Mittwoch, 25.01.2023 14:15 von dpa-AFX | Aufrufe: 136

ROUNDUP: Bau-Aufträge gesunken - Keine schnelle Trendwende erwartet

Zeitungsständer (Symbolbild). © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

WIESBADEN (dpa-AFX) - Das deutsche Baugewerbe rechnet nach rückläufigen Aufträgen in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres nicht mit einer schnellen Trendwende. Gestiegene Zinsen und hohe Baukosten bremsen die Nachfrage. "Seit Juli sind die Order im Wohnungsbau auf Talfahrt und das mit zunehmender Geschwindigkeit, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, am Mittwoch. "Mit Blick auf die in der letzten Woche gemeldeten Baugenehmigungen wird sich bei den Auftragseingängen in den nächsten Wochen auch keine Trendumkehr ergeben."

In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum kalender- und preisbereinigt um 8,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Einschließlich Preiserhöhungen (nominal) stiegen die Bestellungen um 6,6 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Umsatz mit einem realen Rückgang von 5,3 Prozent und einem nominalen Anstieg um 10,5 Prozent. Die Bauindustrie erwartete zuletzt auch für das laufende Jahr real ein Umsatzminus.

Im November setzte sich der negative Trend fort. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerte sich der Auftragseingang preisbereinigt (real) um 12,7 Prozent. "Wir brauchen jetzt dringend Anschlussaufträge, damit der Orderrückgang nicht auf den Beschäftigtenstand durchschlägt", warnte Pakleppa.

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