Freitag, 12.08.2022 05:36 von dpa-AFX | Aufrufe: 148

Niedrigwasser bremst Binnenschifffahrt in Bayern

Ein Binnenschiff im Mittelrhein. © pixabay.com/CC0 https://pixabay.com

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die aktuelle Trockenheit und niedrige Flusspegel bremsen die Binnenschifffahrt in Bayern. Teilweise können Schiffe nur ein Drittel ihrer Ladekapazität ausnutzen, um Grundbrührungen zu vermeiden, wie der dem Freistaat gehörende Betreiber Bayernhafen auf Nachfrage mitteilte. Im Einzelnen hänge die Auslastung aber von Schiffstyp und Ladung ab. Was zu viel sei, könne eingelagert oder auf zusätzliche Schiffe, aber auch auf Bahn oder Lastwagen verlagert werden.

"Vom niedrigen Wasserstand durch die anhaltende Trockenheit ist der noch nicht ausgebaute Abschnitt der Donau zwischen Straubing und Vilshofen besonders betroffen", sagte Klaus Hohberger aus der Bayernhafen-Geschäftsleitung. "An den Standorten Regensburg und Passau kommt es aufgrund ihrer Lage an diesem Donauabschnitt sehr stark zu Leichterungen."

Auf dem Main, dem Main-Donau-Kanal und den ausgebauten Teilen der Donau werde der Wasserstand zwar durch Staustufen reguliert, erklärte Hohberger. An den Standorten Aschaffenburg, Bamberg und Nürnberg mache sich allerdings der niedrige Wasserstand des Rheins bemerkbar. "Die Schiffe nehmen in Richtung Rhein und Nordseehäfen weniger Ladung auf als sonst oder kommen mit weniger Ladung vom Rhein an, um ihren Tiefgang dem Wasserstand anzupassen."

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