Freitag, 12.08.2022 22:34 von dpa-AFX | Aufrufe: 774

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Starke Techwerte treiben die Rally weiter voran

Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten. pexels.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Unter Führung der Technologiewerte haben die US-Börsen am Freitag kräftig zugelegt und damit auch auf Wochensicht deutlich gewonnen. Der technologielastige und zinssensible Nasdaq 100 stieg um 2,06 Prozent auf 13 565,87 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial legte um 1,27 Prozent auf 33 761,05 Punkte zu. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,73 Prozent auf 4280,15 Zähler hoch.

Die Wochenbilanz fällt mit plus 2,7 Prozent für den Nasdaq 100, plus 2,9 Prozent für den Dow und plus 3,3 Prozent für den S&P 500 sehr stark aus. Die Rally läuft nun seit Mitte Juni. Als Haupttreiber gilt die Hoffnung, dass die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik mit nicht ganz so großen Zinsschritten so steuert, dass eine starke Eintrübung der Konjunktur vermieden werden kann. Allein der Nasdaq 100 erholte sich seit seinem Juni-Tief bei 11 037 Punkten inzwischen um rund 23 Prozent und erreichte zum Handelsende am Freitag den höchsten Stand seit Ende April.

Für den Analysten Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets ist dies zugleich Anlass zu warnen: "Das mutige Comeback der Technologiewerte in den vergangenen zwei Monaten hat die zuvor gefallenen Bewertungen im Vergleich zum Gesamtmarkt bereits wieder in Höhen getrieben, die die Hausse in Gefahr bringen könnten, sollte die Fed doch nicht vom Bremspedal in der Zinswende gehen."

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Kurse

  
Dow Jones Industrial Average Chart
11.300,67
-1,75%
Nasdaq 100 Chart
3.695,11
-1,64%
S&P 500 Chart

Illumina verbuchten Verluste von 8,4 Prozent. Der Spezialist für Gensequenzierung konfrontierte die Anleger mit schwachen Quartalszahlen und einer gestrichenen Prognose.

Der Elektroautobauer Rivian übertraf mit seinem Quartalsumsatz die Erwartungen am Markt und bestätigte die Auslieferungsziele. Allerdings reduzierte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr, weil Lieferkettenprobleme, hohe Kosten und die konjunkturelle Unsicherheit weiter belasteten. Die Titel beendeten den Handel mit einem knappen Minus.

Der Euro geriet unter Druck. Für die europäische Gemeinschaftswährung wurden nach dem US-Börsenschluss 1,0257 US-Dollar bezahlt. Das verbesserte US-Konsumklima stützte den Dollar. Im europäischen Vormittagsgeschäft hatte der Euro noch über 1,03 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0285 (Donnerstag: 1,0338) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9722 (0,9673) Euro gekostet.

Die Kurse von US-Staatsanleihen erholten sich etwas von ihren deutlichen Vortagesverlusten. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg zuletzt um 0,21 Prozent auf 119,34 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen fiel im Gegenzug auf 2,84 Prozent./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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