Montag, 04.07.2022 14:33 von dpa-AFX | Aufrufe: 512

ROUNDUP: Bundesstiftung sieht große Potenziale beim Energiesparen

Eine Tageszeitung (Symbolbild). pixabay.com

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - Mit Hilfe moderner Stromnetze, der besseren Dämmung von Altbauten und der Verwendung nachwachsender Rohstoffe am Bau sieht die Bundesstiftung Umwelt (DBU) Chancen zur deutlichen Energieeinsparung in Deutschland. Neben dem beschleunigten Ausbau der regenerativen Energien aus Wind, Wasser und Sonne müsse es künftig stärker als bisher ums Energiesparen und um Energieeffizienz gehen, sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde am Montag bei der Online-Jahrespressekonferenz in Osnabrück. Wegen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine und der damit verbundenen Folgen für die Energieversorgung habe sich das Problem verschärft. "Wir müssen schneller als geplant handeln", sagte Bonde.

Der Anteil der erneuerbaren Energie am Verbrauch in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr liegt nach Stiftungsangaben derzeit nur bei knapp über 19 Prozent. Deutschland will bis 2030 allein beim Stromanteil einen Anteil von 80 Prozent bei erneuerbarer Energie erreichen. Dieses Ziel lasse sich erreichen, wenn neben besseren Effizienzmaßnahmen auch auf technische Weiterentwicklungen und auf den Einsatz künstlicher Intelligenz gesetzt werde, sagte DBU-Abteilungsleiter Felix Gruber.

Wichtig sei, die vorhandenen Stromnetze in Deutschland mit Hilfe von Digitalisierung so umzubauen, dass sie besser für die dezentrale Erzeugung erneuerbarer Energien geeignet sind. Bislang seien die Netze so konzipiert, dass sie den Strom von relativ wenigen Großkraftwerken zu den Verbrauchern transportieren. Durch den Einsatz von Wind, Wasser und Biogas als Energiequelle müsse das Netz aber schneller in alle Richtungen werden.

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