Die Notierungen hielten sich in der Nähe der Höchststände seit vergangenen Sommer, die am Mittwoch erreicht worden waren. Die Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten bewegte die Ölpreise kaum. Israel und die Terrororganisation Hamas haben sich auf eine Waffenruhe im Gazastreifen geeinigt, was die Hoffnung auf ein Ende des seit 15 Monaten andauernden Krieges weckte. Zuvor hatte der Gaza-Krieg die Spannungen in der ölreichen Region erhöht und die Ölpreise mehrfach in die Höhe getrieben.
Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung. Zur Wochenmitte hatten Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA) noch für deutlichen Auftrieb am Ölmarkt gesorgt. Zeitweise erreichte die Notierung für Brent-Öl aus der Nordsee den höchsten Stand seit Juli. Der Interessenverband geht im jüngsten Monatsbericht davon aus, dass der Überschuss an Rohöl in diesem Jahr geringer als bisher gedacht ausfallen dürfte. Die Experten der IEA begründeten dies mit neuen Sanktionen der scheidenden US-Regierung gegen die russische Energiewirtschaft./jkr/la/jha/
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