Mittwoch, 30.11.2022 22:23 von dpa-AFX | Aufrufe: 727

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Fed-Chef Powell löst Kursrally aus

Der New Yorker Times Square. Die Stadt ist der wichtigste Finanzplatz der USA. pixabay.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Kräftigen Rückenwind hat US-Notenbankchef Jerome Powell den US-Aktien am Mittwoch verliehen. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 2,18 Prozent auf 34 589,77 Zähler und erklomm den höchsten Stand seit gut sieben Monaten. Powell hatte unter anderem in Aussicht gestellt, dass im Dezember die Zeit für moderatere Zinserhöhungen gekommen sein könnte. Zuvor hatte die Fed die Zinsen wiederholt um 0,75 Prozentpunkte kräftig erhöht. Kurz vor dem Statement von Powell hatte der Dow noch im Minus gelegen.

Noch deutlich stärker zogen die Kurse an der technologielastigen Börse Nasdaq an. Die dort gelisteten Wachstumswerte gelten als besonders zinsabhängig. Sollten die Zinsen nun weniger stark anziehen, dann steigen an der Nasdaq die Chancen auf höhere Bewertungen von Tech-Aktien. Der Nasdaq 100 gewann 4,58 Prozent auf 12 030,06 Punkte. Aber auch im Dow waren mit Apple (Apple Aktie) , Microsoft und Salesforce drei Tech-Riesen die größten Kursprofiteure. Der marktbreite S&P 500 legte um 3,09 Prozent auf 4080,11 Zähler zu.

"Der Zeitpunkt für eine Verringerung der Zinserhöhungen könnte schon auf der Dezember-Sitzung kommen", sagte Notenbankchef Powell in Washington. Die Inflation als wesentlicher Grund für die Zinserhöhungen hatte sich in den vergangenen Monaten bereits etwas abgeschwächt. Analyst Pablo Villanueva von UBS merkte an, Powell habe die Wortwahl zum Zinsgipfel, also dem zu erwartenden Höhepunkt der Leitzinsen, etwas abgeschwächt.

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Kurse

Dow Jones Industrial Average Chart
12.592,45
-1,65%
Nasdaq 100 Chart
4.134,04
-1,06%
S&P 500 Chart

Hewlett Packard Enterprise stiegen um 4,3 Prozent. Das IT-Unternehmen übertraf mit den Quartalszahlen die Erwartungen und gab zudem einen überraschend guten Umsatzausblick auf das laufende Quartal.

Im New Yorker Devisenhandel geriet der US-Dollar nach den Aussagen des Fed-Chefs unter Druck, der Euro legte zu und notierte zuletzt mit 1,0408 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0376 Dollar (Dollarkurs) festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9637 Euro gekostet.

Mit der Perspektive nicht mehr so stark steigender Leitzinsen legten die Kurse von US-Staatsanleihen zu. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) stieg um 0,47 Prozent auf 113,25 Punkte. Die Rendite zehnjährige Treasuries fiel im Gegenzug auf 3,66 Prozent./bek/jha/

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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