der Polizei in die Nähe des Schlosses gebracht werden. Gesäumt war ihr Weg von Absperrungen. Fast alle 50 Teilnehmer kamen, darunter war auch ein japanischer Mönch. Zu Fuß dürfen sie in dem abgeriegelten Bereich am Schloss nicht laufen. Das hatten die Aktivisten kritisiert. Es sei mit dem Versammlungsrecht nicht vereinbar, argumentierten sie. Dennoch entschieden sie sich, die Möglichkeit zu nutzen.

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