Freitag, 26.11.2021 21:05 von dpa-AFX | Aufrufe: 319

ROUNDUP: Bundesregierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

Die deutsche Flagge vor dem Bundestag. pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Wegen der Verbreitung einer neuen Coronavirus-Variante im südlichen Afrika beschränkt die Bundesregierung die Einreise aus insgesamt acht Ländern der Region drastisch. Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho werden ab Sonntag als Virusvariantengebiete eingestuft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte.

Fluggesellschaften dürfen damit im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen von dort nach Deutschland befördern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. Für Einreisende gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann auch nicht durch negative Tests verkürzt werden.

Das Bundesgesundheitsministerium wies auf der RKI-Internetseite darauf hin, dass bereits ab sofort die jeweils zuständigen Gesundheitsämter für Einreisende aus den acht Ländern eine Quarantäne und eine Untersuchung auf eine Corona-Infektion anordnen können. Außerdem würden Einreisende aus der Region von der Bundespolizei und anderen zuständigen Behörden "vorsorglich auf ein infektionseindämmendes Verhalten in Deutschland" hingewiesen.

In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden internen Lagebericht der Bundesregierung heißt es: Das "Mutationsprofil" deute darauf hin, "dass eine herabgesetzte Impfstoffwirkung zumindest ernsthaft in Betracht gezogen werden muss". Das Mutationsprofil sowie der plötzliche Fallzahlanstieg werden als "auffällig" bezeichnet. Dies könne ein "Hinweis auf eine zumindest leichte und möglicherweise sogar leichtere Übertragbarkeit als bei Delta" sein. Unklar sei auch, "ob die neue Variante krankmachender ist"./mfi/DP/he

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