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Ölpreise legen zu - Rückgang der US-Rohölreserven und Iran-Konflikt im Blick

Donnerstag, 11.07.2019 13:08 von dpa-AFX

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild).
© curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Ge.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach dem Kurssprung vom Vortag weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 67,41 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 35 Cent auf 60,78 Dollar (Dollarkurs) zu.

Die Ölpreise profitierten weiterhin von der jüngsten Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vortag war bekannt geworden, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche deutlich stärker als erwartet gesunken waren. Nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums waren sie um 9,5 Millionen Barrel auf 459,0 Millionen Barrel gefallen. Der Markt hatte nur mit einem Rückgang um 2,9 Millionen Barrel gerechnet.

Sinkende Ölreserven in den USA haben in der Regel steigende Ölpreise zur Folge. Sie können ein Hinweis auf eine hohe Nachfrage oder ein zu geringes Angebot in der größten Volkswirtschaft der Welt sein. "Der inzwischen vierte Wochenrückgang der US-Rohölvorräte zeigt, dass sich nun auch der US-Ölmarkt einengt", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank (Commerzbank Aktie).

Außerdem spitzt sich die Lage im Persischen Golf weiter zu. Die Ölpreise werden daher durch die Sorge vor einem militärischen Konflikt im Nahen Osten gestützt. Am Morgen hatte die britische Regierung US-Medienberichte bestätigt, dass iranische Militärschiffe versucht haben, in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus die Durchfahrt eines britischen Öltanker zu behindern. Die Führung in Teheran hatte den Vorfall allerdings bestritten./jkr/jsl/mis

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