Nato-Generalsekretär Rutte: 'Wo immer wir helfen können, werden wir da sein'

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Die Flagge der Nato und Länderflaggen am ehemaligen Kontrollpunkt Checkpoint Charlie in Berlin.
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HELSINGBORG (dpa-AFX) - Nato-Generalsekretär Mark Rutte schließt eine Bündnis-Unterstützung des geplanten Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus nicht aus. "Wo immer wir helfen können, werden wir da sein", sagte der Niederländer bei einem Treffen der Außenminister der Bündnisstaaten in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg. Die freie Schifffahrt in der vom Iran blockierten Meerenge liege im Interesse aller Alliierten.

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US-Außenminister Marco Rubio sagte mit Blick auf die laufenden Gespräche zur Lösung des Konflikts mit dem Iran, es habe zuletzt leichte Fortschritte gegeben. "Ich will das nicht übertreiben, aber es hat ein wenig Bewegung gegeben, und das ist gut."

Internationales Bündnis bereitet Einsatz vor

Welche Rolle die Nato bei einem möglichen Einsatz spielen könnte, sagte Rutte nicht. Seinen Worten zufolge ist es auch möglich, dass das Bündnis als Organisation keine zentrale Rolle spielt, sondern vor allem Mitgliedstaaten. Unter der Führung Frankreichs und Großbritanniens hatte zuletzt ein internationales Bündnis eine mögliche Marinemission nach einem Ende der Kampfhandlungen vorbereitet.

Deutschland hat bereits angekündigt, dass es sich unter anderem mit einem Minenjagdboot, einem Versorgungsschiff und spezialisierten Kräfte zum Schutz von Schiffen beteiligen könnte. Rutte sagte, es gebe Bemühungen, in der nächsten Phase als europäische Verbündete maximal hilfreich sein zu können. Nach Angaben von Diplomaten könnte es dabei eventuell auch sinnvoll sein, die Nato einzubeziehen - vor allem, weil US-Präsident Donald Trump zuletzt den Mehrwert der Nato für sein Land mehrfach infrage gestellt hatte./aha/DP/men



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