Mittwoch, 30.11.2022 18:20 von dpa-AFX | Aufrufe: 342

ROUNDUP 2: Macron zum Staatsbesuch in den USA - Auch schwierige Themen mit Biden

Emmanuel Macron. Kremlin.ru (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vladimir_Putin_and_Emmanuel_Macron_(2017-05-29)_06.jpg), „Vladimir Putin and Emmanuel Macron (2017-05-29) 06“, Zuschnitt von ARIVA.DE, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

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WASHINGTON (dpa-AFX) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat einen mehrtägigen Staatsbesuch in den USA begonnen. Macron besuchte am Mittwoch zum Auftakt des Trips gemeinsam mit US-Vizepräsidentin Kamala Harris den Sitz der US-Raumfahrtbehörde Nasa in Washington. Am Donnerstag wird US-Präsident Joe Biden seinen französischen Amtskollegen im Weißen Haus empfangen. Macron ist der erste ausländische Staatsgast in Bidens Amtszeit. Die US-Regierung bezeichnet Frankreich als "ältesten Verbündeten" und lobt Macrons Engagement nach der russischen Invasion in die Ukraine sowie mit Blick auf den Systemrivalen China. Zwischen Biden und Macron dürften aber auch Streitpunkte zur Sprache kommen.

Harris würdigte Frankreich bei dem Treffen mit Macron als "wesentlichen Partner" der USA. Die beiden betonten die Kooperation der beiden Länder in der Raumfahrt. Macron sagte, der Weltraum sei ein neuer Ort des Konflikts, und es gebe dort auch "verrückte Akteure". Umso wichtiger sei die Zusammenarbeit von Staaten wie Frankreich und der USA, die historisch verbunden seien, sich gleichermaßen der Wissenschaft verbunden fühlten und demokratische Werte teilten.

Am Mittwochabend (Ortszeit) wollte Macron zunächst zu einem informellen Essen mit Biden zusammenkommen, bevor dann am Donnerstag der große offizielle Part des Besuches folgt. Staatsbesuche werden anders als reguläre Arbeitstrips von besonderem protokollarischen Pomp begleitet, wie etwa einem Staatsbankett, das für Donnerstagabend (Ortszeit/Freitagnacht MEZ) im Weißen Haus angesetzt ist.

Im vergangenen Jahr hatte es in den Beziehungen zwischen den beiden Nato-Partnern ordentlich geknirscht, weil Frankreich wegen eines neuen US-geführten Sicherheitsbündnisses im Indopazifik ein Milliarden-Geschäft für U-Boote entging. Damals war Harris nach Paris gereist, um die Wogen zu glätten.

Macron wird bei dem Trip von seiner Ehefrau Brigitte und mehreren Ministerinnen und Ministern begleitet. Im Anschluss an das Programm in Washington will er in die Metropole New Orleans im US-Staat Louisiana weiterreisen. Die Gegend im Süden der USA ist besonders französisch geprägt./nau/DP/nas

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