Montag, 08.08.2022 06:34 von dpa-AFX | Aufrufe: 472

ROUNDUP: Energiemanager Günther sagt vor Gericht zu Säure-Angriff aus

Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit (Symbolbild). pixabay.com https://pixabay.com

WUPPERTAL (dpa-AFX) - Im Prozess um das Säure-Attentat auf Spitzenmanager Bernhard Günther soll der Geschädigte am Montag (9.15 Uhr) erstmals selbst als Zeuge aussagen. Der 55-Jährige war im März 2018 in der Nähe seines Hauses in Haan bei Wuppertal angegriffen und schwer verätzt worden. Die Täter hatten ihn mit hochkonzentrierter Schwefelsäure übergossen. Eine Zeit lang schwebte Günther nach der Tat in Lebensgefahr, sein Gesicht ist bis heute vernarbt.

Angeklagt vor dem Wuppertaler Landgericht ist ein 42-jähriger Belgier, dessen DNA am Tatort gefunden wurde. Der Mann bestreitet in dem Prozess allerdings vehement, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Er behauptete, Handschuhe mit seiner DNA seien ihm gestohlen und dann am Tatort als falsche Fährte platziert worden.

Günther tritt als Nebenkläger auf und war dem Angeklagten beim Prozessauftakt im Juni bereits im Gerichtssaal begegnet. Das Attentat habe bei ihm äußerlich und innerlich viele Spuren hinterlassen, sagte er am Rande des Prozesses vor Journalisten. Seine Augenlider seien vernarbt. "Das spüre ich jeden Morgen beim Aufwachen, dass die Welt nicht mehr so ist wie sie vor dem Anschlag war."

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