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Ölpreise bauen Verluste nach US-Lagerdaten aus

Mittwoch, 22.05.2019 18:03 von dpa-AFX

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
© nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty .

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einem überraschenden Anstieg der US-Ölreserven gesunken und haben die frühen Verluste deutlich ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 71,02 US-Dollar. Das waren 1,16 Dollar (Dollarkurs) weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,49 auf 61,65 Dollar. Seit Wochenbeginn geben die Notierungen im Trend nach.

Im Verlauf belasteten neue Daten zu den Ölreserven in den USA die Preise. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl um 4,7 Millionen Barrel auf 476,8 Millionen Barrel gestiegen. Am Markt war hingegen mit einem Rückgang gerechnet worden. Steigende Ölreserven können ein Hinweis auf eine geringe Nachfrage oder ein zu hohes Angebot sei und belasten in der Regel die Ölpreise.

Zuvor hatten bereits die Aussichten für die globale Nachfrage nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin die Preise belastet. Am Dienstag hatte mit der OECD die nächste internationale Organisation auf die großen wirtschaftlichen Gefahren von Handelskonflikten hingewiesen. Konjunkturelle Belastung geht vor allem vom Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt USA und China aus./jkr/he