Nach ihrer schweren Krise ruft die gebeutelte Solarbranche ihr Comeback aus

Mittwoch, 20.06.2018 09:29 von Handelsblatt - Aufrufe: 564

Der deutsche Solarmarkt wächst nach Jahren der Krise endlich wieder. Die Branche setzt mittlerweile auf völlig neue Geschäftsmodelle.

Wer in der Solarbranche nach der Krise der vergangenen Jahre fragt, erntet oft betretenes Schweigen. Zu schmerzhaft war der Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen und die zahlreichen Insolvenzen deutscher Branchengrößen, von Solarworld bis Phoenix Solar.

Nur Detlef Neuhaus, Chef des Modulherstellers Solarwatt, hört gar nicht mehr auf zu reden. „Die Krise war das Beste, was uns je passieren konnte“, ist er überzeugt. Und das, obwohl er mit Solarwatt selbst eine Insolvenz hinter sich hat. Nun sei das Schlimmste aber überstanden, da ist sich Neuhaus sicher.

Und die Zahlen geben ihm recht. In den ersten Monaten dieses Jahres ist die Nachfrage nach Solarstromanlagen schon deutlich gestiegen. Von Januar bis März 2018 hat die Bundesnetzagentur neue Photovoltaik-Systeme mit einer Gesamtleistung von rund 580 Megawatt registriert. Damit ist der deutsche Photovoltaikmarkt laut dem Bundesverband Solarwirtschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 65 Prozent gewachsen.

Auf der Intersolar, der größten Solarmesse der Welt, die seit diesem Mittwoch in München läuft und bis Freitag mehrere zehntausend Besucher anlocken dürfte, strotzt die deutsche Photovoltaikindustrie deshalb wieder vor Zuversicht.

Seitdem die üppigen Subventionen massiv gekürzt wurden, und chinesische Billigmodule den europäischen Markt geflutet haben, herrscht auch in Deutschland ein harter Preiskampf. Dadurch sind die Kosten zuletzt dramatisch gefallen. Schon heute ist die Sonne in manchen Regionen der Welt die günstigste Stromquelle – laut einer aktuellen Studie des ISE-Fraunhofer-Instituts auch in Deutschland.

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