ROUNDUP: Heideldrucks Sanierungskurs zeigt Erfolge

Dienstag, 05.11.2013 13:18 von dpa-AFX - Aufrufe: 384

Ein 3D-Kunststoffdrucker bei der Arbeit (Symbolbild).
Ein 3D-Kunststoffdrucker bei der Arbeit (Symbolbild).
© Alexander Traksel / iStock / Getty Images Plus / . www.gettyimages.de

HEIDELBERG (dpa-AFX) - Preiserhöhungen und das strikte Sparprogramm zeigen bei dem angeschlagenen Maschinenbauer Heidelberger Druck Wirkung. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (Juli bis September) sank der Verlust von 31 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 9 Millionen Euro. "Wir sind auf unserem Weg in die Profitabilität einen ganzen Schritt vorangekommen", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerold Linzbach am Dienstag. Heideldruck kommt seit Jahren nicht aus den roten Zahlen. Linzbachs Sanierungsrezept: weniger Mitarbeiter, mehr strategische Partnerschaften, eine neu geordnete Führung und Preiserhöhungen.

Beim operativen Ergebnis (Ebit) hat es Heideldruck bereits aus dem Minus geschafft: Das Unternehmen verzeichnete im Vorjahresvergleich einen Sprung von minus 7 Millionen Euro auf 13 Millionen Euro. Linzbachs Ziel, die Mitarbeiterzahl bis Mitte 2014 auf höchstens 13 500 zu drücken, ist fast erreicht: Ende September hatte das Unternehmen noch 13 616 Beschäftigte - 1129 weniger als im Vorjahr. "Der große Abbau ist abgeschlossen", sagte Linzbach.

Auch eine neue strategische Partnerschaft konnte er bekanntgeben: Gemeinsam mit Fujifilm werde Heideldruck künftig Produkte der nächsten Generation für den Digitaldruck entwickeln. "Wir sehen strategische Kooperationen als effizienten Weg, um Zugang zu neuen Technologien zu erhalten", erklärte der Unternehmenschef.

Zu schaffen machte Heideldruck aber die starke Abwertung einiger Währungen gegenüber dem Euro. Dies habe sich auch negativ auf den Umsatz ausgewirkt: Er fiel auf 593 Millionen Euro (Vorjahr: 697 Millionen Euro). In Brasilien gebe es wegen der Währungsschwäche eine starke Investitionszurückhaltung. Der Auftragseingang sank im zweiten Quartal insgesamt auf 614 Millionen Euro (Vorjahr: 667 Millionen Euro). Der Auftragsbestand ging von 790 Millionen Euro auf 598 Millionen Euro zurück./cco/DP/fbr


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