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Nestlé-Produkte sind bei Edeka bald ausverkauft

Freitag, 16.02.2018 13:56 von Handelsblatt

Im Streit um Konditionen treffen zwei Marktführer aufeinander: der Lebensmittelhersteller und der Einkaufsverbund um Edeka.

Im europäischen Einzelhandel eskaliert erneut ein Streit um Konditionen. Diesmal trifft es den weltgrößten Konsumgüterkonzern Nestlé: Der europäische Einkaufsverbund Agecore bestellt 160 Produkte des Herstellers mit Marken wie Maggi, Thomy und Nescafé seit einigen Tagen nicht mehr nach – und will so bessere Konditionen erzwingen.

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ meldet, bemängelt das Bündnis von Händlern wie Edeka, Intermarché und Coop Schweiz, dass Nestlé die Konkurrenz preisgünstiger beliefere. Die Händler demonstrieren Entschlossenheit: Edeka hat laut dem Bericht seinen Einzelhändlern bereits eine Liste mit den Produkten übermittelt.

Für alle Kategorien wie Wagner Pizza und Vittel-Wasser gebe es Alternativen im Sortiment. Zudem sollen etwa Thomy-Salatsoßen mit Rabatt verramscht werden – ein Angriff auf den Markenwert.

Nestlé macht rund zwei Milliarden Euro Umsatz mit dem Bündnis. Dennoch bleibt der Konzern offenbar unbeugsam. Edeka und Nestlé kommentierten den Bericht zunächst nicht. Das Bündnis Agecore besteht seit 2015.

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