Donnerstag, 26.09.2019 09:11 von dpa-AFX | Aufrufe: 819

ROUNDUP: Lichtspezialist Hella bekommt maue Autokonjunktur deutlich zu spüren

Der leuchtende Scheinwerfer eines Autos. (Symbolbild) © AppleZoomZoom / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de/

LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat die maue Autokonjunktur im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs deutlich zu spüren bekommen. Im Zeitraum von Juni bis Ende August ging der berichtete Umsatz des Autozulieferers auch aufgrund von Portfolioveränderungen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro zurück, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Lippstadt mitteilte.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte um 15,6 Prozent auf 113 Millionen Euro ab, die bereinigte Ebit-Marge ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent zurück. Der Überschuss reduzierte sich um knapp ein Fünftel auf 77 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 95 Millionen Euro zu Buche gestanden hatten. Vor allem die weiter rückläufige Fahrzeugproduktion bereitet Hella Sorgen.

Die Hella-Anleger waren von den Zahlen wenig beeindruckt. Kurz nach Börsenstart blieb die Aktie so gut wie unverändert. Aus Sicht von Jose Asumendi von der US-Bank JP Morgan spiegelten die Kennziffern des Autozulieferers das negative Geschäftsumfeld wider, schrieb der Analyst in einer ersten Einschätzung. Umsatz und Ergebnis hätten zwar die Konsensschätzungen übertroffen, seine Prognosen aber verfehlt. Himanshu Agarwal vom Analysehaus Jefferies urteilte derweil, dass Hella im Rahmen der Erwartungen abgeschnitten habe und auch seine Jahresziele wie erwartet bestätigt habe.

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