Donnerstag, 18.08.2022 05:35 von dpa-AFX | Aufrufe: 288

Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Olaf Scholz

Zeitungsständer (Symbolbild). © Global_Pics / iStock Unreleased / Getty Images

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Olaf Scholz:

"Der Holocaust-Skandal reiht sich für Olaf Scholz ein in eine Serie von Pannen, Affären und Glücklosigkeiten. Für ihn selbst und für das von ihm regierte Land wird das langsam zum Problem. Gerade ist der Ampelregierung die Gasumlage in Brüssel um die Ohren geflogen. Statt kraftvoll zu führen, dem Land den Weg aus der größten Krise der Nachkriegszeit zu weisen, kämpft Scholz mit seiner eigenen Krise, holt ihn die Cum-Ex-Steuerabzockaffäre ein. Der Kanzler kommt nicht in Form in einem Moment, in dem das Land einen Kanzler in Bestform bräuchte, schon um die Fliehkräfte in seiner sehr heterogenen Dreierkoalition zu bändigen. Atom, Steuerentlastung, Tempolimit: Die Ampel tut sich schwer, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die von der Energiepreisexplosion geplagten Bürger haben genügend eigene Sorgen. Eine Regierung, die sich vor allem mit sich selbst beschäftigt, ist das Letzte, was das Land in diesen Kriegszeiten braucht."/yyzz/DP/nas

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

Werbung
E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptieren Sie die Datenschutzhinweise)

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Andere Nutzer interessierte auch dieser Artikel: