"Das Kabinett hat den Geldbeutel für den Zivilschutz großzügig geöffnet. So sieht es zumindest Innenminister Alexander Dobrindt. Und natürlich sind zehn Milliarden, auch wenn sie über drei Jahre verteilt sind, kein Pappenstiel. Doch mit Geld allein, wird Deutschland weder resilienter gegen Kriege und Krise, noch wird es die Probleme der Blaulichtorganisationen lösen, mit denen die Helfer vor Ort immer stärker zu kämpfen haben. Dazu zählen die immer eklatanteren Nachwuchssorgen. Feuerwehr THW und Rotes Kreuz müssen sich ferner mit überaltertem oder fehlendem Gerät sowie fehlender gesellschaftliche Akzeptanz herumschlagen. Einerseits ist es positiv, dass hier ein Problem erkannt und angegangen wurde. Allerdings hilft die finanzielle Gießkanne hier wieder einmal nur sehr bedingt. Eine echte Entwicklung, um das Land resilienter zu machen, ist mit dieser Investition nicht zu schaffen. Es dürfte aber reichen, um den Status quo zu erhalten. Um den Bevölkerungsschutz voranzubringen, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz."/yyzz/DP/men
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